Während der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington D.C., Vereinigte Staaten, wurde viel diskutiert
Gianni Infantino sprach von der Reinvestition der FIFA-Einnahmen in die Entwicklung des Fussballs weltweit
Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ wurden besprochen
FIFA-Präsident Gianni Infantino traf die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa und erklärte, wie der Weltfussballverband seine Einnahmen in die weltweite Entwicklung des Fussballs investiert, um dabei positive wirtschaftliche und soziale Auswirkungen zu erzielen.
Während des Treffens am Rande der Jahrestagung des IWF und der Weltbank in Washington D.C., Vereinigte Staaten, sprach der FIFA-Präsident auch über die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™, die von 11. Juni bis 19. Juli 2026 an 16 Austragungsorten in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten stattfinden wird.
„Es war eine Freude, heute in Washington, D.C., die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, zu treffen. Wir haben über die Bemühungen der FIFA zur weltweiten Fussballförderung gesprochen, insbesondere dank der Einnahmen aus Wettbewerben wie der Fussball-Weltmeisterschaft, die wir über das FIFA-Forward-Programm wieder in unsere 211 Mitgliedsverbände investieren können“, erklärte der FIFA-Präsident.
„Außerdem haben wir zusammen überlegt, wie Fussball positive wirtschaftliche und soziale Auswirkungen insbesondere in Entwicklungsländern haben kann, was im Einklang mit den Zielen des IWF, nachhaltiges Wachstum und Wohlstand, steht. Ich war auch erfreut zu hören, dass Kristalina Georgiewa Fan unseres schönen Sports ist; nicht nur wegen seiner finanziellen Vorteile, sondern auch der Freude und Hoffnung, die er Menschen auf der ganzen Welt schenkt.“
Kristalina Georgiewa sagte: „Heute hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und Mitarbeitern des IWF – ebenfalls Fans dieses schönen Sports – die Kraft des Sports zu feiern, der Einheit und Zusammenarbeit fördert. Sport geht über Freizeitbeschäftigung hinaus: Er kann Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe miteinander verbinden und erinnert uns an die Bedeutung von Teamwork und Wohlbefinden, vor allem in unsicheren Zeiten.“
Im Zeitraum von 2023 bis 2026 stellt die FIFA jedem ihrer 211 Mitgliedsverbände (MAs) im Rahmen des FIFA-Forward-Programms bis zu 8 Millionen US-Dollar für Betriebskosten und Projekte zur Verfügung. Für MAs, die weitere Unterstützung benötigen, stehen zusätzliche Mittel in Höhe von bis zu 1,2 Millionen US-Dollar zur Verfügung, damit Reise- und Unterbringungskosten der Nationalmannschaften sowie Kosten für Fussballausrüstung gedeckt werden können. Außerdem stellt die FIFA bis zu 60 Millionen US-Dollar pro Konföderation für Fussballentwicklung und -förderung sowie bis zu 5 Millionen US-Dollar pro Zonen-/Regionalverband bereit.
Zwischen 2016 und 2026 wird die FIFA im Rahmen ihrer drei Programmzyklen insgesamt 5,1 Milliarden US-Dollar Finanzmittel bereitgestellt haben. Viele Projekte weisen Multiplikatoreffekte auf, da sie die lokale Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und Sozialnutzen mit sich bringen können. Dies steht im Einklang mit dem Streben des IWF nach nachhaltigem Wachstum und Wohlstand für seine 191 Mitgliedsländer.
Für die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 geht eine von der FIFA und dem Sekretariat der Welthandelsorganisation (WTO) im April 2025 veröffentlichte Wirtschaftlichkeitsstudie davon aus, dass dieses Turnier mit 48 Mannschaften zu einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um bis zu 40,9 Milliarden US-Dollar, zu Sozialnutzen in Höhe von 8,28 Milliarden US-Dollar und zur Schaffung von fast 824.000 Vollzeitäquivalenten (FTE) weltweit beitragen könnte.