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Sensibilisierung für Kopfverletzungen im Fokus
Fortschritte in der Trainerausbildung mit Unterstützung der FIFA
Schiedsrichteraustausch zwischen FIFA-Mitgliedsverbänden
Die 211 Mitgliedsverbände werden von der FIFA durch verschiedene Programme finanziell und logistisch unterstützt.
Wir werfen einen Blick auf die außergewöhnliche Arbeit, die die FIFA-Mitgliedsverbände in den letzten Wochen geleistet haben, um den Fussball zu fördern, zu stärken und wirklich global zu machen.
Schiedsrichteraustausch zwischen Gibraltar und Wales
Zwischen den Fussballverbänden von Gibraltar und Wales kam es im März zu einem Schiedsrichteraustausch. Zuerst reisten die in der FIFA-Liste aufgeführten Schiedsrichter Seth Galia, Michael Macias und Fausti Guerrero aus Gibraltar zusammen mit dem GFL-Schiedsrichter Tim Reoch nach Cardiff, um Spiele in der Cymru South League zu leiten. Im Gegenzug kamen FAW-Schiedsrichter vom 14. bis 16. März 2025 zur 22. GFL-Spielwoche nach Gibraltar.
"Dies ist ein aufregender Schritt nach vorne für den Fussball in Gibraltar, da wir weiterhin starke internationale Beziehungen aufbauen und die Entwicklung unserer Offiziellen fördern. Wir freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit fortzusetzen, um den Standard des Schiedsrichterwesens zu verbessern und Wissen zwischen unseren beiden Verbänden auszutauschen", so Patrick Canepa, Schiedsrichtermanager beim Fussballverband von Gibraltar.
Regionaler Ausbildungskurs in Äthiopien
In Äthiopien fand im März ein fünftägiger Kurs für Schiedsrichterausbilder statt, der von der FIFA durchgeführt wurde. Der Workshop konzentriere sich darauf, Ausbilder mit den neuesten Konzepten der Spielregeln auszustatten, um die Schiedsrichterstandards in ihren jeweiligen Ländern zu verbessern. Malawi wurde dabei von FIFA/CAF-Schiedsrichterausbilder Michael Makototo vertreten.
„Die Entwicklung von Schiedsrichtern erfordert Teamarbeit. Nach meiner Rückkehr werde ich die Erkenntnisse aus diesem Kurs mit Prüfern, Ausbildern und Schiedsrichtern teilen, damit wir uns an den internationalen Schiedsrichterstandards orientieren können. Wir wurden auch darin geschult, wie man Schiedsrichter von der Basis aus entwickelt und Talente in ländlichen Gebieten identifiziert. Dieser Kurs ist für Malawi von entscheidender Bedeutung, da er mit der Vision von FAM übereinstimmt, den Fussball zu verändern.“
139. Jahreshauptversammlung des IFAB in Belfast
Der International Football Association Board (IFAB) hielt am 1. März seine jährliche Hauptversammlung in Belfast ab. Die Mitglieder befassten sich mit den Punkten, die sich aus der jüngsten Jahreshauptversammlung (ABM) des IFAB ergeben hatte, insbesondere mit den Fortschritten bei der Entwicklung des VAR durch die FIFA und anderen laufenden Versuchen, darunter solche, die darauf abzielen, Zeitverschwendung zu reduzieren und das Verhalten der Teilnehmer zu verbessern.
Im Anschluss an die 139. Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (IFAB) im nordirischen Belfast dankte FIFA-Präsident Gianni Infantino dem irischen Fussballverband für dessen „wunderbare Gastfreundschaft“. Der FIFA-Präsident wurde von FIFA-Vizepräsident Vittorio Montagliani, den FIFA-Ratsmitgliedern Kanya Keomany und Hany Abo Rida, FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström, dem Vorsitzenden der FIFA-Schiedsrichterkommission Pierluigi Collina, dem FIFA-Chef für globale Fussballentwicklung Arsène Wenger und der FIFA-Fussballdirektorin Jill Ellis bei der Sitzung der Entscheidungsträger im Fussball begleitet, an der auch führende Vertreter des englischen, schottischen und walisischen Fussballverbands teilnahmen.
Die Arbeit von Football for Schools wird fortgesetzt
Der Nicaraguanische Fussballverband hat Sportmaterialien an 100 Schulen im Departement Managua ausgeliefert, die am Programm „Football for Schools“ teilnehmen. Ziel ist es, dass diese Materialien für die Durchführung von Festivals und Turnieren im Schulfussball verwendet werden.
