Laut dem FIFA-Präsident halte der „historische“ Nachhaltigkeitsfonds das Versprechen, dass „die Auswirkungen dieser (FIFA-)WM noch viele Jahre lang spürbar sein werden“
Schwerpunkt des 50-Millionen-Dollar-Fonds sind die Unterstützung von Flüchtlingen, Bildung sowie öffentliche und berufliche Gesundheit
Die FIFA arbeitet mit dem Obersten Rat für Organisation und Nachhaltigkeit (Supreme Committee for Delivery & Legacy, SC) von Katar, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Welthandelsorganisation (WTO) und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), zusammen
Gemäss FIFA-Präsident Gianni Infantino habe der Nachhaltigkeitsfonds der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ ein „völlig neues und einzigartiges Niveau“ erreicht. Zuvor wurde über die weitreichende Wirkung der Initiative im Rahmen einer Videokonferenz informiert, die auch eine Unterzeichnungszeremonie zwischen der FIFA, dem Obersten Rat für Organisation und Nachhaltigkeit, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Welthandelsorganisation (WTO), dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und dem Internationalen Handelszentrum (ITC) vorsah.
Mit Zustimmung des SC und des katarischen Fussballverbands kündigte die FIFA im November 2022 an, dass der Nachhaltigkeitsfonds einer Fussball-WM™ erstmals über die Grenzen des Gastgeberlandes hinaus Wirkung zeigen würde.
Der 50 Millionen US-Dollar schwere Fonds wird sich nun auf Flüchtlinge, Bildung sowie öffentliche und berufliche Gesundheit konzentrieren. Zu diesem Zweck arbeitet die FIFA mit dem SC, dem UNHCR, der WHO, der WTO und dem ITC zusammen.
„Heute ist ein sehr wichtiger oder sogar historischer Tag, an dem wir den Nachhaltigkeitsfonds für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022 vorstellen“, sagte der FIFA-Präsident. „Damit wird das Konzept einer solchen Initiative auf eine völlig neue und einzigartige Ebene gehoben. Im Jahr 2022 organisierten wir hier in Katar die beste WM aller Zeiten und versprachen damals, dass die Nachhaltigkeit und die Auswirkungen dieser WM noch viele, viele Jahre lang spürbar sein würden.
„Und heute setzen wir dieses Versprechen in die Tat um: Wir investieren 50 Millionen US-Dollar in Schlüsselprojekte, bei denen Flüchtlinge, die Gesundheit am Arbeitsplatz, Frauen, Bildung und natürlich auch die Förderung des Fussballs im Mittelpunkt stehen. Dies ist eine neue Ära für Nachhaltigkeitsfonds, ein wichtiges Projekt mit grosser Wirkung, das noch lange nach der bisher besten Fussball-WM in Katar im Jahr 2022 Bestand haben wird.“
Während einer Online-Sitzung, an der der FIFA-Präsident, der Generalsekretär des SC, H.E. Hassan Al Thawadi, die Generaldirektorin der WTO, Dr. Ngozi Okonjo-Iweala, der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, und die ITC-Geschäftsführerin Pamela Coke-Hamilton teilnahmen, wurde der Nachhaltigkeitsfonds der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022 ins Leben gerufen, der durch die Zusammenarbeit aller Parteien in verschiedenen Regionen vielfältige Auswirkungen haben soll.
Gemeinsam mit dem UNHCR wird der Fonds Flüchtlingsprogramme unterstützen, um den schutzbedürftigsten Menschen der Welt zu helfen, und er wird der WHO bei Projekten im Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz zur Seite stehen, wie z. B. Beat the Heat, eine Initiative, die sich auf die zahlreichen Folgen des Klimawandels konzentriert. Frauen stehen im Mittelpunkt des Bildungsbereichs des Nachhaltigkeitsfonds, da er den WEIDE-Fonds (Women Exporters in the Digital Economy Fund) der WTO und des ITC unterstützt, der darauf abzielt, Unternehmerinnen mithilfe der Digitalisierung wirtschaftlich zu stärken.
„Mit diesen drei Partnern können wir sicherstellen, dass die Gelder aus diesem Fonds in die Förderung von Projekten investiert werden, die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zugutekommen werden“, erklärte Infantino.
„Die FIFA und der Oberste Rat von Katar können gemeinsam mit diesen grossartigen Partnerorganisationen dafür sorgen, dass sich das Vermächtnis der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ nicht nur in einem Land oder einer Region, sondern weltweit positiv auswirkt.“