Mittwoch 08 April 2026, 10:00

Workshop präsentiert Nachnutzungskonzept für FIFA-Arena in Marokko

  • Bei einem Treffen im FIFA-Afrika-Büro in der marokkanischen Hauptstadt Rabat wird erörtert, wie die FIFA-Arena einen nachhaltigen Einfluss auf das Land ausüben kann

  • Vertreter der nationalen Regierung, des Bildungswesens und des Fussballs hören Vorträge, in denen die Bereiche vorgestellt werden, die in das Projekt integriert werden und langfristig davon profitieren können

  • Die OCP-Gruppe ist nach der im Januar 2026 getroffenen Vereinbarung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino vertreten, wonach 30 FIFA-Arena-Minifelder in dem nordafrikanischen Land errichtet werden sollen

Vertreter aus den Bereichen Bildung und Fussball haben sich mit Vertretern der FIFA sowie mit nationalen Regierungsbeamten getroffen, um das Nachnutzungskonzept für das FIFA-Arena-Projekt in Marokko vorzustellen.

Im Januar unterzeichnete FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Vereinbarung mit dem marokkanischen Fussballverband (FRMF), dem Ministerium für nationale Bildung, Vorschulerziehung und Sport des Königreichs Marokko und der OCP Group, einem weltweit führenden Hersteller von Düngemitteln und Phosphatprodukten. Die Vereinbarung sieht die Einrichtung von 30 FIFA-Arena-Minifeldern in Marokko vor.

Während eines eintägigen Workshops im Afrika-Büro der FIFA in der marokkanischen Hauptstadt Rabat erörterten die Teilnehmer aus den zuständigen Ministerien, dem FRMF und den Bildungseinrichtungen, wie sie mit der FIFA zusammenarbeiten können, um sicherzustellen, dass die 30 FIFA-Arena-Standorte eine sinnvolle und nachhaltige Wirkung entfalten.

Um das Programm in den lokalen akademischen und fussballerischen Kontext einzuordnen, wurden den Teilnehmern Präsentationen des marokkanischen Bildungsministeriums, des FRMF und der OCP-Gruppe vorgestellt. Deren Unterstützung wird die Umsetzung des Projekts nach der Einweihung des ersten Minifelds in der Stadt Meknès im November 2025 beschleunigen.

Zahlreiche Abteilungen der FIFA hielten zudem Vorträge, um das breite Spektrum an Initiativen hervorzuheben, die dank der Minifelder umgesetzt werden können. Dazu zählen insbesondere FIFA Football for Schools und das FIFA-Talentförderungsprogramm sowie die Förderung des Frauenfussballs und gesundheitsbezogene Themen.

Das Projekt „FIFA Arena“ wurde von FIFA-Präsident Infantino auf dem 75. FIFA-Kongress in Asunción, Paraguay, im Mai 2025 offiziell ins Leben gerufen. Dies war die Reaktion auf eine Zusage, die er auf dem internationalen Gipfeltreffen zum Thema Sport und nachhaltige Entwicklung in Paris gemacht hatte. Das Ziel besteht darin, bis zum FIFA-Kongress im Jahr 2031 weltweit mindestens 1000 Minifelder zu errichten.