"Obwohl die Frauen-WM 2011 keine Kopie von 2006 sein wird, ist es auch unser Ziel, Deutschlands Image als offener und heiterer Gastgeber nochmals unter Beweis zu stellen", machte Steffi Jones am Freitag in Rio de Janeiro Werbung für die im nächsten Jahr stattfindende erste FIFA Frauen-WM in Deutschland. Anlass war ein Symposium unter dem Motto "Sportliche Großereignisse und nachhaltige Stadtentwicklung", an dem die OK-Präsidentin zusammen mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle teilnahm. Dabei traf die OK-Chefin auf hochkarätige Vertreter der Organisationskomitees der FIFA WM Brasilien 2014 und der Olympischen Spiele 2016, darunter der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Sergio Cabral, der Präsident des Projektes Rio 2016, Carlos Arthur Nuzman, und Joao Havelange, Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees und ehemaliger FIFA-Präsident.
Neben der Vorbereitung der lokalen Organisatoren auf die bevorstehenden sportlichen Meilensteine in Brasilien standen die nationalen und internationalen Auswirkungen der WM 2006 sowie die Eckdaten der FIFA WM 2011 in Deutschland auf der Agenda des Treffens.
"Es ist beeindruckend, welch hohen Stellenwert die WM 2006 in Deutschland sowohl organisatorisch als auch atmosphärisch als Maßstab für die Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen hier genießt. Gerade in einem stimmungsvollen und fussballbegeisterten Land wie Brasilien wird noch immer über die Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Deutschen geredet. Dies zeigt, welch positive Auswirkungen eine WM für ein ganzes Land haben kann", sagte Steffi Jones.
Im Anschluss an Steffi Jones’ einwöchige Südamerika-Reise als Mitglied der offiziellen Delegation des Auswärtigen Amts war der Besuch eines vom früheren Bundesliga-Profi Jorginho geleiteten Straßenfussballprojektes sowie des legendären Maracana-Stadions in Rio de Janeiro geplant.