7. Ziel. Neue internationale Spielangebote für Nationalteams und Klubs der FIFA-Mitgliedsverbände
Stand 2026
Nationalteams konnten im März 2024 in einem neuen Format ihr Können gegen Teams anderer Konföderationen zeigen, als die FIFA im Rahmen ihrer umfangreichen Investitionen in den Nationalteamfussball die FIFA Series™ startete. 24 Teams nahmen an der ersten Ausgabe teil, bei der fünf Mitgliedsverbände (Ägypten, Algerien, Aserbaidschan, Saudiarabien und Sri Lanka) als Gastgeber fungierten. Bei der Ausgabe 2026 sind doppelt so viele Länder am Start. Gespielt wird in zwölf Vierergruppen bei elf Mitgliedsverbänden. Erstmals mit von der Partie sind auch Frauenteams, die ihre Spiele in Brasilien, der Elfenbeinküste und Thailand bestreiten.
Die FIFA Series™ ist nur ein Teil eines breiten Spektrums neuer und erweiterter Turniere, die noch mehr Länder und Klubs auf globaler Bühne zusammenbringen. Im Männerfussball ist das beste Beispiel dafür die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™. Bei den Frauen wurden gleich mehrere neue Turniere eingeführt (siehe 8. Ziel), während das Olympische Fussballturnier der Frauen dank dem hartnäckigen Engagement der FIFA auf 16 Teams vergrössert wurde.
Neben der FIFA Series™ unterstützt die FIFA in verschiedenen Formen weiterhin regionale Turniere für Nationalteams. Im Rahmen der Erneuerung der Grundsatzvereinbarung mit der ASEAN (Vereinigung südostasiatischer Staaten) im Oktober 2025 wird etwa ein FIFA/ASEAN-Pokal eingeführt, an dem alle südostasiatischen Mitgliedsverbände teilnehmen und sich bei einem ähnlichen Format wie beim erfolgreichen FIFA-Arabien-Pokal™ messen werden. Der Arabien-Pokal ging unter der Leitung der FIFA 2025 zum zweiten Mal erfolgreich über die Bühne. Weitere Ausgaben für 2029 und 2033 sind bestätigt.
Katar hat sich um die Austragung dieser drei Ausgaben beworben, um die erstklassigen Einrichtungen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ optimal nutzen zu können. Diese bilden auch das Herzstück der fünf Ausgaben der FIFA U-17-Weltmeisterschaft™, die von 2025 bis 2029 im Golfstaat ausgetragen werden. Gleichzeitig versucht die FIFA, den Kreis von Ausrichtern auszudehnen, um den weltweiten Ausbau der Fussballinfrastruktur zu fördern und Mitgliedsverbänden die Möglichkeit zu geben, organisatorische Erfahrungen zu sammeln.
Die FIFA Futsal-Weltmeisterschaft 2024™ war das erste FIFA-Turnier in Usbekistan und Zentralasien. Die Seychellen waren 2025 erstmals Gastgeber eines Weltturniers. Sie richteten die FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2025™ aus, die damit auch ihre Afrika-Premiere feierte. 2027 wird Brasilien als erster Gastgeber der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ in Südamerika Geschichte schreiben und an den Erfolg des Turniers 2023 anknüpfen, ehe es 2031 von 32 auf 48 Teams vergrössert wird. Als erst zweites afrikanisches Land wird Marokko 2030 gemeinsam mit Spanien und Portugal die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ veranstalten. Zu Ehren des 100-Jahr-Jubiläums der WM werden einige Spiele auch in Argentinien, Paraguay und Uruguay ausgetragen. Das nordafrikanische Land wird zuvor als fünfmaliger Ausrichter der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft™ von 2025 bis 2029 wertvolle Erfahrung sammeln.
7. Ziel: Übersicht
Zwecks Erfüllung ihres statutarischen Zwecks zur Organisation internationaler Turniere sowie mit Blick auf den bis 2030 gültigen internationalen Spielkalender der Männer sucht die FIFA zusätzliche Möglichkeiten für sinnvolle interkontinentale Klub- und Länderspiele.