Ein Beispiel dafür war die Veranstaltung am 13. März in Villa El Carmen, bei der 120 Mädchen und Jungen an einem Futsal-Wettbewerb teilnahmen.
Der Fussballverband Mexikos hat in Zusammenarbeit mit dem Programm „Football for Schools“ der FIFA im ersten Quartal 2025 einen bedeutenden Meilenstein erreicht.
Zwischen Januar und März wurden Sportlehrerinnen und Sportlehrer geschult und in 650 öffentlichen Grundschulen in den Bundesstaaten Campeche, Chihuahua und Guanajuato Fussbälle verteilt.
Entwicklung und Erweiterung von VAR in Lettland
Schiedsrichter und Assistenten der lettischen ersten und zweiten Liga nahmen im März an einem FIFA-Seminar teil, das der Entwicklung und dem Ausbau des Video-Schiedsrichterassistenten-Systems (VAR) gewidmet war.
Geleitet wurde das Seminar von Kyros Vassaras (Griechenland), zusammen mit Markus Nobs und Vadim Direktorenko (Leitung des lettischen Schiedsrichtersegments). Das Seminar umfasste theoretischen Unterricht und Analysen von Spielsituationen. Die anwesenden Schiedsrichter nahmen außerdem an praktischen VAR-Simulatorsitzungen teil, die der Entwicklung und Erweiterung von VAR gewidmet waren.
Welttag zur Sensibilisierung für Kopfverletzungen: Kampagne zu Gehirnerschütterungen „Vermuten und schützen“
Die wegweisende Aufklärungskampagne der FIFA zu Gehirnerschütterungen „Vermuten und schützen“, entwickelt in Partnerschaft mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat bislang schätzungsweise 835 Millionen Menschen erreicht, zu 482.7000 Onlineaufrufen sowie 2070 Downloads des Toolkits geführt und wächst stetig weiter.
Die Kampagne startete im September 2024 und wurde seither von FIFA-Mitgliedsverbänden in allen Konföderationen übernommen.
Fortschritte in der Trainerausbildung mit Unterstützung der FIFA
FIFA-Experte Mokata Frans Mogashoa reiste für einen fünftägigen Einsatz nach Uganda, um die Trainerausbilder Jackson Nyiima und Bamweyana Douglas des Ugandischen Fussballverbandes (Federation of Uganda Football Associations - FUFA) zu betreuen. Im Jahr 2024 wählte die FUFA Nyiima und Bamweyana für die Teilnahme am FIFA-Entwicklungsprogramm für Trainerausbilder aus, das aus vier Phasen besteht: E-Learning (Selbststudium ohne Betreuer), Online-Kurse (mit Betreuer), Kurse vor Ort und individuelles Mentoring vor Ort.
Branimir Ujevic, Verantwortlicher für die Ausbildung von Trainerausbildern bei der FIFA, erklärte: „Das Ziel der FIFA ist es, jedem Mitgliedsverband die Ausbildung von Trainerausbildern aus dem eigenen Land zu ermöglichen.“ FUFA-Direktor für Fussballentwicklung, Ali Mwebe, bedankte sich bei der FIFA für das Programm. „Wir brauchen spezialisierte Programme und technische Experten, um die Qualität unseres technischen Personals zu verbessern. Dieses Programm wird uns dabei helfen, uns an unseren technischen Masterplan anzupassen, und wir erwarten einen Multiplikatoreffekt. Nyiima und Bamweyana werden in die Lage versetzt, lokale Trainerausbilder auszubilden, die den Standards des technischen Masterplans der FUFA entsprechen.“
Debüt für ÖFB-Schiedsrichter
Das österreichische Schiedsrichterwesen ist nach dem langersehnten Comeback in der UEFA Champions League weiter auf dem Vormarsch. Die Elite-Schiedsrichter des ÖFB durften sich über drei Achtelfinal-Nominierungen in der UEFA Conference League sowie einem Einsatz in der UEFA Champions League freuen. Eine davon ist geschichtsträchtig: Der erste Österreicher der ÖFB-Historie leitete ein K.o.-Spiel im drittwichtigsten europäischen Klubbewerb: FIFA-Schiedsrichter Sebastian Gishamer leitete die Begegnung Djurgårdens IF (SWE) gegen Pafos FC (CYP) in der UEFA Europa Conference League.