FIFA und FMF bündeln ihre Kräfte zum Start der Supercopa Femenil
FIFA steuert technische Unterstützung, Ausrüstung und finanzielle Mittel bei
200 junge Spielerinnen im Rampenlicht und im Blick der Talentspäher
Mit finanzieller Unterstützung der FIFA hat der mexikanische Fussballverband die FIFA | FMF Supercopa Femenil (Supercup der Frauen) als Teil des Entwicklungsprogramms für den Frauenfussball ins Leben gerufen. Das fünftägige U-15-Turnier (3. bis 7. August) in Toluca bot 206 Spielerinnen in zwölf Teams aus Nuevo León, Tlaxcala, Chiapas, Mexiko-Stadt, Sinaloa, Jalisco, Veracruz, Guanajuato, Estado de México, Baja California und Chihuahua sowie einer Auswahlmannschaft aus den Vereinigten Staaten die Möglichkeit, ihr Talent unter den Augen von Scouts der Liga MX und der mexikanischen Nationalteams zu zeigen. Die gesamte Veranstaltung lief hinter verschlossenen Türen und unter strengen Hygienevorschriften ab, um die Gesundheit der Spielerinnen und aller am Wettbewerb Beteiligten zu schützen.
"Die Supercopa Femenil entstand aus dem Traum heraus, mexikanischen Nachwuchsspielerinnen ein wettbewerbsfähiges Schaufenster zu bieten und die besten Akademien anzuziehen, die die Entwicklung von Spielerinnen in dieser Altersklasse unterstützen. Für sie kann es das gesamte Leben verändern, wenn sie von Scouts der Nationalteams und den Teams der Liga MX Femenil entdeckt werden", sagte Lucia Mijares, Leiterin für technische Sportentwicklung bei der FMF. Die FIFA steuert technische Unterstützung, Ausrüstung und finanzielle Mittel für zwei Jahre bei, ebenso wie Schulung durch Trainer-Seminare. Das FIFA-Entwicklungsprogramm für den Frauenfussball zielt darauf ab, allen 211 Mitgliedsverbänden die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Ressourcen und Fachwissen zu beantragen und abzurufen, um den Frauenfussball auf nationaler Ebene zu entwickeln. Die Mitgliedsverbände können im Zeitraum von 2020 bis 2023 Unterstützung für acht Schlüsselbereiche der Frauenfussball-Entwicklung beantragen. Neben finanzieller Unterstützung zur Deckung der Kosten in bestimmten Programmen bietet das FIFA-Entwicklungsprogramm den Mitgliedsverbänden auch Zugang zu Frauenfussball-Experten und zu technischer Unterstützung für die weitere Förderung des Frauenfussballs.
"Es war sehr inspirierend, diese Supercopa Femenil in Mexiko zu beobachten. Die Durchführung dieses Wettbewerbs trägt dazu bei, Talente zu fördern, Spielerinnen sowie Trainerinnen und Trainer zu motivieren sowie Wissen und einzigartige Erfahrungen zu teilen, damit die Entwicklung fortgesetzt werden kann, wo es nötig ist. Es gibt sehr viel Talent und großes Potenzial und viel Unterstützung von allen in der FMF. Ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft", sagte die FIFA-Beraterin für Frauenfussball, Andrea Rodebaugh. "Die Supercopa ist gut organisiert und bietet den Spielerinnen eine großartige Gelegenheit, Erfahrungen in Partien gegen Spitzenteams ihrer Altersgruppe zu sammeln. Außerdem können Scouts die Spielerinnen beobachten und Trainerinnen und Trainer an Entwicklungsworkshops teilnehmen, um den positiven Einfluss, den sie auf die Spielerinnen haben, weiter zu verbessern und ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern", so der FIFA-Frauenfussballexperte Karl Dodd.
Mexikanischer Frauen-Supercup
Die FIFA verfolgt ihre Ziele mit fünf strategischen Pfeilern:
1. Entwicklung und Wachstum
Im Zentrum steht die Förderung des Frauenfussballs auf und neben dem Platz sowie auf allen Stufen. Die FIFA unterstützt ihre Mitgliedsverbände bei der lokalen Fussballförderung, um die Beteiligung der Frauen zu sichern und zu steigern und dafür zu sorgen, dass Mädchen und Frauen klar definierte Angebote haben, um zu spielen sowie ihren Sport zu organisieren und zu regeln.
3. Kommunikation und Vermarktung
Die FIFA wird die Präsenz und den Geschäftswert des Frauenfussballs steigern.Um den Frauenfussball stärker in den Blickpunkt zu rücken und sein Potenzial auf allen Stufen auszuschöpfen, unterstützt die FIFA zum einen ihre Mitgliedsverbände und maximiert zum anderen die Vermarktung ihrer eigenen Wettbewerbe.