FIFA
Freitag 06 November 2026, 02:00

Gianni Infantino trifft Staatsoberhaupt und lanciert FIFA-Arena-Programm in Guyana

GEORGETOWN, GUYANA - NOVEMBER 5: FIFA President in a meeting with Guyana Dr. Mohamed Irfaan Ali as part of visit to Guyana on November 5, 2026 in Georgetown, Guyana. (Photo by Calvin Hernandez - FIFA/FIFA via Getty Images)
  • Gespräche des FIFA-Präsidenten mit Guyanas Präsidenten Dr. Mohamed Irfaan Ali in der Hauptstadt Georgetown

  • Einweihung eines der ersten FIFA-Arena-Minifelder Guyanas mit Wayne Forde, Präsident des Fussballverbands von Guyana (GFF), und weiteren Würdenträgern

  • Infantino: „Meilenstein für die Zukunft von Kindern, die vom Fussballspielen träumen“

Während eines Besuchs in Guyana hat Gianni Infantino den Präsidenten des südamerikanischen Landes, Dr. Mohamed Irfaan Ali, getroffen und das FIFA-Arena-Programm offiziell eingeläutet.

„Der Fussball gehört allen Menschen überall auf der Welt, und ich möchte mich bei der Regierung und allen Verantwortlichen des Fussballverbands von Guyana (GFF) für ihren unermüdlichen Einsatz und die Zusammenarbeit mit der FIFA bedanken. Gemeinsam werden wir den jungen Menschen hier auch weiterhin Chancen und Ressourcen bieten“, so Infantino.

Der Tag des FIFA-Präsidenten begann in Haslington, südöstlich der Landeshauptstadt Georgetown, wo er gemeinsam mit Charles Ramson Jr.,  Guyanas Minister für Kultur, Jugend und Sport, Steven Jacobs,  Minister innerhalb des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport, und GFF-Präsident Wayne Forde ein FIFA-Arena-Minifeld offiziell einweihte.

Das FIFA-Arena-Programm wurde im Mai 2025 lanciert und ist bei der Umsetzung des Ziels von weltweit mindestens 1000 Minifeldern bis 2031 auf einem guten Weg. In enger Zusammenarbeit mit der FIFA hat der GFF zwei Minifelder angelegt, die Schulkindern und benachteiligten Gemeinschaften in Haslington und Linden mehr Möglichkeiten bieten sollen, ihrer Fussballleidenschaft nachzugehen.

Im Rahmen dieser GFF-Massnahme zur Fussballförderung und Barrierefreiheit sollen in den kommenden Wochen über die FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ noch 700 Paar Fussballschuhe an ortsansässige Kinder verteilt werden.

„Ich freue mich sehr, hier im schönen Haslington in Guyana sein zu dürfen, um ein FIFA-Arena-Minifeld einzuweihen, das Mädchen und Jungen einen sicheren Ort zum Fussballspielen und Erlernen von Lebenskompetenzen über den Fussball bieten wird,“ erklärte der FIFA-Präsident. „Das ist ein Meilenstein für die Zukunft von Kindern, die vom Fussballspielen träumen.“

Zwei weitere FIFA-Arena-Minifelder sind im Rahmen des laufenden GFF-Projekts „D'Urban Park Stadium“ geplant, das den Bau einer den FIFA-Normen entsprechenden Spielstätte mit 8000 bis 12 000 Sitzplätzen vorsieht. Das neue Nationalstadion wird im Zuge einer Erweiterung des nationalen Trainingszentrums des GFF errichtet, in dem ein Kunstrasen-Spielfeld angelegt und die Flutlichtanlage sowie weitere Einrichtungen renoviert wurden. Möglich wurde dies aufgrund einer Investition von USD 2,42 Millionen aus dem FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm.

Weitere Mittel werden vom GFF im Rahmen einer langfristigen Strategie zur Entwicklung des Fussball-Ökosystems des Landes für den Bau von Tribünen rund um die Spielfelder des technischen Zentrums des GFF abgestellt. In jüngster Zeit hat der GFF das Hauptaugenmerk auf die finanzielle Unterstützung lizenzierter Klubs und Regionalverbände sowie auf die Einführung nationaler Jugend- und A-Wettbewerbe gelegt. In diesem Rahmen wurde dieses Jahr ergänzend zu den bestehenden Mädchenturnieren auch der Wettbewerb „GFF Youth Ensemble“ für U-13-, U-15-, und U-17-Jungenteams lanciert.

Aufgrund dieser Fortschritte hatten Infantino und Präsident Ali bei ihrem späteren Treffen im State House – der offiziellen Residenz des Staatsoberhaupts – in Georgetown reichlich Gesprächsstoff.

„Ich hatte die Ehre, Guyanas Präsidenten Dr. Mohamed Irfaan Ali zu treffen, um über die Rolle des Fussballs beim Fördern des Zusammenhalts und Wohlergehens von Gemeinschaften sowie über unsere weitere Zusammenarbeit zu sprechen, die darauf abzielt, Mädchen und Jungen die Chance zu geben, sich zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen,“ fügte Infantino hinzu. „Präsident Ali ist eine visionäre Führungspersönlichkeit und weiss, welchen Einfluss unser Sport auf sein fussballbegeistertes Volk haben kann.“

Der FIFA-Präsident nannte seinen Besuch in Guyana „produktiv“ und fügte hinzu: „Die jungen Menschen in Guyana lieben den Fussball, und es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass er überall und für jeden zugänglich ist.“