Weiter zu
FIFA‑Arena‑Minispielfeld in Pristina eingeweiht
Erstes Elite-Futsal-Seminar in Österreich nach fast einem Jahrzehnt Pause
Ruanda lanciert FIFA-Talentförderprogramm
Die 211 Mitgliedsverbände werden von der FIFA durch verschiedene Programme finanziell und logistisch unterstützt.
Wir werfen einen Blick auf die außergewöhnliche Arbeit, die die FIFA-Mitgliedsverbände in den letzten Wochen geleistet haben, um den Fussball zu fördern, zu stärken und wirklich global zu machen.
Ruanda lanciert FIFA-Talentförderprogramm
Der ruandische Fussballverband (Fédération Rwandaise de Football Association/ FERWAFA) hat seine Teilnahme am FIFA-Talentförderungsprogramm (TDS) bekannt gegeben und Frédéric Crebiller zu dessen Leiter benannt.
Das TDS-Programm richtet sich an Spieler im Alter von 12 bis 16 Jahren und soll ihnen helfen, sich technisch und mental weiterzuentwickeln. Das Projekt wird in Ruanda für die nächsten zwei Jahre durchgeführt und ist Teil einer umfassenderen, fünfjährigen globalen Initiative.
„Wenn dieses Projekt mit Engagement und Disziplin umgesetzt wird“, erklärte FERWAFA-Präsident Shema Ngoga, „wird es der schwachen Leistung, unter der unsere Jugendmannschaften leiden, ein Ende setzen. Unser Ziel ist es, dass ruandische Juniorenmannschaften bei den Weltmeisterschaften 2028 dabei sind, bei der AFCON starke Leistungen zeigen und letztendlich das Niveau unserer A-Nationalmannschaft verbessern.“
Futsal-Seminar: Einheitlichkeit, Praxisnähe und internationale Vernetzung im Mittelpunkt
In Österreich fand im Dezember nach fast einem Jahrzehnt Pause erstmals wieder ein Elite-Futsal-Seminar der Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen sowie Beobachter statt. Mehr als 30 Teilnehmer aus ganz Österreich kamen am ÖFB-Campus zusammen, um sich zwei Tage lang intensiv fortzubilden.
Ein besonderes Highlight des Seminars war die zweitägige Anwesenheit von Pedro Ángel Galán Nieto, FIFA und UEFA Futsal-Schiedsrichter-Instruktor, der das Seminar persönlich begleitete und mit seiner internationalen Expertise wertvolle Impulse setzte.
Im Mittelpunkt des Seminars standen die Weiterentwicklung der Schiedsrichterleistungen, internationale Vernetzung sowie eine klare Vereinheitlichung der Regelauslegung im österreichischen Futsal. "Der ÖFB-Campus ist eine der professionellsten Anlagen, die ich jemals gesehen habe. Sie bietet hervorragende Voraussetzungen für die Ausbildung auf höchstem Niveau", so Galán.
Wales und Ghana geben neue strategische Partnerschaft bekannt
Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen haben der walisische (FAW) und der ghanaische Fussballverband (GFA) eine neue strategische Partnerschaft vereinbart.
Im Rahmen dieser Partnerschaft erhalten ghanaische Trainer Zugang zum Trainerausbildungssystem des FAW. Eine Auswahl dieser Trainer, die im Rahmen des ghanaischen Nationalprogramms ausgewählt wurden, wird in diese Jahr nach Wales reisen, um ihre Ausbildung zu beginnen.
Darüber hinaus sind internationale Jugend- und Seniorenbegegnungen zwischen Cymru und Ghana geplant, das sich kürzlich für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ qualifiziert hat. Dr. David Adams, Chief Football Officer der FAW, ist überzeugt, dass die Partnerschaft das Wachstum und die Entwicklung des Sports erheblich fördern wird, da junge Spieler Zugang zu breiteren Karrierewegen erhalten.
„Diese Partnerschaft spiegelt den wachsenden Ruf der FAW auf der globalen Bühne wider”, sagte er. „Sie bietet unseren jungen männlichen und weiblichen Spielern die Möglichkeit, Fussball außerhalb Europas zu erleben, und bringt Abwechslung und Herausforderungen mit sich, während wir weiterhin danach streben, uns regelmäßig für große Turniere zu qualifizieren. Gleichzeitig können wir unser Wissen mit einer erfolgreichen afrikanischen Fussballnation teilen und von deren Ansatz lernen.“
FIFA-Social-Media-App schützt Spieler in Ozeanien vor Online-Missbrauch
Der Fussballverband der Cookinseln (CIFA) hat den Schutz seiner Spieler durch den Einsatz der KI-gestützten Online-Moderationsplattform Respondology verbessert.
Die FIFA hat diese Technologie allen Mitgliedsverbänden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Plattform moderiert Kommentare auf den Social-Media-Konten von Facebook, Instagram und TikTok.
Respondology fungiert als Schutzschild für Spieler, Trainer, Offizielle, Mitarbeiter und Fans, indem es schädliche oder beleidigende Kommentare erkennt und ausblendet.
