Freitag 29 November 2024, 17:00

Enorme globale Interaktion und neue Nachhaltigkeitsmassstäbe bei grösster FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ aller Zeiten

  • Zwei Milliarden Fans verfolgten Frauen-WM 2023 in Australien und Aotearoa Neuseeland

  • Turnier mit acht Debütanten: höhere Reichweiten in Ozeanien, Afrika und im Nahen Osten Beleg für wirklich globalen Charakter

  • Nachhaltigkeitsbericht zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien & Neuseeland 2023™: zwölf zentrale Nachhaltigkeitsthemen von Turnierteam angegangen

Mehr als zwei Milliarden Menschen interagierten mit der globalsten und inklusivsten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ aller Zeiten. Zwei Turnierberichte belegen nun, dass darüber hinaus neue Massstäbe mit Blick auf die umweltfreundliche, inklusive und menschenrechtsbewusste Veranstaltungsorganisation gesetzt wurden.

Bei der Veranstaltung in Australien und Aotearoa Neuseeland wurden gemäss den Berichten nicht nur in den Bereichen Ticketverkäufe, TV-Zuschauer und digitale Interaktion neue Rekorde aufgestellt, sondern auch Erfolge erzielt, die weit über das Geschehen auf dem Spielfeld hinausgehen.

Der von Nielsen, einem weltweit führenden Unternehmen für Zielgruppenwissen, Daten und Analysen, erstellte Bericht über globale Zuschauerinteraktionen zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien & Neuseeland 2023™ (Global Engagement and Audience Report)FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien & Neuseeland 2023™ (Global Engagement and Audience Report)belegt einen beträchtlichen Anstieg der Übertragungsreichweite in Ozeanien, Afrika sowie im Nahen Osten.

Fast zwei Millionen Fans strömten bei der neunten Turnierauflage in die Stadien. Die Frauen-WM wurde zum ersten Mal mit 32 Teams ausgetragen und war ein Beleg für die zunehmende Breite und Leistungsstärke des Frauenfussballs auf Nationalteamebene, da WM-Neulinge einen starken und bleibenden Eindruck hinterlassen konnten. Ihre Begeisterung spiegelte sich auch bei den Zuschauern auf der ganzen Welt wieder, die das Geschehen im linearen Fernsehen, über Plattformen in den digitalen und sozialen Medien sowie über die FIFA-Kanäle verfolgten.

Solai Washington of Jamaica takes a selfie with fans

Das Turnier, das erstmals von zwei Verbänden aus verschiedenen Konföderationen gemeinsam organisiert wurde, war in Ozeanien ein enormer Erfolg. In dieser Region war bei den Zuschauerzahlen im Vergleich zur vorherigen Auflage 2019 in Frankreich ein Anstieg von 232,6 % zu verzeichnen. Die Live-Übertragungen zur Hauptsendezeit zogen die Fans in beiden Austragungsländern in ihren Bann, mit einem Anstieg der Zahlen um 161,3 % in Aotearoa Neuseeland und einer Steigerung um 204,1 % in Australien, dessen Nationalteam zum ersten Mal ins Halbfinale einzog.

Der Anstieg der Zuschauerzahlen in Afrika und dem Nahen Osten um 338,8 % im Vergleich zur vorherigen Turnierauflage war in erster Linie der Berichterstattung und umfassenden Reichweite des Fernsehsenders beIN SPORTS im Nahen Osten zu verdanken. Dank der Vergrösserung auf 32 Teams hatten mehr Nationen die Chance, auf der Weltbühne zu glänzen, wodurch sich weltweit noch mehr Mädchen und Frauen für die beliebteste Sportart der Welt begeisterten.

Insgesamt verfolgten durchschnittlich 14,12 Millionen Fans aus der ganzen Welt das Geschehen, das nach 64 Spielen im ersten Weltmeistertitel für die Spanierinnen gipfelte. Diese hatten sich im Finale im Australia-Stadion in Sydney/Wangal mit 1:0 gegen England durchgesetzt. Die 1:3-Niederlage der Matildas gegen England im Halbfinale war in Australien derweil die meistgesehene TV-Übertragung seit Beginn der Aufzeichnungen.

A general view during the FIFA Women's World Cup Australia & New Zealand 2023 Final match between Spain and England

Darüber hinaus spiegelt der Nachhaltigkeitsbericht zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™Nachhaltigkeitsbericht zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™die gemeinsamen Anstrengungen der FIFA, ihres lokalen Tochterunternehmens und aller beteiligten Akteure wider, dem Nachhaltigkeitsgedanken in allen Aspekten der Veranstaltung Priorität einzuräumen.

Der Bericht gibt im Einzelnen Aufschluss darüber, wie für das Turnier eine solide Grundlage nachhaltiger Praktiken geschaffen wurde – von Massnahmen zur Barrierefreiheit, über die Milderung der Umweltauswirkungen bis hin zu Menschenrechtsfragen und Initiativen zum Kinder- und Erwachsenenschutz. Besonderes Augenmerk lag dabei auf positiven Auswirkungen für künftige Generationen.

FIFA Women's World Cup Australia & New Zealand 2023 Official Mascot, Tazuni, and Sustainability Australia Project

FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström sagte mit Blick auf die Veröffentlichung des Berichts: „Als Weltfussballverband haben wir bei der FIFA die Pflicht und auch die einzigartige Chance, den Fussball zu fördern, sein Potenzial zu nutzen, seine Integrität zu schützen und diesen Sport für alle zugänglich zu machen. Mit Blick auf die Zukunft und die Vorbereitungen für die nächste FIFA Frauen-Weltmeisterschaft werden wir dem Engagement für Nachhaltigkeit bei all unseren Planungen auch weiterhin Priorität einräumen.“

„[Der Bericht] wirft Schlaglichter auf Errungenschaften wie das barrierefreie Ticketing, Umweltinitiativen und den Schutz der Menschenrechte und dient damit einerseits zur Bewertung unserer Fortschritte und andererseits als Richtschnur für künftige Veranstaltungen.“

Darüber hinaus bietet der Bericht einen umfassenden Überblick darüber, wie die FIFA die logistischen Herausforderungen eines so einzigartigen Turniers bewältigt hat, und welche Massnahmen ergriffen wurden, damit diese WM-Endrunde nicht nur in sportlicher Hinsicht zum Erfolg wird, sondern auch neue Massstäbe in puncto nachhaltiges Veranstaltungsmanagement setzt.