Sonntag 18 Januar 2026, 21:30

FIFA-Präsident trifft Mohamed Abdallahi Ould Louly, den mauretanischen Minister für Jugendförderung, Sport und öffentlichen Dienst

  • Laut FIFA-Präsident Gianni Infantino sei Mauretanien ein „hervorragender Partner” des Weltverbandes bei der Förderung des Fussballs

  • Das afrikanische Land wird im März 2026 an der ersten Ausgabe der FIFA Women’s Series™ teilnehmen

  • Ebenfalls anwesend waren Ahmed Yahya, Präsident des Fussballverbands der Islamischen Republik Mauretanien, und Ahmed Ould Bahiya, mauretanischer Botschafter in Marokko

Laut FIFA-Präsident Gianni Infantino sei Mauretanien ein „hervorragender Partner” bei der Förderung des Fussballs. Das sagte er nach einem Treffen mit Mohamed Abdallahi Ould Louly, dem mauretanischen Minister für Jugendförderung, Sport und öffentlichen Dienst, im FIFA-Büro für Afrika im marokkanischen Rabat.

Bei dem Treffen, an dem auch der Präsident des Fussballverbands der Islamischen Republik Mauretanien (FFRIM) und FIFA-Ratsmitglied Ahmed Yahya sowie der mauretanische Botschafter in Marokko, Ahmed Ould Bahiya, teilnahmen, sprach man über die Zukunft des Fussballs und darüber, wie der Sport Chancen für junge Leute bieten kann.

Zu den Gesprächsthemen gehörte auch der Frauenfussball, der seit Yahyas Amtsantritt beim FFRIM beeindruckende Fortschritte gemacht hat. Die mauretanische Frauen-Nationalmannschaft nahm zum ersten Mal an der Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ teil und wird im März 2026 auch bei der ersten Ausgabe der FIFA Women’s Series™ dabei sein, wo sie in der Gruppenphase in der Elfenbeinküste spielen wird.

Der FFRIM hat bereits Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm genutzt, um den Ausbau des Stadions Cheikha Ould Boïdiya in Nouakchott zu fördern. Dazu gehören neue Sitze, modernisierte Umkleideräume und Medieneinrichtungen. Derzeit wird mit Unterstützung von FIFA Forward daran gearbeitet, die Kapazität des Stadions auf 16.000 Plätze zu erhöhen, um dem wachsenden Fussball-Interesse in Mauretanien Rechnung zu tragen. Mit Mitteln aus diesem Programm wurde auch ein neuer Kunstrasenplatz für das städtische Stadion von Nouadhibou finanziert.

„Mauretanien ist ein vorbildlicher Partner der FIFA. Das Land nutzt die Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm für die Entwicklung des Fussballs und ist offen für die Umsetzung verschiedener FIFA-Initiativen zur Förderung des Wachstums, darunter die Projekte ‚FIFA Football For Schools‘ und ‚FIFA Arena‘“, betonte Infantino, der sich im Februar 2021 persönlich ein Bild von den Fortschritten machte.

„Auch der Frauenfussball war ein wichtiges Gesprächsthema, da Mauretanien dieses Jahr an der ersten Ausgabe der FIFA Women's Series™ teilnimmt. Ich bin zuversichtlich, dass Minister Mohamed Abdallahi Ould Louly zusammen mit dem Weltverband und dem von Präsident Yahya geleiteten FFRIM dazu beitragen wird, dass unser Sport weiter wächst und für Hoffnung und Ambitionen sorgt.“

Mauretanien war die erste afrikanische Nation, die im März 2022 das FIFA-Programm „Football for Schools“ ins Leben rief, und ist eines der Länder, die das digitale Bildungsprogramm der FIFA-Stiftung umsetzen. Dabei handelt es sich um eine Initiative, in deren Rahmen Grundschulen in benachteiligten Regionen mit technologischen Hilfsmitteln sowie Lern-, Schulungs- und Mentoring-Ressourcen ausgestattet werden.

Im Februar 2025 war das Land auch das erste in Afrika, das ein Meilensteinereignis der FIFA-Talentakademie veranstaltete. Damit stellte es erneut sein Engagement für die Förderung und Unterstützung junger Spieler unter Beweis.