FIFA‑Arena‑Minispielfeld in Pristina eingeweiht
Der Sportplatz der Grund- und Mittelschule „Hasan Prishtina“ in Pristina erstrahlt in neuem Glanz. In Zusammenarbeit zwischen der FIFA und der Stadtverwaltung wurde die neue FIFA-Arena des Fussballverbands von Kosovo (FFK) eingeweiht. „Die FIFA-Arena ist nicht nur ein Spielfeld, sondern ein Umfeld, in dem wichtige pädagogische Werte wie Respekt, Zusammenarbeit, Gleichheit und Fairplay gepflegt werden. Für viele Schüler kann sie der erste Schritt zur Verwirklichung ihrer sportlichen Träume sein, während sie für alle anderen ein Ort ist, an dem Erinnerungen, Freundschaften und Werte entstehen, die ein Leben lang Bestand haben“, so der Verband.
FFK-Präsident Agim Ademi ergänzte: „Spontaner oder Straßenfussball, der bei uns schon immer beliebt war, ist ebenfalls Teil meines Programms, und diese Bereiche werden direkt zur Förderung von Talenten beitragen. Außerdem haben wir im Rahmen des spontanen Fussballs in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pristina die Schulliga ins Leben gerufen, die wir auf andere Städte ausweiten wollen."
Polen feiert Sieg des FIFAe World Cup™ auf der Konsole
Vom 10. bis zum 13. Dezember wurden in Riad (Saudiarabien) beim FIFAe World Cup™ mit eFootball™ die Weltmeister auf Mobilgeräten und Konsole gekürt. Auf Konsole setzte sich Polen in einer fulminanten Serie durch, die die Fans vor Ort und weltweit vor den Bildschirmen begeisterte. Das Team mit Milosz 'Zilo' Zietekund Mikolaj 'Ostrybuch' Zietek krönte sich zum Weltmeister auf der Konsole.
In einem mitreissenden Wettkampf gewann Thailand den Titel beim FIFAe World Cup™ mit eFootball™ auf Mobilgeräten. Mit mehr als 16,5 Millionen Spielern, die diese Saison weltweit teilgenommen haben, ist die Bühne für die nächste Generation von E-Sport-Talenten bereit.
Football Australia setzt Einführung des FIFA-Talentförderprogramms fort
Im Dezember wurde das FIFA-Talentförderprogramm (TDS) in Australien weiter ausgebaut. Im Norden von New South Wales hatten junge Spieler im Rahmen von Workshops und Wellbeing-Sessions die Möglichkeit, mit FIFA-Trainern zusammenzuarbeiten.
Seit dem Start des TDS im Februar 2022 haben über 200 FIFA-Mitgliedsverbände von diesem innovativen Programm profitiert, das ihnen helfen soll, ihr Potenzial auszuschöpfen, indem es sicherstellt, dass alle talentierten Spielerinnen und Spieler die Chance haben, entdeckt und gefördert zu werden. Hauptziel des TDS ist die Steigerung der Standards im Nationalteamfussball rund um die Welt, sowohl bei den Männern als auch den Frauen, durch die Schaffung einer nachhaltigen Grundlage für die langfristige Talentförderung und die Maximierung der entsprechenden Möglichkeiten aller Verbände.
TDS für Mädchen in Nigeria
Nachdem der Fussballverband von Nigeria (NFF) vor zwei Jahren bereits das FIFA-Talentförderprogramm (TDS) für Jungen ins Leben gerufen, wurde es im Dezember für Mädchen lanciert. Der Präsident des NFF, Alhaji Ibrahim Musa Gusau MON, unterstrich die Bedeutung des Programms, das in erster Linie der Talentsuche dient.
„Mit diesem Programm wollen wir Talente sowohl unter Jungen als auch unter Mädchen entdecken. Nigeria ist seit 25 Jahren ununterbrochen die Nummer eins im afrikanischen Frauenfussball, was durch die jüngsten Auszeichnungen der CAF bestätigt wurde. Ich gratuliere den ersten Begünstigten dieser Initiative, diesen jungen Mädchen. Es ist ermutigend zu sehen, dass Fussball nach wie vor ein Sport ist, der bei vielen jungen Menschen auf Interesse stößt."
Unter den Teilnehmern befanden sich Dayo Enebi Achor, Leiter der internationalen Wettbewerbe, Dr. Ayo Abdulrahaman, Leiter der nationalen und interklubischen Wettbewerbe, Abdulrafiu Yusuf, technischer Direktor und Trainer sowie verschiedene Funktionäre und Mitarbeiter des nigerianischen Fussballverbands.
Wenn Kunst auf Fussball trifft...
Schottland feierte seine Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und damit die erste Teilnahme an diesem Turnier seit 28 Jahren auf besondere Weise. Ein Bild von Scott McTominays akrobatischem Tor gegen Dänemark im Hampden Park wurde in den Scottish National Portrait Galleries in Edinburgh aufgehängt.
"Der schottische Fussballverband hat uns angesprochen, nachdem begeisterte Fans in den sozialen Medien immer wieder kommentierten, dass das Tor gut genug sei, um in einer Galerie ausgestellt zu werden – man könnte es als Kunstwerk bezeichnen. Also erfüllen wir den Fans ihren Traum und zeigen bis zum 5. Januar ein Foto von Scott McTominays Tor. Ross MacDonalds Foto fängt die Athletik und Entschlossenheit ein, die für Schottlands Leistung an diesem glorreichen Abend so typisch waren" - heisst es auf der Internetseite der Galerie.