FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach am Samstag in New York, dem Austragungsort des Finales der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien, zu den Führungskräften der FIFA-Mitgliedsverbände
„Die Welt wird zuschauen“ – nicht nur, um zu sehen, wer gewinnt, sondern weil die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ „das unglaublichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit war“
Die erste Auflage mit 48 Mannschaften hat bisher zahlreiche Rekorde gebrochen, unglaubliche 6,6 Millionen Fans in 16 Stadien angelockt und von Anfang bis Ende spannenden und hart umkämpften Fussball geboten
Etwas mehr als 24 Stunden vor dem Endspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zwischen Spanien und Argentinien erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino, dass die Fans zwar gespannt darauf sein werden, wer den legendären goldenen Pokal in die Höhe stemmen werde, sie aber auch das New-York-New-Jersey-Stadion füllen und weltweit vor den Bildschirmen sitzen werden, da das Finale am Sonntag den spannenden Abschluss einer fesselnden und rekordbrechenden Geschichte darstellen werde.
Das Endspiel wird den würdigen Höhepunkt eines wegweisenden Wettbewerbs bilden. Doch es wird diesen nicht definieren. Ganz gleich, ob Argentinien seinen vierten Stern holen oder Spanien seinen zweiten Titel feiern wird – diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ mit 48 Teams und 104 Partien hat bereits jetzt Geschichte geschrieben.
„Morgen werden wir diesen Pokal hier an ein Nationalteam übergeben. Das wird natürlich ein ganz besonderer Moment im New-York-New-Jersey-Stadion sein. Schon jetzt wissen wir, dass morgen die ganze Welt zuschauen wird. Denn jeder will wissen, wer die WM gewinnt“, betonte Infantino am Samstag bei einem Frühstück mit Funktionären der FIFA-Mitgliedsverbände in New York City.
„Aber die ganze Welt wird auch deshalb zuschauen, weil diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Kanada, Mexiko und den USA das bisher unglaublichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit war. Sie ist nicht nur die grösste Endrunde, sondern auch das bedeutendste sportliche, gesellschaftliche und kulturelle Event unserer Zeit. Wir müssen wohl einige neue Begriffe prägen“, fügte der FIFA-Präsident hinzu und verwies dabei auf die bisher unerreichten Meilensteine, die dieses Turnier nun gesetzt hat.
Tatsächlich hat die Resonanz auf die WM 2026 in den drei Gastgeberländern und weltweit alle Erwartungen übertroffen und lässt sich kaum in Worte fassen. Die Zahlen sind atemberaubend und spiegeln nicht nur die einzigartige Kraft des Fussballs wider, Menschen zu vereinen und zu inspirieren, sondern auch die Unterstützung für die ehrgeizige und zukunftsorientierte Entscheidung, das Turnier auf 48 Teams zu erweitern.
„Überall waren zuvor Zweifel und Kritik zu lesen – dass die Stadien leer bleiben würden, dass keine Visa erteilt würden, dass die Mannschaften nicht spielen könnten und so weiter“, betonte Infantino. „Aber das Gegenteil war der Fall. Wir haben alle Kritiker zum Schweigen gebracht. Denn der Fussball hat dank seiner Kraft und Magie die Oberhand behalten. Unser Sport hat Amerika erobert, sodass sich mittlerweile jeder auf dem Kontinent für Fussball begeistert.“
Die Liste der Rekorde ist lang. Bis einschliesslich der beiden Halbfinalspiele hatten mehr als 6,6 Millionen Fans die 16 hochmodernen Spielstätten in ganz Nordamerika gefüllt. Diese Zahl übertraf den Zuschauerrekord der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1994™ in den USA (3,6 Millionen) bei weitem und liegt über der Gesamtzuschauerzahl der beiden letzten Endrunden in den Jahren 2018 und 2022 zusammen. Die Auslastungsquote von 99,7 % stellt ebenfalls einen Allzeitrekord dar.
Die Begeisterung beschränkte sich jedoch nicht auf diese 16 Stadien. Mehr als 8,5 Millionen Fans besuchten die offiziellen FIFA-Fanfeste in Kanada, Mexiko und den USA. In den Gastgeberländern und weltweit wurden Fernsehzuschauerrekorde gebrochen, während die digitalen und Social-Media-Kanäle der FIFA bis zum Abschluss der Viertelfinal-Begegnungen erstaunliche 34 Milliarden Seitenaufrufe und zwei Milliarden Interaktionen verzeichneten. Bis zum Ende der Achtelfinalspiele haben sich schätzungsweise 5,2 Milliarden Menschen – fast zwei Drittel der Weltbevölkerung – mindestens einmal mit dem Turnier beschäftigt.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hält eine Rede bei einem Frühstück mit Funktionären der FIFA-Mitgliedsverbände
„Aus einer globalen Perspektive und hinsichtlich des gesellschaftlichen, sozialen sowie kulturellen Engagements war dies ein riesiger Erfolg, und wir haben gesehen, dass Menschen, sobald sie zusammenkommen, einfach nur feiern und Spass haben wollen“, so der FIFA-Präsident.
