7.000.000 potenziell schädliche oder beleidigende Beiträge über digitales Abwehrsystem für allen teilnehmenden Teams identifiziert
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ einzigartige Plattform zur Sensibilisierung für wichtige Anliegen wie Bildung, Gesundheit, Diskriminierungsbekämpfung und Frieden
Vor dem mit Spannung erwarteten Finale zwischen Spanien und Argentinien mit der Kampagne über 15,2 Millionen Besucher in Stadien, auf FIFA Fan Festivals™ und an anderen Veranstaltungsorten erreicht
Vor dem Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zwischen Spanien und Argentinien im New-York-New-Jersey-Stadion stossen die sozialen Initiativen der FIFA weiterhin auf ein grosses Echo. Schwerpunkte sind die Bekämpfung diskriminierender Beleidigungen, die Verbesserung des Zugangs zu hochwertiger Bildung sowie die Förderung eines gesunden Lebensstils für Kinder.
Der FIFA-Dienst zum Schutz vor Anfeindungen in den sozialen Medien (SMPS), der allen an FIFA-Turnieren teilnehmenden Teams, Trainern, Spielern und Offiziellen zur Verfügung steht, hat seit Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ am 11. Juni mehr als 7 Millionen potenziell schädliche Beiträge und Kommentare entfernt. Das sind 14-mal mehr als bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™, als 470.000 solche Beiträge und Kommentare gelöscht wurden. Die FIFA hat zudem über 200.000 beleidigende und einschüchternde Beiträge und Kommentare gemeldet und entsprechende Massnahmen ergriffen – verglichen mit 19.600 Fällen bei der WM 2022 in Katar.
Im Rahmen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ hat das SMPS-Team mehr als eine halbe Million von KI erkannte Nachrichten an Spieler, Trainer und Offizielle geprüft und bewertet. Mehr als 15.000 davon wurden zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet, während über 1000 besonders schwerwiegende Drohungen den zuständigen Behörden, einschliesslich Strafverfolgungsbehörden, gemeldet wurden. Seit Turnierbeginn hat der Dienst zudem mehr als 53 Millionen Beiträge und Kommentare moderiert.
Die FIFA hat sich daneben weiterhin gegen Hetze im Fussball engagiert und vor diesem Hintergrund im Rahmen ihrer diesjährigen Kampagne gegen Rassismus das Bewusstsein für rassistische und diskriminierende Beleidigungen gefördert. Unter dem Motto „Zuhören, Flagge zeigen und engagieren“ hat die Kampagne Fans und Spieler dazu aufgerufen, Zielen solcher Übergriffe zuzuhören, gegen Übergriffe Flagge zu zeigen und sich weiterhin aktiv für den Kampf gegen Rassismus zu engagieren.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Hetze haben die FIFA, TikTok und die Stadt Atlanta eine hochkarätige Gruppe aus Spielern, Politikern, Technologieexperten und lokalen Vertretern zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Hass stoppen, Fussball schützen“ ins National Center for Civil and Human Rights eingeladen. Der Kampf gegen Diskriminierung stand auch bei den vier Spielen am 18. Juni im Mittelpunkt, als die Teams spezielle Wimpel austauschten und die LED-Anzeigen in den Stadien die Botschaft der Kampagne verbreiteten. In den sozialen Medien erzielten Beiträge rund um die Kampagne gegen Rassismus mehr als eine Milliarden Aufrufe.
„Fussball vereint die Welt“ war auch beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA das Leitmotiv. Die Kampagne würdigte die völkerverbindende Kraft des Fussballs, der alle Fussballfans zum grössten Team der Welt vereint, und bildete gleichzeitig die Grundlage für die beiden zentralen Initiativen „Vereint für Frieden“ und „Vereint für Bildung“.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bewegen sich weltweit 80 % der Kinder zu wenig, obwohl sie täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität benötigen. Die „Be Active“-Kampagne setzt bei der Gesundheitsförderung auf viel Spass. Junge Fans wurden bei der WM durch das spannende Geschehen auf dem Spielfeld nicht nur zum Fussballspielen motiviert, sondern von den Mannschaften auch für ihre Bemühungen belohnt.
Von San Diego bis New Jersey schuf diese Initiative unvergessliche Erinnerungen, als Kinder gemeinsam mit Spielern der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ an exklusiven „Be Active“-Trainings teilnahmen. Mehr als 1100 überglückliche Kinder konnten mitspielen und ihre Helden bei öffentlichen Trainings treffen. Insgesamt zehn Teams machten mit (Algerien, Curaçao, Frankreich, Ghana, Haiti, Kolumbien, Mexiko, Österreich, die Schweiz und Usbekistan). Bei den Trainings im Rahmen der „Be Active“-Kampagne wurden insgesamt 56.204 Besucher verzeichnet.
Mehr als 8200 Menschen kamen zudem zum FIFA-Arena-Minifeld im Central Park in New York – darunter über 5000 Kinder, die an den Sommercamps von Street Soccer USA teilnahmen, bei denen ebenfalls für die „Be Active“-Kampagne geworben wurde.
Einen grossen Auftritt hatte dort auch das „Be Active“-Training mit den offiziellen Maskottchen Maple™, Zayu™ und Clutch™. Das weltweit im Fernsehen und auf digitalen Plattformen beworbene Training wurde in den drei Austragungsländern mithilfe eines eigens dafür entwickelten digitalen Tools in Schulen und Sommercamps eingeführt.
„Vereint für Bildung“ bekräftigte derweil die Bedeutung von Bildung durch Sport und rief zu Spenden auf, um für den FIFA/Global-Citizen-Bildungsfonds USD 100 Millionen zu sammeln. 50 % davon fliessen in das „Football for Schools“-Programm der FIFA, das sich für einen besseren Zugang zu hochwertiger Bildung sowie zu Fussballangeboten für Kinder weltweit einsetzt.
„Vereint für Frieden“ rückte schliesslich die wichtigen Schritte zur Förderung von Frieden, Respekt und Zusammenhalt in den Fokus. Im Rahmen des FIFA-Programms für ehrenamtliche Helfer wurden in Mexiko-Stadt vier globale Pioniere für ihre Verdienste zur Förderung des Wandels mithilfe des Fussballs geehrt.
Die FIFA-Stiftung bestätigte zudem einen Beitrag von USD 1 Million für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela und beleuchtete im Rahmen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ihr Trainerausbildungsprogramm in Partnerschaft mit dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge anhand eines Beispiels aus Malawi.