Erneute Zusammenkunft mit kenianischen Funktionären und Würdenträgern in New York City (USA) nach Besuch des afrikanischen Landes im letzten Jahr
Kenia steht mit Teilnahme an FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft™ in Marokko und Mitausrichtung des Afrikanischen Nationen-Pokals im nächsten Sommer vor wichtigem Jahr
Gianni Infantino: „Als Partner mit gemeinsamer Vision für den kenianischen Fussball“
Für den kenianischen Fussball begann eine historische Phase, als FIFA-Präsident Gianni Infantino sich am Rande der laufenden Gipfelwoche der UN-Generalversammlung 2026 in New York City (USA) mit dem kenianischen Staatspräsidenten William Ruto, Prime Cabinet Secretary Musalia Mudavadi sowie mit dem Präsidenten des kenianischen Fussballverbands (FKF), Hussein Mohammed, traf.
„Es war fantastisch, erneut zu einem produktiven Meeting mit Kenias Staatspräsidenten William Ruto und seinen Kollegen zusammenzutreffen“, so Infantino. „Als Partner verfolgen wir weiterhin eine gemeinsame Vision für den kenianischen Fussball und werden unterstützt durch seine Regierung und den kenianischen Fussballverband auch künftig Chancen, Infrastruktur und Karrieremöglichkeiten für den Nachwuchs des Landes bereitstellen.“
Im Oktober trifft Kenias U-17-Frauennationalteam in der Gruppenphase der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft™ in Marokko auf die VR China, die USA und Samoa. Damit nimmt das Land nach der Endrunde der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft 2024™ in der Dominikanischen Republik zum zweiten Mal an einem FIFA-Turnier teil.
Anschliessend wird Kenia dann als Mitausrichter des Afrikanischen Nationen-Pokals 2027 (gemeinsam mit Uganda und Tansania) Gelegenheit haben, seine Fussballleidenschaft und verbesserte Infrastruktur zu präsentieren. Die 36. Ausgabe des Kontinentalturniers wird die erste auf kenianischem Boden sein, die Spiele werden im brandneuen Raila-Odinga-International-Stadion (auch bekannt als Talanta-Sportstadion), dem Moi-International-Sportkomplex und im Nyayo-Nationalstadion in Nairobi stattfinden.
Infantino hatte dem im Bau befindlichen Talanta-Stadion im August 2025 während seiner ersten Kenia-Reise einen Besuch abgestattet. Ausserdem hatte er sich mit Präsident Ruto getroffen, der seinem FIFA-Amtskollegen die Eigentumsurkunden für das Grundstück in Machakos überreichte, auf dem der FKF mit finanzieller Unterstützung durch das FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm ein neues technisches Zentrum errichten will.
„Bei dem Treffen mit Präsident Ruto im letzten Jahr wurden seine Fussballleidenschaft und seine Überzeugung deutlich, dass der Fussball das Leben der Menschen wirklich positiv beeinflussen kann“, erklärte Infantino. „Ausserdem hat er die FIFA und ihre Pläne zur Fussballförderung in diesem wunderbaren Land umfassend unterstützt, unter anderem die Entwicklung eines nationalen technischen Zentrums und die Umsetzung des FIFA-Arena-Programms.“
Produktive Sitzung von Gianni Infantino mit dem kenianischen Staatspräsidenten William Ruto am Rande der UN-Generalversammlung
Kenias grosse Aufgeschlossenheit gegenüber einer ganzen Palette von FIFA-Initiativen und -Programmen zur Unterstützung der Mitgliedsverbände hat dafür gesorgt, dass eine solide Basis für das A-Nationalteam der Frauen gelegt werden konnte, das dieses Jahr zum zweiten Mal am Afrikanischen Nationen-Pokal der Frauen teilnahm. Auch die U-17-Auswahl der Frauen, der bevorstehende Afrikanische Nationen-Pokal und die Fussballentwicklung insgesamt haben davon profitiert.
Der FKF hat fast USD 15 Millionen an FIFA-Forward-Mitteln auf neun bewilligte Projekte verteilt und darüber hinaus von den FIFA-Programmen zur Frauenförderung und vom FIFA-Talentförderprogramm (TDS) profitiert. Im Laufe der beiden letzten Jahre hat Kenia mithilfe des TDS im Vorfeld von regionalen und kontinentalen Turnieren Trainingslager für Jungen- und Mädchennationalteams durchgeführt. Darüber hinaus wurden Seminare für Trainer und Scouts sowie Talentsichtungen für vielversprechende Jugendliche finanziert.
Der FKF nimmt ausserdem bereits an den FIFA-Programmen „Football for Schools“ und „Schuhe für alle“ teil. Der FIFA-Präsident wies auch darauf hin, dass in der Nähe von Nairobi zwei FIFA-Arena-Minispielfelder im Bau sind.