Football for Schools

Organisationen

Zusammenarbeit ist Grundvoraussetzung für den Erfolg jedes Projekts. Wenn Teams und Organisationen zusammenarbeiten und unterschiedliche Perspektiven einbringen, werden die Ziele besser aufeinander abgestimmt. Deshalb arbeiten wir bei diesem Programm mit anderen Organisationen zusammen.

UNESCO

Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mit internationaler Zusammenarbeit im Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturbereich fördert sie den Frieden. Die Programme der UNESCO unterstützen die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die in der Agenda 2030 von der UN-Generalversammlung 2015 verabschiedet wurden. 

Die UNESCO ist die führende UN-Institution für Körpererziehung und Sport. Ihre Schwerpunkte sind nachhaltige Entwicklung, hochwertige Bildung und Jugendförderung anhand evidenzbasierter Interventionen. Sie hilft, berät und unterstützt Mitgliedsstaaten bei der Ausarbeitung und Fokussierung ihrer Sportpolitik.

Fit for Life“ ist das neue Vorzeigeprojekt der UNESCO im Bereich Sport. 

„Fit for Life“ fördert intelligente Investitionen in den Sport zur Bewältigung der globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit mangelnder körperlicher Betätigung, mentaler Gesundheit und Ungleichbehandlung. Eigens entwickelte Aktivitäten sollen mithilfe internationaler, nationaler und lokaler Akteure die Erholung von COVID-19 beschleunigen und das Wohlbefinden aller Menschen, insbesondere von Jugendlichen, fördern. Mit evidenzbasierten Interventionen auf politischer und praktischer Ebene sollen in den Bereichen Sport, Bildung, Gesundheit und Gleichstellung Denk-, Informations- und Handlungsprozesse gestärkt werden – für eine noch stärkere Wirkung und als Beitrag zum Erreichen der UNO-Ziele für nachhaltige Entwicklung. 

„Fit for Life“ orientiert sich auch an anderen globalen Programmen, etwa dem Kasaner Aktionsplan der UNESCO, der Bildungsagenda 2030, dem Globalen Aktionsplan für körperliche Aktivität der WHO oder der Kampagne „Generation Gleichberechtigung“ von UN Women.

Qatar Foundation – Generation Amazing

Die Qatar Foundation und das Programm „Generation Amazing“ haben die „Football for Schools“-App der FIFA mit konkreten Inhalten zu Nachhaltigkeit und Inklusion unterstützt. Katar hat zudem als eines der ersten Länder die App Anfang 2022 über Lehrkräfte und Kinderfussballtrainer an Schulen eingeführt.

Qatar Foundation – menschliches Potenzial freisetzen

Die gemeinnützige Qatar Foundation für Bildung, Wissenschaft und Gemeindeentwicklung (QF) begleitet Katar auf dem Weg zu einer vielfältigen und nachhaltigen Wirtschaft. Mit besonderen Programmen in ihrem innovationsorientierten Ökosystem in den Bereichen Bildung, Forschung, Entwicklung und Gemeindeentwicklung unterstützt die Stiftung die Menschen in Katar und darüber hinaus.

Die QF wurde 1995 von damaligen Staatsoberhaupt Hamad bin Khalifa al-Thani und seiner Gattin Musa bint Nasser al-Missned gegründet, die gemeinsam die Vision einer hochwertigen Bildung für Katar verfolgten. Mit seinem erstklassigen Bildungssystem bietet die QF Menschen ab sechs Monaten bis zur Doktoratsstufe lebenslanges Lernen und legt damit die Grundlage für internationale Karrieren und die Entwicklung des Landes.

Die Stiftung schafft auch ein interdisziplinäres Innovationszentrum in Katar, wo einheimische Wissenschaftler an Lösungen für lokale und globale Herausforderungen forschen. Die QF fördert eine Kultur des lebenslangen Lernens und der sozialen Beteiligung durch Programme, die die katarische Kultur verkörpern, stärkt so die lokale Gemeinschaft und leistet einen Beitrag zu einer besseren Welt für alle.

