FIFA

3. Ziel. Fanbeteiligung, u. a. durch E-Fussball, und Investitionen in digitale Technologie und künstliche Intelligenz für die nächsten Generationen

Last update:13 Juli 2026
RIYADH, SAUDI ARABIA - DECEMBER 10: Paulo Victor Almeida Pacheco (PV_efootball) of Team Brazil competes against Team England during the Group A Round 5 match on Day 2 of the FIFAe World Cup featuring eFootball Mobile at SEF Arena on December 10, 2024 in Riyadh, Saudi Arabia.  (Photo by Joosep Martinson - FIFA/FIFA via Getty Images)
3. Ziel. Fanbeteiligung, u. a. durch E-Fussball, und Investitionen in digitale Technologie und künstliche Intelligenz für die nächsten Generationen
Last update:13 Juli 2026
RIYADH, SAUDI ARABIA - DECEMBER 10: Paulo Victor Almeida Pacheco (PV_efootball) of Team Brazil competes against Team England during the Group A Round 5 match on Day 2 of the FIFAe World Cup featuring eFootball Mobile at SEF Arena on December 10, 2024 in Riyadh, Saudi Arabia.  (Photo by Joosep Martinson - FIFA/FIFA via Getty Images)

Stand 2026

Die Technologie ist wohl der dynamischste Gesellschaftsbereich. Die FIFA setzt alles daran, die damit verbundenen Fortschritte zum Wohl des Fussballs zu nutzen.

Ein wichtiger Schritt dabei waren die bei der IFAB-Jahresversammlung 2023 in London bewilligten Tests mit einem neuen Wiederholungssystem (Fussball-Videounterstützung). Auf Ersuchen von Mitgliedsverbänden, die aus logistischen und finanziellen Gründen keine Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) einsetzen können, hat die FIFA eine kostengünstigere Fussball-Videounterstützung entwickelt.

Nach dem Blue Stars/FIFA Youth Cup™ im Mai 2024 in Zürich wurde das System auch bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Kolumbien 2024™ und der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Dominikanische Republik 2024™ getestet. Auch die weiteren Tests bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Chile 2025™, der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Katar 2025™ und der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Marokko 2025™ verliefen erfolgreich, sodass sie zur Spielzeit 2025/26 sogar auf Drittwettbewerbe wie die italienische Serie C (dritte Liga der Männer) sowie auf die Liga F (höchste Spielklasse der Frauen) und die dritte Männerliga in Spanien ausgeweitet wurden.

In den ersten drei Jahren seit Festlegung dieser strategischen Ziele wurde des Weiteren die Kommunikation von VAR-Entscheidungen verbessert. Zur Förderung des Verständnisses sowie der Transparenz liessen die Schiedsrichterinnen bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ ihre Entscheidungen über die Lautsprecheranlagen im Stadion verlauten. Grundlage waren erfolgreiche Tests bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Marokko 2022™ und der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Argentinien 2023™. Bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ feierte das System schliesslich bei den Männern auch auf A-Stufe Premiere.

Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte bei der bahnbrechenden FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ mit 32 Teams war die Ref Cam, die im Rahmen des wegweisenden Sendevertrags mit DAZN, der eine kostenlose Übertragung aller Spiele vorsah, verschiedene Aufgaben erfüllte. „Wir konnten die Perspektive der Schiedsrichter auf dem Spielfeld einnehmen“, erklärte Pierluigi Collina, Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission. „Das diente nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Ausbildung der Schiedsrichter. Zudem konnten wir dadurch erklären, warum etwas auf dem Spielfeld nicht gesehen wurde.“

Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ wird das Ref-Cam-Projekt dank künstlicher Intelligenz (KI) die nächste Stufe erreichen. Dank KI-gestützter Bildstabilisierung, die zusammen mit Lenovo entwickelt wurde, sind die Zuschauer noch näher beim Geschehen. Darüber hinaus werden das Zuschauererlebnis und die Arbeit der Schiedsrichter durch KI-gestützte 3-D-Spieler-Avatare verbessert. Spieler können so besser identifiziert und verfolgt werden. Die halbautomatische Abseitstechnologie kann dadurch bessere Bilder für schnellere und verständlichere Entscheidungen liefern (siehe 9. Ziel für weitere Informationen).