„Natürlich lässt sich eine WM auch gut im Fernsehen verfolgen. Ich hoffe und glaube, dass dies – nach den Spielen, die ich im TV gesehen habe – definitiv der Fall ist. Es ist wunderschön, wenn man vor Ort ist, wenn man im Stadion sitzt und diese Energie spürt. Haben Sie auch all die Familien in den Arenen gesehen? All diese Frauen in den Spielstätten? All diese positive Stimmung in den Stadien? Fans aus allen Teilen der Welt waren begeistert von der Endrunde.“
Der Erfolg des Turniers, die Präsentation sowie das Gefühl der Inklusion und Begeisterung wurden durch die Erweiterung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ auf 48 Teams noch verstärkt – durch die beeindruckende Leistung von Kap Verde, die inspirierende Qualifikation von Mannschaften wie Curaçao, Haiti und Usbekistan sowie die tolle Stimmung der Spieler und Fans aus Jordanien, Norwegen, Schottland und weiteren Ländern. Die Befürchtung, dass die zusätzlichen Teams der Weltbühne nicht gewachsen seien, erwies sich als unbegründet.
Jeder der vier FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™-Debütanten (Kap Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan) erzielte mindestens ein Tor. Insgesamt 42 Mannschaften holten zumindest einen Punkt – darunter Teams aus allen sechs Kontinentalverbänden – und sieben Nationen feierten ihr Debüt in der K.o.-Runde (Bosnien und Herzegowina, Kap Verde, Kanada, DR Kongo, Elfenbeinküste, Ägypten und Südafrika). Auch die Qualität des Fussballs war hervorragend, denn der Durchschnitt der Treffer pro Spiel stieg von 2,69 vor vier Jahren auf 2,91. Vom Sechzehntel- bis zum Halbfinale gab es in unglaublichen 14 Begegnungen ein spielentscheidendes Tor nach der 85. Minute.
„So viele Partien, die erst am Ende entschieden wurden, zeigen, dass weltweit ein hohes Niveau herrscht“, sagte der FIFA-Präsident. „48 Mannschaften bedeuten also, dass mehr Nationen daran glauben können, mehr Kinder hoffen können und der Welt mehr Möglichkeiten geboten werden, am globalen Spiel, am globalen Sport teilzunehmen.
„So viel zu denjenigen, die behaupteten, dass 48 Teilnehmer die Qualität der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ verwässern würden. Tatsächlich wurde sie dadurch viel, viel stärker. Wie Sie wissen – denn wir trafen diese Entscheidung gemeinsam –, ging es uns nicht nur darum, auf 48 Teams aufzustocken, um mehr Spiele zu haben und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ zu vergrössern. Es ging auch darum, den Sport zu verändern, den Fussball wirklich global zu machen, und die Welt zu vereinen. Natürlich ging es ebenfalls darum, denjenigen, die sonst immer aussen vor bleiben, mehr Teilnahmemöglichkeiten zu bieten.“
Die Ausrichtung einer derart bedeutenden und umfangreichen Veranstaltung war kein leichtes Unterfangen und erforderte ein beispielloses Mass an Zusammenarbeit zwischen Kanada, Mexiko und den USA sowie das Engagement und das Können von rund 5.000 Mitarbeitern, fast 50.000 Freiwilligen und 300.000 akkreditierten Personen, die an den 16 Spielorten und 646 offiziellen Turnierstätten im Einsatz waren.
Am Samstag sprach der FIFA-Präsident dem US-Präsidenten Donald Trump, dem kanadischen Premierminister Mark Carney und der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum seinen Dank und seine Anerkennung für ihre „unglaubliche, fantastische Unterstützung“ aus. Er dankte zudem dem FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström und seinen Mitarbeitern für ihre „einfach grossartige Arbeit“.
Infantino sagte: „Eine solche Organisation erfordert viele Qualitäten, viel Engagement, viel Arbeit und viel Hingabe von so vielen Menschen. Doch wir haben all das geschafft.“
Was die Mitgliedsverbände angeht, so bilden sie das Fundament der FIFA. Der bahnbrechende Erfolg dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ – von den verbesserten Zugangs- und Teilnahmemöglichkeiten auf dem Spielfeld bis hin zu den Ressourcen und Einnahmen abseits des Platzes – wird dazu genutzt werden, diesen schönen Sport in Ländern und Gemeinden in allen Teilen der Welt zu fördern und zu stärken.
„Dies geht an wirklich alle unserer 211 Mitgliedsverbände: Die Unterstützung, die wir jeden Tag erhalten, die ich erhalte und die mein Team erhält, ist spürbar und wird von ganzem Herzen geschätzt. Ehrlich gesagt könnten wir dies ohne Ihre unglaubliche Hilfe nicht schaffen. Dieser Erfolg, auf dem wir aufbauen werden und auf dem wir aufbauen müssen, ist also auch Ihr Erfolg“, so Infantino.
„Es war ein grossartiges Gefühl, Teil davon zu sein. Das ist es nach wie vor. Ich meine, der Höhepunkt steht noch bevor – es sind noch zwei Spiele – aber bis jetzt war es bereits ein unglaublicher Erfolg, eine unglaubliche Erfolgsgeschichte.“