• Boston (Massachusetts) Schauplatz von sieben Spielen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™, darunter das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko am 9. Juli (2:0)
Boston-Stadion zum zweiten Mal Spielort einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und über alle Spiele hinweg zu 99,6 % ausgelastet
Ousmane Dembélés Hattrick binnen 32 Minuten und die beeindruckende Kulisse der schottischen Fans zwei von vielen Höhepunkten
Die sieben mitreissenden Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ in Boston haben alles geboten, was sich die Menschen weltweit von der populärsten Sportveranstaltung dieses Planeten wünschen.
Es gab atemberaubende Darbietungen der grössten Fussballstars, bemerkenswerte Erfolge für mehrere aufstrebenden Nationen, eine historische Überraschung in der K.-o.-Phase und zum Abschluss ein grossartiges Viertelfinale zwischen zwei Titelanwärtern. Das Boston-Stadion hat dabei mit seiner farbenfrohen und lautstarken Kulisse eindrucksvoll gezeigt, was Fankultur im Fussball ausmacht.
Zehn Teams aus fünf Konföderationen haben im Boston-Stadion eine Kostprobe der ganzen Vielfalt der ersten WM mit 48 Teams abgeliefert. Den Auftakt machten am 13. Juni in der Gruppe C Haiti und Schottland, die zusammen 80 Jahre lang auf ihr WM-Comeback warten mussten. Haiti bewies nach 52 Jahren vor ausverkauften Rängen und einem globalen TV-Publikum, dass es zu Recht dabei war, während sich die Schotten bei ihrem ersten WM-Spiel nach 28 Jahren dank einem Treffer von John McGinn in der ersten Halbzeit durchsetzten.
Während Tagen feierten die schottischen Fans, die mit ihrer ansteckenden Begeisterung und Kreativität eines der Markenzeichen des Turniers wurden. Von ihren beiden Spielen im Boston-Stadion bis hin zu ihrer freundlichen Übernahme des Fenway-Park-Baseballstadions und des Bostoner Hafens zeigten die schottischen Fans, wie sehr die WM die Menschen verbindet. Bostons Bürgermeisterin Michelle Wu war davon so begeistert, dass sie am 24. Juni eine Absichtserklärung für eine Städtepartnerschaft zwischen „Beantown“ und Glasgow unterzeichnete.
Bostons WM-Auftritt endete am 9. Juli mit einem spannenden Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko. Wie schon vor vier Jahren im Halbfinale in Katar behielten die Franzosen die Oberhand, die sich dank sensationellen Toren von Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé einen 2:0-Sieg sicherten.
Mit durchschnittlich 63 898 Besuchern pro Spiel war das Boston-Stadion zu sage und schreibe 99,6 % ausgelastet. Den Fans wurden Spiele und Momente geboten, die sie nicht so schnell vergessen werden.
Beim Spiel Irak gegen Norwegen am 16. Juni sorgte Aymen Hussein für grenzenlosen Jubel auf den Tribünen und in seiner Heimat, als er das erst zweite WM-Tor für sein Land erzielte. Dank einem Doppelpack des überragenden Erling Haaland siegte letztlich aber Norwegen (4:1), das nach 1998 auf die WM-Bühne zurückkehrte.
Bei Marokkos 1:0-Sieg gegen Schottland drei Tage später avancierte Fussballlegende Achraf Hakimi zu Afrikas WM-Rekordspieler. Den Bestwert von zwölf Einsätzen hat er inzwischen weiter in die Höhe geschraubt. Am 23. Juni setzte Ghana mit einem verdienten 0:0 gegen England für ein dickes Ausrufezeichen.
Nach diesen engen Partien sorgte Dembélé am 26. Juni mit dem zweitschnellsten Hattrick der Geschichte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ für einen Paukenschlag. Der amtierende „The Best – FIFA-Weltfussballer“ schoss binnen 32 Minuten drei Tore. Er war damit der insgesamt dritte Hattrickschütze bei diesem Turnier. Dank dem 4:1 gegen Norwegen sicherten sich die Franzosen Platz eins in der Gruppe I.
Eine noch grössere Sensation erlebte Boston am 29. Juni im Sechzehntelfinale, als Paraguay Deutschland aus dem Turnier warf. Julio Enciso brachte Paraguay gegen Ende der ersten Halbzeit in Führung, ehe Kai Havertz der Ausgleich gelang. Schliesslich musste das Elfmeterschiessen entscheiden, in dem die Südamerikaner mit ihrem sechsten Schuss die Sensation perfekt machten. Erstmals überhaupt war Deutschland in seiner ruhmreichen WM-Geschichte im Elfmeterschiessen ausgeschieden.
Ebenfalls ein Publikumsmagnet war das FIFA Fan Festival™ auf Bostons City Hall Plaza, das während etwas mehr als zwei Wochen über 175 000 Besucher angelockt hat.
Boston verfügt bereits von 1994 über WM-Erfahrung. Sechs Spiele waren damals im Foxborough-Stadion, dem Vorgänger des Boston-Stadions, ausgetragen worden. Bis heute unvergessen ist Italiens 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen Spanien dank einem Tor von Roberto Baggio in der 88. Minute. Neben Boston wurden noch in vier weiteren Spielorten der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ bereits 1994 WM-Partien ausgetragen.