Eine vollständige Liste der Initiativen und Projekte der QF sind auf www.qf.org.qa zu finden.

Über Generation Amazing

Generation Amazing (GA) ist das personelle und soziale Nachhaltigkeitsprogramm, das Katar 2010 im Rahmen seiner erfolgreichen WM-Kandidatur für 2022 präsentiert hat. In den letzten elf Jahren hat das Programm kontinuierlich an Strahlkraft und Wirkung gewonnen. Schwerpunkte sind Bildung und Jugendförderung in unterversorgten Gemeinden mithilfe des Fussballs.

Das Programm, das auf die UNO-Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Qatar National Vision 2030 abgestimmt ist, nutzt den Sport und insbesondere den Fussball als Motor und Instrument für die soziale und wirtschaftliche Förderung von Flüchtlingen und bedürftigen Jugendlichen weltweit, u. a. mit der Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus mithilfe des Sports sowie dem Schutz von Bildung.

Das fussballbezogene Entwicklungsprogramm soll insgesamt eine Million Menschen erreichen und fördert eine neue Führungsgeneration in Katar, der Region und rund um den Globus, die mithilfe des Fussballs ihre Gemeinschaft prägt und mit nachhaltigen Projekten weit über die WM 2022 hinaus vielversprechende soziale Entwicklungschancen schafft.

WADA

Die 1999 gegründete Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist eine unabhängige internationale Organisation, die von der Sportbewegung und Regierungen weltweit getragen und finanziert wird. Als globale Aufsichtsstelle ist die WADA in erster Linie für die Entwicklung, Vereinheitlichung und Koordination der Regelungen und Richtlinien im Kampf gegen Doping in allen Sportarten und Ländern zuständig. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören die Durchsetzung des Welt-Anti-Doping-Kodex sowie der damit verbundenen internationalen Standards, wissenschaftliche und soziale Forschung, Bildung, Informationsbeschaffung und Untersuchungen sowie der Aufbau von Kapazitäten zur Dopingbekämpfung bei Anti-Doping-Organisationen auf der ganzen Welt.

Die WADA setzt sich für einen sauberen Sport und saubere Athleten ein. Sie betreibt verschiedene Aufklärungskampagnen, die die Anti-Doping- und die breite Sportgemeinschaft bei der Aufklärung von Athleten, sonstigen Teilnehmern sowie Betreuern wie Eltern, Lehrern und Trainern unterstützen. Im Zentrum dieser Initiativen steht stets die Förderung eines sauberen Sports, in dem Athleten sauber an den Start gehen. Damit der Sport sauber bleibt, sind wir alle gefordert.

UNODC

Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) engagiert sich weltweit für die Drogen-, Verbrechens-, Korruptions- und Terrorismusbekämpfung. Es setzt sich für Gesundheit, Sicherheit und Gerechtigkeit für alle ein, indem es diese Gefahren bekämpft sowie dauerhaften Frieden und Wohlergehen fördert. Darüber hinaus unterstützt es seine Mitgliedsstaaten bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. 

Gemäss den massgebenden Standards und Normen der Vereinten Nationen hinsichtlich Verbrechens- und Drogenprävention unterstützen das UNODC auf Anfrage zudem Mitgliedsstaaten. Gemeinsam helfen sie wichtigen Akteure dabei, unter Einhaltung der Menschenrechte wirkungsvoller gegen Kriminalität vorzugehen, Verbrechen, Gewalt und die ungerechte Behandlung vulnerabler Gruppen, einschliesslich Frauen und Jugendlicher, zu unterbinden sowie mit ganzheitlichen und evidenzbasierten Präventionsmassnahmen die Ursachen von Gewalt, Verbrechen und Drogenmissbrauch zu bekämpfen.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erachtet den Sport als wichtiges Instrument bei der nachhaltigen Entwicklung und anerkennt dessen zunehmende Bedeutung beim Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, einschliesslich des Ziels Nr. 16, durch die Bekämpfung von Gewalt und Verbrechen. 

