Die FIFA nimmt die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zur Kenntnis und respektiert sie
Die FIFA bekräftigt ihr Bekenntnis zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess
Fehlerhafte Medienberichte haben den geplanten Konsultationsprozess beeinträchtigt
Wir haben die Rückmeldungen der jeweiligen Konföderationen zur vorgeschlagenen Gründung von FIFA Forward Enterprise (FFE) zur Kenntnis genommen und möchten auf die Fragen eingehen, die seit der ersten Medienberichterstattung am Dienstag aufgekommen sind.
Wir respektieren die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken und bekräftigen unser Bekenntnis zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess.
Unser geplanter Konsultationsprozess wurde durch unzutreffende Medienberichte beeinträchtigt. Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf der Grundlage von Fakten abgeben kann.
FFE wurde ausschließlich vorgeschlagen, um sicherzustellen, dass alle FIFA-Mitgliedsverbände die Möglichkeit erhalten, eine substanzielle Teilhabe an den kommerziellen Chancen des Fußballs in ihren jeweiligen Ländern zu übernehmen, ohne dass dies zulasten des Geistes oder der Führungsstruktur der FIFA beziehungsweise des Fußballs selbst geht.
Niemand verkauft den Fußball. Dies käme für die FIFA niemals infrage.
Jeder hat das Recht, seine Ablehnung zum Ausdruck zu bringen und weitere Klarstellungen zu verlangen. Keine einzelne Organisation kann jedoch für sich beanspruchen, alle 211 Mitgliedsverbände weltweit zu vertreten. Jeder Mitgliedsverband sollte die Möglichkeit erhalten, den Vorschlag zu prüfen und an der Gestaltung seiner eigenen Zukunft mitzuwirken. Dies sind die demokratischen Grundsätze der FIFA.
Gemäß dem Vorschlag gilt Folgendes:
FFE würde die kommerziellen und operativen Tätigkeiten der FIFA im Zusammenhang mit der Durchführung von Veranstaltungen in eine Tochtergesellschaft überführen, die dauerhaft im Eigentum und unter der Kontrolle der FIFA stehen würde.
Der geschaffene kommerzielle Wert würde unter allen 211 Mitgliedsverbänden aufgeteilt werden, so dass jeder Mitgliedsverband substanzielle Investitionen in den Fußball seines jeweiligen Landes tätigen könnte.
Gemäß dem Vorschlag würde jeder Mitgliedsverband in den kommenden vier Jahren von 2027 bis 2030, unabhängig von seiner individuellen Unterstützung, Entwicklungsfördermittel aus dem FIFA-Forward-Programm in Höhe von 20 Millionen US-Dollar erhalten.
Diese erhöhten Fördermittel würden aus den zusätzlichen Einnahmen stammen, die FFE durch ein effizienteres Management der kommerziellen Tätigkeiten der FIFA zum Nutzen aller Mitgliedsverbände erzielen würde.
Das FIFA-Fast-Forward-Programm sieht eine einmalige, zusätzliche Entwicklungsförderung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar pro Mitgliedsverband vor. Sollte der FFE-Vorschlag weiterverfolgt werden, wäre die Teilnahme für alle Mitgliedsverbände vollkommen freiwillig. Die Finanzierung würde durch externe Investitionen erfolgen, ohne dass die FIFA dabei Kontrolle abgibt oder ihre Führungsstruktur in irgendeiner Weise verändert.
Ohne die Unterstützung der Mehrheit der Mitgliedsverbände würden die kommerziellen Tätigkeiten der FIFA unverändert bleiben. FFE würde nicht gegründet werden.
Diese Bestandteile bilden den Ausgangspunkt des Konsultationsprozesses und können im Rahmen dieses Prozesses erörtert werden. Sie können vollständig oder einzeln genehmigt, abgelehnt oder geändert werden.
Dem FFE-Vorschlag liegen folgende Grundsätze zugrunde: eine beispiellose Entwicklungsförderung, eine wirklich globale Teilhabe an den kommerziellen Chancen unseres Sports, sowie die vollständige Selbstbestimmung aller Mitgliedsverbände durch einen demokratischen Prozess.