Freitag 24 Mai 2024, 07:30

Gianni Infantino empfängt Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Atomenergie-Organisation (IAEA)

  • Rafael Mariano Grossi zu Gast am FIFA-Sitz

  • IAEA wichtiger Anbieter von Sicherheitsinformationen für Sportgrossveranstaltungen

  • Unterstützer der Baumwollpartnerschaft zwischen der FIFA und der Welthandelsorganisation (WTO)

Gianni Infantino empfing den Generaldirektor der Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Mariano Grossi, am FIFA-Sitz in Zürich (Schweiz) zu Gesprächen über Sicherheit bei Fussballveranstaltungen sowie die Rolle des Fussballs bei der Förderung des Wohlergehens der Menschen auf der ganzen Welt.

Die IAEA bietet Sicherheitsinformationen für Sportgrossveranstaltungen, einschliesslich FIFA-Turnieren. Im April trat die IAEA dem Lenkungsausschuss der Baumwollpartnerschaft zwischen der FIFA und der WTO bei, die kleine Produzenten in den Cotton-4-plus-Ländern (Benin, Burkina Faso, Mali und Tschad) sowie in der Elfenbeinküste (Beobachter in der Ländergruppe) unterstützt. Die IAEA fördert die Initiative mit technischen Forschungsleistungen in den Cotton-4-plus-Ländern.

„Ich hoffe auf eine Fortsetzung unserer Zusammenarbeit bei der Baumwollpartnerschaft sowie bei der Schulung und Kompetenzförderung, die die IAEA Ausrichtern von grossen FIFA-Veranstaltungen anbietet. Die IAEA hilft uns so, diese globalen Ereignisse sicher und einzigartig zu machen“, betonte Gianni Infantino.

„Mit der Partnerschaft zwischen der IAEA und der FIFA über die WTO-FIFA-Baumwollinitiative setzen wir uns für eine bessere Welt ein und nutzen Wissenschaft und Sport zum Wohl der Menschen. Wir sind beide fest überzeugt, dass der Fussball Barrieren niederreisen und die Menschen zusammenbringen kann. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit bei solch wichtigen Initiativen.“

Rafael Mariano Grossi fügte hinzu: „Es war mir eine grosse Freude, Gianni Infantino heute in Zürich zu treffen. Ich freue mich auf eine noch stärkere Zusammenarbeit bei der Baumwollpartnerschaft sowie bei der Schulung und Kompetenzförderung von Ländern, die grosse FIFA-Veranstaltungen organisieren, um diese globalen Zusammenkünfte sicher zu gestalten.“

In den genannten Ländern wird weltweit die nachhaltigste Baumwolle produziert, da sie von Hand verlesen, mit Regenwasser bewässert und zu einem grossen Teil biologisch gedüngt wird. Das meiste wird unverarbeitet als Rohware exportiert. Bei einer Weiterverarbeitung vor Ort in den Cotton-4-plus-Ländern würden kleine Produzenten einen grösseren Teil an den Einnahmen aus dem Verkauf von Fussballartikeln erhalten, wovon die lokale Bevölkerung enorm profitieren würde.