Takefusa Kubo einer von zehn Spielern im Kader der Blauen Samurai, die das produktive japanische Jugendligasystem durchlaufen haben
„Dies unterstreicht, wie bedeutsam die Unterstützung der FIFA für unsere Nachwuchsförderung ist“, so Verbandspräsident Tsuneyasu Miyamoto
Finanzielle Unterstützung der nationalen U-15- und U-18-Wettbewerbe durch das FIFA-Forward-Programm seit dessen Einführung 2016
Japan erntet die Früchte der Unterstützung durch das FIFA-Forward-Programm, die dem Jugendfussball im Land neuen Schwung verliehen hat. So spielte eine ganze Reihe junger Talente, angeführt von Takefusa Kubo, eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Qualifikation der Blauen Samurai für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 26™.
Als Kubo den zweiten Treffer zum 2:0-Sieg gegen Bahrain erzielte, durch den sich Japan als erstes Team neben den Co-Gastgebern Kanada, Mexiko und USA für die nächstjährige, erstmals 48 Nationen umfassende Endrunde qualifizierte, war das nur der jüngste Höhepunkt einer Karriere, die ihren Anfang in Japans höchst kompetitivem Jugendsystem genommen hatte.
„Ich erinnere mich noch gut an die U-18-Liga, war das doch einer meiner ersten Wettbewerbe nach meiner Rückkehr aus Spanien“, so der Stürmer von Real Sociedad San Sebastián, der nach vier Jahren an der Akademie La Masia des FC Barcelona zurück in der Heimat für den FC Tokio in der Prinz-Takamodo-U-18-Liga auflief.
„Mich mit den besten Spielern in meiner Altersgruppe messen zu können, war eine gute Erfahrung für mich. Ich denke, dass alle Spieler in dieser Liga von dieser Möglichkeit profitieren. Viele junge Talente, nicht nur ich, haben ihr Spiel durch diesen Wettbewerb verbessert und in der Folge den Sprung ins Nationalteam geschafft, was zeigt, wie hoch das Niveau in dieser Altersgruppe ist.“
Die Prinz-Takamodo-U-18-Liga und ihr U-15-Gegenstück wurde vom japanischen Fussballverband (JFA) ins Leben gerufen, um die Konkurrenzfähigkeit und Qualität seiner Jugendwettbewerbe zu erhöhen. Die beiden Turniere werden – ebenso wie eine Reihe weiterer Initiativen für den Nachwuchs des Landes – vom FIFA-Forward-Programm seit dessen Einführung 2016 finanziell unterstützt.
Gemündet haben diese Bemühungen in einen steten Strom von Talenten, die nun ihren Teil dazu beigetragen haben, die eindrucksvolle Serie der Japaner, die sich seit 1998 für jede Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ qualifizieren konnten, zu verlängern.Nicht weniger als zehn Mitglieder des Kaders von Hajime Moriyasu für das internationale Fenster vom März 2025 hatten an mindestens einem der beiden grossen nationalen Jugendwettbewerbe teilgenommen, wobei zwei von ihnen, Mao Hosoya und Kota Takai, sogar sowohl auf U-15- als auch auf U-18-Ebene mit dabei gewesen waren.
„Ich war Teil des U-18-Teams, das 2022 die Premier League EAST gewann, aber dann leider das Endspiel verlor, was eine bittere Erfahrung war“, erinnert sich der 20-jährige Kota Takai, Innenverteidiger von Kawasaki Frontale. „Dass ich über das Jahr hinweg Spiele in einer Top-Jugendliga bestreiten konnte, hat sich aber eindeutig positiv auf mein Spiel ausgewirkt und, so denke ich, wesentlich zu meinem Aufstieg in die erste Mannschaft von Kawasaki beigetragen.“
Das Jugendsystem ist ein Eckpfeiler der JFA-Vision für 2050, in der als grosses Ziel der Gewinn des WM-Titels bis 2050 definiert ist. Ein weiteres Indiz dafür, dass der japanische Männerfussball auf dem richtigen Weg ist, lieferte das Olympische Fussballturnier 2024 in Paris, bei dem es die U-23-Auswahl dem A-Nationalteam der Frauen gleichtat und bis ins Viertelfinale vorstiess.
Fast USD 3 Millionen aus den Mitteln von FIFA Forward 3.0 flossen in die logistische Unterstützung der A-Nationalmannschaft während ihrer Qualifikationskampagne für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 26™.
„Wir sind der FIFA enorm dankbar für die finanzielle Unterstützung, die sie unseren nationalen U-18- und U-15-Wettbewerben gewährt hat“, erklärte JFA-Präsident Tsuneyasu Miyamoto.
„Dank ihren Beiträgen waren wir in der Lage, die Standards dieser Jugendligen anzuheben, die weiterhin Topspieler für die J.League, unsere Nationalteams und sogar für europäische Ligen hervorbringen. Bemerkenswert ist auch, dass viele unserer Nationalspieler, die in der Qualifikation für die WM 2026 zum Einsatz kamen, in ihrer Jugend an diesen Wettbewerben teilgenommen haben, was unterstreicht, wie bedeutsam die Unterstützung der FIFA für unsere Nachwuchsförderung ist.“