Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Donnerstag 16 Januar 2025, 15:30

Veranstaltung an der FIFA-Talentakademie in Bahrain als Meilenstein des FIFA-Talentförderprogramms

  • Wichtiger Schritt für die FIFA und Würdigung des stolzen Leistungsausweises Bahrains in der Nachwuchsförderung

  • Feier zu Ehren der Fortschritte Bahrains im Rahmen des FIFA-Talentförderprogramms in Anwesenheit von Arsène Wenger, FIFA-Direktor für globale Fussballförderung

  • Schwerpunkt im Einklang mit den strategischen Zielen der FIFA für den Weltfussball: 75 FIFA-Talentakademien bis Ende 2027

Mit einer besonderen Veranstaltung wurden in Bahrains Hauptstadt Manama die Fortschritte der FIFA-Talentakademie des Landes geehrt – ein Paradebeispiel einer Einrichtung, die sich unter dem Dach des FIFA-Talentförderprogramms (TDS) enorm weiterentwickelt hat.

Die Feier in Anwesenheit von Ali bin Khalifa al-Khalifa, dem Präsidenten des bahrainischen Fussballverbands, und Arsène Wenger, dem FIFA-Direktor für globale Fussballförderung, markierte einen wichtigen Schritt für die FIFA und würdigte Bahrains stolzen Leistungsausweis, was die Förderung junger Talente anbelangt.

Seit dem Start des TDS im Februar 2022 haben über 200 FIFA-Mitgliedsverbände von diesem innovativen Programm profitiert, das ihnen helfen soll, ihr Potenzial auszuschöpfen, indem es sicherstellt, dass alle talentierten Spielerinnen und Spieler die Chance haben, entdeckt und gefördert zu werden. Hauptziel des TDS ist die Steigerung der Standards im Nationalteamfussball rund um die Welt, sowohl bei den Männern als auch den Frauen, durch die Schaffung einer nachhaltigen Grundlage für die langfristige Talentförderung und die Maximierung der entsprechenden Möglichkeiten aller Verbände.

Einer der konkreten Schwerpunkte des TDS unter der Leitung von Arsène Wenger ist, im Einklang mit den strategischen Zielen der FIFA für den Weltfussball 2023–2027, die Einrichtung von 75 FIFA-Talentakademien bis Ende 2027. Zu diesem Zweck setzt die FIFA weltweit eigene Talenttrainer ein, um mustergültige Trainingszentren für junge Spielerinnen und Spieler aufzubauen.

Die Feier in Manama zu Ehren der FIFA-Talentakademie Bahrain – eines der über 20 bereits operativen solchen Zentren – war die erste ihrer Art, der 2025 viele weitere folgen werden.

„Bahrain zählt zu den Pionieren des FIFA-Talentförderprogramms, und ich bedanke mich für Ihr Engagement. Gemeinsam feiern wir heute die grossen Fortschritte, die bisher erzielt wurden“, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino in einer Videobotschaft. „Wir sind uns bewusst, dass der Fussball auch neben dem Platz eine wichtige Rolle spielt, weshalb es der Anspruch der FIFA-Talentakademien ist, durch die Vermittlung von Werten wie Disziplin, Teamwork und Führungsqualitäten mithilfe des Fussballs in einem sicheren Umfeld rundum gut ausgebildete Persönlichkeiten hervorzubringen. So wird sichergestellt, dass die Talente nicht nur auf dem Platz überzeugen, sondern auch zu verantwortungsvollen und aktiven Mitgliedern der Gesellschaft werden.“

Zu den Kernelementen jeder FIFA-Talentakademie zählen Kinder- und Jugendschutz sowie Bildung. Durch die Erfüllung entsprechender Standards gewährleisten die Akademien ein sicheres Umfeld, das dem Wohlergehen und der ganzheitlichen Entwicklung aller Talente förderlich ist.

„Ziel der FIFA-Talentakademien ist es letztendlich, jungen Spielerinnen und Spielern mittels erstklassiger Trainings- und Bildungsmöglichkeiten dabei zu helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und so zur Gesamtentwicklung des Fussballs in ihrem Land beizutragen“, erklärte Arsène Wenger, FIFA-Direktor für globale Fussballförderung.

Die FIFA ist bestrebt, ein nachhaltiges Fussballökosystem zu schaffen und in diesem Zusammenhang einen langfristigen, strukturierten Pfad für die Talentförderung zu etablieren, der Fussball und Bildung verbindet und die erforderlichen Ressourcen, Infrastrukturen und Trainerkompetenzen zur Verfügung stellt, um im Rahmen eines für jeden Mitgliedsverband massgeschneiderten Konzepts die Standards weltweit anzuheben.