Ehemalige Kapitänin des brasilianischen Nationalteams zur Direktorin für Nachhaltigkeit und Interessengruppen ernannt
„Turnier mehr als eine Sportveranstaltung“, so Aline Pellegrino
Drei der vier Direktoren und 70 % der Angestellten der brasilianischen FIFA-Tochtergesellschaft Frauen
Eine Fussballlegende gehört neu zur Führungsriege der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Brasilien 2027™. Aline Pellegrino, ehemalige Kapitänin des brasilianischen Nationalteams, Zweite bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2007™ und Medaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, wurde zur Direktorin für Nachhaltigkeit und Interessengruppen von FIFA27 ernannt.
„Während meiner Karriere sowohl als Spielerin als auch als Trainerin habe ich Herausforderungen gemeistert, die mir noch mehr gezeigt haben, dass der Sport Veränderungen bewirken kann“, erklärte Aline Pellegrino.
„Die Bedeutung dieser Veranstaltung für Frauen in Brasilien, in Südamerika und auf der ganzen Welt bestärkt mich darin, dass ich in meiner Kindheit, als der Frauenfussball in Brasilien noch in den Kinderschuhen steckte, die richtige Entscheidung getroffen habe.“
Aline Pellegrino verfügt über breite Führungs- und Managementerfahrung, u. a. als Frauenfussballdirektorin beim Fussballverband von São Paulo und als technische Leiterin bei Corinthians Audax. Seit 2020 leitet sie den Bereich Frauenwettbewerbe beim brasilianischen Fussballverband (CBF). Diese Funktion wird sie neben ihrer neuen Position bei der FIFA beibehalten, sich aber in erster Linie auf die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ konzentrieren. Aline Pellegrino gehört auch zu den FIFA-Legenden und engagiert sich als CONMEBOL-Botschafterin für die Verbreitung und Förderung des Frauenfussballs.
„2027 soll mehr als eine Sportgrossveranstaltung sein. Das Turnier wird ein Meilenstein, was Wertschätzung und Respekt für Frauen im Fussball betrifft. Es soll ein Vermächtnis hinterlassen, das über das Spielfeld hinausgeht und künftige Generationen prägt“, fügte sie hinzu.
Das Führungsteam der brasilianischen FIFA-Tochtergesellschaft wird von Gal Barradas (Ertrags- und Marketingdirektorin), Patricia Hespanha (Administrationsdirektorin) und Thiago Jannuzzi (Betriebsdirektor) komplettiert. In den FIFA-Büros in Rio de Janeiro sowie in den anderen sieben Spielorten werden derzeit 128 Angestellte beschäftigt, 70 % davon Frauen.
FIFA-Fussballdirektorin Jill Ellis setzt sich seit Langem dafür ein, mehr Perspektiven und Möglichkeiten für Frauen in allen Bereichen des Fussballs zu schaffen. Sie ist überzeugt, dass eine inklusive und starke Führung in Brasilien ein Vermächtnis weit über das Spielfeld hinaus schaffen wird.
„Die Frauen, die sich an der Organisation der Veranstaltung beteiligen, erhalten Erfahrung, Selbstvertrauen und ein starkes Netzwerk, wovon sie bei künftigen Aufgaben und Entscheidungen profitieren. Hinzu kommen die unvergesslichen Erinnerungen an eine Frauen-WM im eigenen Land. So ist echter Wandel möglich. Dieses Turnier schafft nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf den Vorstandsetagen Vorbilder“, betonte Jill Ellis.
Gal Barradas, Ertrags- und Marketingdirektorin von FIFA27, verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Leitung bedeutender Werbekunden und grosser Teams in multinationalen Organisationen. Sie hat auch einen persönlichen Bezug zum Fussball. Das Barradão-Stadion in Salvador (einem der acht Spielorte des Turniers) ist nach ihrem Grossvater Manoel Barradas benannt, der in den 1940er-Jahren Präsident des lokalen Klubs EC Vitória war.
„Wenn eine Frau gewinnt, gewinnen alle“, sagte Gil Barradas.
„Die Fortschritte der Frauen im Fussball lösen an anderer Stelle immer eine enorme Welle von Veränderungen aus. Mit einer Veranstaltung in der Grössenordnung der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Brasilien können wir in allen für Frauen relevanten Bereichen Veränderungen herbeiführen.“
Patricia Hespanha, Administrationsdirektorin von FIFA27, besitzt breite internationale Erfahrung in der Leitung von komplexen Unternehmen und Grossprojekten in Europa, Lateinamerika, Kanada und Asien und hat selbst miterlebt, was Frauenförderung bringt.
„Zu Beginn meiner Karriere war ich bei Sitzungen meistens die einzige Frau. Bei der brasilianischen FIFA-Tochtergesellschaft haben wir sehr viele Frauen, auch auf Führungsebene mit Direktorinnen und Abteilungsleiterinnen“, so Patricia Hespanha.
„Wir können so den Wert und die Stärke von Frauen in der Sport- und Fussballbranche sowie auf dem Arbeitsmarkt zeigen“, ergänzte Thiago Jannuzzi, Betriebsdirektor von FIFA27 sowie ehemaliger CONMEBOL-Funktionär, der zudem dem lokalen Organisationskomitee der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ angehörte.
„Ich bin überzeugt, dass wir dank unserer Strategie, die auf die Einbindung und Förderung von Frauen zielt, ein erstklassiges Turnier und die bislang beste FIFA Frauen-Weltmeisterschaft veranstalten werden.“