Freitag 28 Februar 2025, 15:00

FIFA startet Pilotprojekte in Afrika zum Bau von Mini-Spielfeldern an Schulen

  • FIFA führt in Zusammenarbeit mit der französischen Agentur für Entwicklung (AFD) mehrere Pilotprojekte durch

  • Die Projekte knüpfen an das Versprechen des FIFA-Präsidenten an, das er im Juli 2024 auf dem Sustainable Sports Summit in Paris gab

  • Gianni Infantino sicherte den Bau von 1.000 Mini-Spielfeldern in städtischen und ländlichen Gebieten rund um den Globus zu

Die FIFA lancierte mehrere Pilotprojekte in Afrika, nachdem Präsident Gianni Infantino auf dem Sustainable Sports Summit in Paris im Jahr 2024 versprochen hatte, zur Unterstützung der Ziele für nachhaltige Entwicklung weltweit 1.000 Mini-Spielfelder an Schulen zu errichten.

Bei einer Rede auf dem Finance in Common Sport Investment Forum, das am Rande des Finance in Common Summit vom 26. bis 28. Februar 2025 in Kapstadt, Südafrika, stattfand, erklärte Infantino, dass die Projekte nicht nur für den Fussball von Bedeutung sein werden.

„Bei dieser Initiative geht es um mehr als nur um den Bau von Spielfeldern“, so der FIFA-Präsident in einer vorab aufgezeichneten Ansprache. „Es geht darum, sichere Räume für Kinder zu schaffen, in denen sie lernen, spielen und sich entwickeln können. Wir wollen Inklusion fördern, Jugendliche inspirieren und den Fussball als wirksames Instrument für soziale Veränderungen nutzen.

„Diese Pilotphase dürfte das unglaubliche Potenzial der Zusammenarbeit zwischen dem Sport- und dem Entwicklungssektor aufzeigen. Gemeinsam können wir den Zugang zu Bildung verbessern und Mädchen und Jungen durch den Fussball stärken. So helfen wir ihnen, sich nicht nur zu Fussballern, sondern auch zu verantwortungsbewussten Bürgern zu entwickeln.“

Die Mini-Spielfelder sollen für eine nachhaltige Fussballinfrastruktur sorgen, insbesondere für Kinder in benachteiligten städtischen oder ländlichen Gebieten, sodass diese mehr Möglichkeiten zur Ausübung dieses Sports haben. Der von der AFD und dem Internationalen Olympischen Komitee organisierte Sustainable Sports Summit fand am 25. Juli 2024, am Vorabend der Eröffnung der Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024, in der französischen Hauptstadt statt.

Group photo during the fifth Finance in Common Summit in Cape Town

Der fünfte Finance in Common Summit, der von der Development Bank of Southern Africa und der Asian Infrastructure Investment Bank mit Unterstützung der AFD gemeinsam veranstaltet wurde, brachte weltweit führende Persönlichkeiten, staatliche Entwicklungsbanken, den Privatsektor und Wohltätigkeitsorganisationen zusammen, um die nachhaltige Finanzierung neu zu konzipieren und zu gestalten. Das Motto der Ausgabe 2025 lautete „Förderung von Infrastruktur und Finanzierungsmöglichkeiten für ein gerechtes und nachhaltiges Wachstum“, und zum ersten Mal umfasste die Veranstaltung ein spezielles Programm zu Sport, Kunst und Kultur für eine nachhaltige Entwicklung.

„Wir waren hocherfreut, am ersten Finance in Common Sport Investment Forum teilzunehmen, das erneut bestätigte, dass der Sport und insbesondere der Fussball ein starker sozioökonomischer Motor ist“, so Gelson Fernandes, der stellvertretende FIFA-Beauftragte für Mitgliedsverbände. „Das Versprechen, das der FIFA-Präsident während des Sustainable Development Summit in Paris gab, nämlich 1.000 Fussballplätze zur Unterstützung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu errichten, wurde bekräftigt, und wir freuen uns über die Fortschritte, die wir gemeinsam mit unserem Partner, der AFD, erzielt haben.“

General view during the fifth Finance in Common Summit in Cape Town

Rémy Rioux, Chief Executive Officer der AFD und Vorsitzender von Finance in Common, sagte dazu: „Im Anschluss an den Sport for Sustainable Development Summit ergreifen wir als staatliche Entwicklungsbanken, politische Entscheidungsträger und Akteure aus der Welt des Sports die Gelegenheit, auf dem Finance in Common Summit in Kapstadt unser Engagement für den Sport als treibende Kraft für nachhaltige Entwicklung zu bekräftigen.“

„Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir erneut dazu aufgerufen, mehr zu investieren und gemeinsam zu handeln, um das Veränderungspotenzial des Sports voll auszuschöpfen und ihn in den Mittelpunkt der nationalen Politik und der Entwicklungsfinanzierungsstrategien zu stellen.“

„Ich möchte den Vertretern der FIFA und ihrem Präsidenten Gianni Infantino für ihr tatkräftiges Engagement danken. In den kommenden Monaten werden wir uns weiterhin für den Erfolg der Pilotphase des Programms für den Bau von Mini-Spielfeldern an Schulen in Benin, auf den Komoren, in der Elfenbeinküste und in Ruanda einsetzen. Diese Initiative ist ein überzeugender Beweis dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen der Welt des Sports und der Entwicklungsfinanzierung greifbare Vorteile für Jugendliche auf der ganzen Welt bringen kann.“