Montag 15 Juni 2026, 00:00

FIFA-Präsident Gianni Infantino: Start der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ hat Erwartungen übertroffen

  • Rede des FIFA-Präsidenten vor FIFA-Führung und FIFA-Mitgliedsverbänden anlässlich des FIFA-Fussballgipfels 2026

  • Mehrtägiger Gipfel im Rahmen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • Infantino: spektakulärer Turnierstart dank vollen Stadien, grossartiger Atmosphäre und packenden Spielen

Nachdem FIFA-Präsident Gianni Infantino fünf Spiele in fünf unterschiedlichen Stadien in allen drei Gastgeberländern besucht hatte, erklärte er, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ habe sehr erfolgreich begonnen und die Erwartungen übertroffen.

Diese Aussage machte Infantino in seiner Rede in Miami (USA) am Eröffnungstag des FIFA-Fussballgipfels 2026. Die 2016 – im ersten Jahr der Präsidentschaft von Gianni Infantino – eingeführten Gipfeltreffen bieten der FIFA-Führung und den Vertretern der FIFA-Mitgliedsverbände Gelegenheit, persönlich über eine breite Palette von Programmen, Initiativen und Richtlinien zu sprechen.

Bei den diesjährigen Gipfeltreffen, die im Zeitraum bis zum 17. Juni 2026 stattfinden, geht es unter anderem um die Entwicklung des FIFA-Forward-Programms, Jugendwettbewerbe und die Digitalstrategie der FIFA. Natürlich ist auch die laufende FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ein wichtiges Thema.

Angesichts von durchschnittlich 63 000 Zuschauern in den ersten acht Spielen, erklärte der FIFA-Präsident, er sei begeistert über die „unglaubliche Atmosphäre und die vollen Stadien“. Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden mit der spielerischen Qualität, ein Beleg für das steigende Wettkampfniveau auf der ganzen Welt. Als Beispiel nannte Infantino das 1:1 zwischen der Schweiz und Katar im San-Francisco-Bay-Area-Stadion.

„Katar gegen die Schweiz in San Francisco gehörte nicht zu den Eröffnungsspielen der Gastgeberländer. Trotzdem waren 68 000 Zuschauer da, ein vollbesetztes Stadion. Das war wirklich schön, und das Ergebnis war für einige überraschend – für andere wohl nicht“, erklärte er vor den anwesenden Vertretern der Mitgliedsverbände. „Wir wissen, dass der Fussball mittlerweile überall auf der Welt ein sehr hohes Niveau erreicht hat. Jeder kann Fussball spielen, und das ist der Arbeit geschuldet, die Sie alle in Ihren jeweiligen Ländern leisten.“

Insgesamt war die Stimmung in den Stadien und ganz Nordamerika ausgelassen und mitreissend. Laut Infantino sei trotz der Komplexität der Turnierorganisation in einem so grossen Gebiet und in herausfordernden Zeiten klar gewesen, dass es so kommt, wenn der Ball erst einmal rollt.

„Dies alles erfordert natürlich viel Organisation, viel Arbeit. Wer ein Spiel im Stadion besucht, ist sich vielleicht nicht bewusst, was alles dahintersteckt“, fügte er hinzu. „Aber nur dank dem grossen Einsatz all der Menschen hinter den Kulissen ist das Geschehen auf dem Rasen so, wie wir es jetzt erleben. Die ersten acht Spiele waren wirklich spektakulär, nicht nur wegen der vollen Stadien und der tollen Atmosphäre, sondern auch wegen der grossartigen Auftritte und Tore auf dem Spielfeld.“

Die drei gastgebenden Länder sind in ihren WM-Auftaktspielen ungeschlagen geblieben. Mexiko schlug Südafrika in Mexiko-Stadt mit 2:0, Kanada erreichte in Toronto nach Rückstand ein 1:1-Unentschieden gegen Bosnien und Herzegowina, und die USA besiegten Paraguay in Los Angeles mit 4:1. Die ersten drei Tage waren ausserdem geprägt von der lang ersehnten Rückkehr von Haiti und Schottland auf die Weltbühne sowie von mitreissenden Szenen in New York/New Jersey, dem Austragungsort des Finales, beim Duell der Gruppe C zwischen Brasilien und Marokko.

Die kunterbunten Kulissen der FIFA Fan Festivals™ und Public-Viewing-Veranstaltungen und die Ansammlungen begeisterter Fans auf öffentlichen Plätzen wie dem Paseo de la Reforma in Mexiko-Stadt und dem New Yorker Times Square haben das Gemeinschaftsgefühl und die Hochstimmung zusätzlich angeheizt.

„Ich war auch positiv überrascht von der Atmosphäre – von den vielen Kindern und Familien, die diese Spiele besuchen. Für einige Fussballveranstaltungen mag das ungewöhnlich sein, aber es sorgt für eine wirklich wunderbare Stimmung“, so der FIFA-Präsident. „Das Umfeld war einfach sehr friedlich, sehr ausgelassen – in Mexiko-Stadt und überall sonst. Und genau darum geht es bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft.“

Aus logistischer und technischer Sicht sind die Präsentation und Organisation der Spiele nach einer ersten Prüfung positiv zu beurteilen. Von den Shows der Eröffnungsfeiern bis hin zu den neuen Regeln, die für einen besseren Spielfluss und mehr Fairness auf dem Platz sorgen sollen, sind die ersten Spiele den Standards der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gerecht geworden.

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„Deshalb probieren wir auch einige neue Dinge aus, neue Spielregeln. Wir haben in diesen Spielen schon gesehen, dass die Abläufe recht schnell geworden sind. Man sieht keine Spieler mehr, die am Boden liegen und fünf Minuten liegen bleiben, weil sie wissen, dass sie das Spielfeld in diesem Fall verlassen müssen. Bei Auswechslungen verlassen die Spieler den Platz jetzt zügig“, so der FIFA-Präsident mit Blick auf die bereits sichtbaren Auswirkungen der neuen Spielregeln.

„Wir versuchen also, den Fussball und das Drumherum attraktiver zu gestalten“, fügte er hinzu. „Wir haben Auftritte fantastischer Künstler gesehen. Sie alle kommen und treten auf, weil sie Teil der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft sein wollen.“