Im Rahmen derInitiative zur Prävention von Jugendkriminalität mithilfe des Sportsunterstützt das UNODC Mitgliedsstaaten fachlich und technisch bei der Nutzung des Sports als Instrument zur Bekämpfung bekannter Schub- und Sog-Faktoren für Gewalt, Verbrechen und Drogenmissbrauch. Mithilfe ganzheitlicher Strategien zur Verbrechensprävention wird zudem die Widerstandskraft von Jugendlichen und Gemeinschaften nachhaltig gestärkt. Die Verbesserung lebenswichtiger Kompetenzen von Jugendlichen trägt wesentlich dazu bei, die Risikofaktoren zu mindern und die Faktoren zu maximieren, die vor Verbrechen und Gewalt schützen, einschliesslich vor gewaltbereitem Extremismus und Drogenmissbrauch. Der evidenzbasierte Lebenskundeunterricht „Line Up, Live Up“ für Mädchen und Jungen fördert zentrale kognitive und soziale Fähigkeiten, das Bewusstsein für Risiken hinsichtlich Gewaltverbrechen und Drogenmissbrauch sowie für Probleme im Zusammenhang mit negativen Stereotypen und normativen Einstellungen hinsichtlich Gewalt und Verbrechen, einschliesslich geschlechtsbezogener Gewalt. Zudem fördert er Gleichberechtigung, Respekt und positive Verhaltensänderungen.

Die UNODC-Initiative zur Prävention von Jugendkriminalität mithilfe des Sports ist auf die globale Politik sowie die UNO-Standards und -Normen zur Verbrechensbekämpfung, den Kasaner Aktionsplan der UNESCO, die Kyoto-Erklärung zur Förderung der Verbrechensbekämpfung, Strafjustiz und Rechtstaatlichkeit sowie die Resolutionen der UNO-Generalversammlung A/RES/74/170 und A/RES/76/183 zur Integration des Sports in die Prävention von Jugendkriminalität und Strategien der Strafjustiz abgestimmt.

FIA

Die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) ist der internationale Dachverband für Motorsport sowie führender Mobilitätsorganisationen der ganzen Welt. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Paris und Genf wurde 1904 gegründet und zählt 244 Mitglieder in 146 Ländern auf fünf Kontinenten. Die Mitgliedsklubs vertreten über 80 Millionen Strassenverkehrsteilnehmer sowie deren Angehörige. Die FIA fördert eine sichere, nachhaltige und barrierefreie Mobilität für alle Strassenverkehrsteilnehmer rund um die Welt. Weitere Informationen sind auf www.fia.com zu finden.

Über die FIA-Initiative für Strassenverkehrssicherheit

Strassenverkehrsunfälle fordern jedes Jahr rund um den Globus circa 1,35 Millionen Menschenleben und 50 Millionen Verletzte. Das entspricht mehr als 3500 Todesopfern pro Tag, darunter 500 Kinder. Das ist weder menschlich noch wirtschaftlich noch sozial für unsere Gesellschaft tragbar.

Die FIA unterstützt die im Mai 2011 ausgerufene erste Aktionsdekade der UNO für Strassensicherheit mit einer eigenen Kampagne zur Verbesserung der Sicherheit auf den Strassen. 

Die Kampagne verfolgt vier Ziele: 

  • Lobbying auf höchster Ebene, damit Politiker Massnahmen ergreifen und die Strassensicherheit bei ihrer Gesundheits- und Entwicklungsarbeit priorisieren

  • Unterstützung von FIA-Mitgliedern bei der Umsetzung von Massnahmen zur Förderung der Strassensicherheit über FIA-Strassensicherheitszuschüsse, die von der FIA-Stiftung mitfinanziert werden

  • Aufbau starker Partnerschaften mit allen geschäftlichen und institutionellen Partnern, die die Ziele der FIA teilen

  • Einbindung der Motorsportgemeinschaft als Botschafter für das Anliegen sowie Ansprechen möglichst vieler Menschen mithilfe der globalen Reichweite des Sports

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 28. Oktober 2025 um 12:22