Nachdem mit einem neuen FIFA-System erstmals Daten von allen 905 Qualifikationsspielen erhoben wurden, wird die bislang inklusivste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ dank KI einen weiteren wichtigen Beitrag zur Demokratisierung des Fussballs leisten. Football AI Pro bietet allen 48 teilnehmenden Teams einen umfassenden Satz von Fussballdaten und steht mit Blick auf ein noch besseres Erlebnis auch Sendeanstalten und Fans zur Verfügung. Die FIFA reagiert damit direkt auf das veränderte Zuschauer- und Teamverhalten in einer zunehmend datengesteuerten Fussballlandschaft.

Dies gilt auch für die FIFA+-Plattform, die während der zweiten Amtszeit von Präsident Infantino auf mehr als 80 Mitgliedsverbände ausgedehnt wurde und den Fans so an einem zentralen Ort einen beispiellosen Zugang zu Inhalten aus aller Welt bietet. Mit nationalen Ligen sowie hochkarätigen FIFA-Turnieren für Nationalteams und Klubs wird FIFA+ mit Blick auf die sich ändernden Sehgewohnheiten der Fans weiter ausgebaut.

Angesichts des gesellschaftlichen Wandels hat die FIFA auch ihre Präsenz im E-Sport verstärkt. Der E-Sport erlebt ein exponentielles Wachstum, wie die Rekordbeteiligung von 94 Nationen und Millionen von Spielern an der Qualifikation sowie den anschliessenden FIFAe Finals™ im Dezember 2025 in Riad (Saudiarabien) gezeigt haben. „Mit der weltgrössten E-Fussball-Bühne für Nationalteams läuten wir eine neue Ära der Unterhaltung ein, die Nationalstolz, sportliche Höchstleistungen sowie die universelle Begeisterung für Fussball und Gaming vereint“, sagte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström.

Technologie und Innovation geniessen bei der FIFA auch in Zukunft höchste Priorität. Mit ihrem Innovationsprogramm lädt die FIFA Technologieunternehmen dazu ein, in zehn Schwerpunktbereichen zur Verbesserung des Fussballs auf und neben dem Platz beizutragen. Ein wichtiger Schritt dabei war die erste FIFA-Innovationskonferenz am 12. und 13. November 2025 am FIFA-Sitz in Zürich, als Fussball- und Technologieexperten Ideen austauschten und erörterten, wie Innovationen für die immer neuen Herausforderungen des modernen Fussballs genutzt werden können.

3. Ziel: Übersicht

Die Technologie gehört zu unserer modernen Gesellschaft und bietet viele neue Möglichkeiten. Die FIFA prüft daher, wie der Fussball mit bestehenden oder neuen Technologien optimiert werden und auf verschiedenen Ebenen Fortschritte machen kann. Technologien sollen in erster Linie die Schiedsrichter bei der Entscheidungsfindung unterstützen und für die gesamte Fussballgemeinschaft kostengünstig, nützlich und praktisch sein.

Technologien erschliessen auch neue und künftige Generationen, etwa durch E-Sport, und liefern Antworten auf die sich ständig ändernden Verbrauchergewohnheiten, sei es durch Apps für die Fans in den Stadien oder verbesserte Grafiken und Analysen für die TV-Zuschauer.

Zielprinzipien
Fanbeteiligung, u. a. durch E-Fussball, und Investitionen in digitale Technologie und künstliche Intelligenz für die nächsten Generationen
Erfolge

2025

2024

2023

2022

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