USD-1-Milliarde-Marke in Reichweite: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ rückt FIFA-Abrechnungsstelle und Ausbildungsvergütungen ins Rampenlicht
Seit der Einführung der FIFA-Abrechnungsstelle im November 2022 Ausbildungsvergütungen in Höhe von knapp USD 1 Milliarde an Vereine weltweit ausgezahlt
USD 221 Millionen an Ausbildungsentschädigungen und Solidaritätsbeiträgen infolge von Transfers von 530 für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ aufgebotenen Spielern zugunsten der Ausbildungsvereine von Spielern aus 46 der 48 teilnehmenden Teams
Weitere USD 768 Millionen an Ausbildungsvergütungen aus Transfers von Spielern, die nicht an der diesjährigen FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teilnehmen
Mit ihrer Einführung im November 2022 hat die FIFA-Abrechnungsstelle die Berechnung und Verteilung von Ausbildungsvergütungen im Weltfussball revolutioniert. Seither wurden fast USD 1 Milliarde an Ausbildungsvergütungen für Vereine generiert, die in Spielerförderung investieren.
Von diesem Gesamtbetrag wurden bereits mehr als USD 639 Millionen erfolgreich über die in Paris ansässige FIFA-Abrechnungsstelle ausgeschüttet. Dadurch fliessen die Ausbildungsvergütungen effizienter, transparenter und sicherer als je zuvor zu Vereinen auf der ganzen Welt.
„Diese Zahlen unterstreichen die wichtige Rolle der FIFA-Abrechnungsstelle bei der Stärkung des Fussballökosystems. Vereine erhalten dadurch die finanzielle Entschädigung, die ihnen für die Förderung künftiger Generationen von Fussballern zusteht“, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino.
„Da die Transferaktivitäten rund um den Globus weiter zunehmen, bleibt die FIFA-Abrechnungsstelle ein zentraler Pfeiler des FIFA-Engagements für mehr finanzielle Transparenz, grösseres Vertrauen in das internationale Transfersystem und die Förderung von Investitionen in die Nachwuchsentwicklung auf der ganzen Welt.“
Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ liefert einen weiteren eindrucksvollen Beleg für diese Wirkung. Transfers von 530 Spielern des laufenden Turniers haben im Verlauf ihrer Karriere Ausbildungsvergütungen von rund USD 221 Millionen generiert. Die Zahlungen kommen Vereinen zugute, die Spieler aus 46 der 48 teilnehmenden Teams gefördert haben.
Einige der teilnehmenden Nationen stechen dabei aufgrund der Höhe der generierten Ausbildungsvergütungen besonders hervor. Die beiden WM-Finalisten Spanien und Argentinien haben insgesamt 20 Spieler, deren Transfers Ausbildungsvergütungen über die FIFA-Abrechnungsstelle ausgelöst haben.
Ein weiteres Beispiel ist Kroatien. 20 der 26 für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ aufgebotenen Spieler haben Ausbildungsvergütungen generiert – ein Beweis für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Landes über viele Jahre hinweg. Knapp dahinter liegen Kolumbien und Ecuador mit 19 bzw. 18 WM-Kaderspielern, die Ausbildungsvergütungen generiert haben. Die Elfenbeinküste (17) sowie Japan, die Schweiz und die Niederlande (je 16) komplettieren die Top 5.
Transfers von niederländischen WM-Spielern haben über die Jahre Ausbildungsvergütungen in Höhe von USD 16,5 Millionen ausgelöst. Dies unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Niederlande als Talentschmiede des internationalen Fussballs. Zu den zehn Teams mit den höchsten insgesamt generierten Ausbildungsvergütungen zählen zudem fünf weitere UEFA-Vertreter (Portugal, Frankreich, Belgien, Kroatien und Deutschland), drei Teams aus der CONMEBOL (Argentinien, Uruguay und Brasilien) sowie ein Team der CAF (Senegal).
Im Durchschnitt kommen 63 % der von WM-Spielern generierten Ausbildungsvergütungen Vereinen im jeweiligen Heimatland der Spieler zugute. Dieser Anteil variiert jedoch stark von Verband zu Verband. Während 92,4 % der durch tschechische Nationalspieler generierten Ausbildungsvergütungen an Vereine in Tschechien gingen, lagen die entsprechenden Werte für Argentinien bei 89,8 % und für Deutschland bei 88,6 %. Bei Senegal (15,3 %), Algerien (14,0 %) und den USA (11,5 %) floss der grösste Teil der Mittel hingegen an Vereine in anderen Verbänden.
Allein die zehn Spieler mit den höchsten Werten generierten für ihre Ausbildungsvereine Ausbildungsvergütungen in Höhe von insgesamt USD 34,3 Millionen. Dass diese zehn Spieler zehn verschiedene Nationalteams repräsentieren, unterstreicht einmal mehr die globale Reichweite dieses Systems: Zu ihnen zählen Neymar (Brasilien), João Félix (Portugal), Manuel Ugarte (Uruguay), Enzo Fernández (Argentinien), Kai Havertz (Deutschland), Moisés Caicedo (Ecuador), Michael Olise (Frankreich), Kim Min-jae (Republik Korea), Malik Tillman (USA) und Viktor Gyökeres (Schweden).
Die Teilnehmer der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ erzählen jedoch nur einen Teil der Geschichte: Seit November 2022 haben Transfers von 10 422 Spielern, die am Turnier nicht teilgenommen haben, weitere USD 768 Millionen an Ausbildungsvergütungen ausgelöst. Dies veranschaulicht sowohl das Ausmass des weltweiten Transfermarktes als auch die grosse Reichweite des FIFA-Systems für Ausbildungsvergütungen im Profifussball.
Die Zahlen zeigen, dass Investitionen von Vereinen in die Ausbildung junger Talente auch Jahre später Früchte tragen, wenn diese Spieler die höchsten Leistungsstufen des Fussballs erreichen und bei den grössten Wettbewerben der Welt im Einsatz stehen. Gleichzeitig unterstreichen sie die wichtige Rolle von Solidaritätsmechanismen, die Vereine unabhängig von ihrer Grösse oder ihrem Standort für ihren Beitrag zur Entwicklung der nächsten Generation von Fussballtalenten belohnen.