Dreitägige Veranstaltung im Rahmen der FIFAe Finals 2025 in Riad (Saudiarabien)
Gaming und E-Sport nach Ansicht von FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström unerlässlich, um nächste Generation von Fussballfans zu begeistern
E-Fussball wichtiges und strategisches Thema für die FIFA
Während der FIFAe Finals 2025 in Riad fand in der saudischen Hauptstadt auch der erste E-Fussball-Gipfel und damit das erste Treffen der globalen E-Fussball-Branche statt. FIFA-Mitgliedsverbände, Verlagshäuser, Interessengruppen und Tüftler nahmen vom 17. bis zum 19. Dezember an der Veranstaltung teil, um gemeinsam die Zukunft des E-Fussballs zu gestalten und das Wachstum dieses boomenden Ökosystems weiter voranzutreiben.
79 Nationen waren vertreten. Redner waren u. a. FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström, Eric Fok, Vorsitzender der FIFA-Kommission für E‑Fussball und des Fussballverbands von Hongkong (China), Christian Volk, Direktor der FIFA-Subdivision E-Fussball und Gaming, und Adrian Rölli, Leiter der FIFA-Abteilung E-Fussball.
„Ich danke allen, die zu den hervorragenden Debatten und Podiumsdiskussionen beigetragen haben. Eine Botschaft ist klar: Gaming und E-Sport sind unerlässlich, um die nächste Generation von Fussballfans anzusprechen“, betonte Mattias Grafström. „Das ist nicht optional, sondern zentral für die künftige Bedeutung des Fussballs.“
„An unsere Mitgliedsverbände richte ich folgende Einladung: E-Sport ist eine einzigartige Chance zur Beteiligung, Einbindung von Fans und Innovation. Die FIFA möchte Sie auf dieser Reise mitnehmen.“
Wie Mattias Grafström betonte, setzt die FIFA alles daran, ihre Mitgliedsverbände mit klaren Rahmenbedingungen, gemeinsamen Plattformen und langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten nachhaltig zu unterstützen.
„Der E-Sport ist seit 2024 in den FIFA-Statuten verankert. Dies zeigt seine Bedeutung für die FIFA auf höchster Führungsebene. Der E-Fussball ist daher für die FIFA ein wichtiges und strategisches Thema, heute und in den kommenden Jahren", erklärte er.
Als Teil des dritten Ziels der strategischen FIFA-Ziele für 2023–2027 spricht der E-Fussball in erster Linie ein jüngeres Publikum an, damit diese Generationen den Fussball und von der FIFA unter dem FIFAe-Banner organisierte Wettbewerbe geniessen können. Die digitale Version des Fussballs soll höchste Standards aufweisen und dieselben Werte fördern wie die physische Variante. Zudem soll sie der Videospiel-Community und Videospielern das bestmögliche Erlebnis bieten. Schauplatz der FIFAe Finals 2025 war vom 10. bis zum 19. Dezember Riad. Getreu seiner Vision 2030 festigte Saudiarabien damit seine führende Stellung im E-Sport. Schon in den letzten beiden Jahren wurden die FIFAe Finals mit grossem Erfolg mit dem saudischen E-Sport-Verband (SEF) durchgeführt. Zusammen mit ihrem engagierten und langjährigen Partner bietet die FIFA Fans, Spielern und Interessengruppen ein regelmässig stattfindendes Forum zur Weiterentwicklung des FIFAe-Ökosystems.
„Im Namen der FIFA danke ich von ganzem Herzen dem saudischen Fussballverband für die Ausrichtung der FIFAe Finals und des E-Fussball-Gipfels in Riad. Wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit dem saudischen Fussballverband und freuen uns auf die Fortsetzung dieser starken und konstruktiven Partnerschaft zur noch stärkeren gemeinsamen Förderung des E-Fussballs“, sagte Mattias Grafström zum Schluss.
Die drei Gewinner bei den FIFAe Finals 25:
Thailand: Gewinner des FIFAe World Cup™ mit eFootball™ auf Mobilgeräten Polen: Gewinner des FIFAe World Cup™ mit eFootball™ auf Konsole Frankreich: Gewinner des FIFAe World Cup™ mit Rocket League