Freitag 09 Januar 2026, 10:00

Ausbau von Twinning Project, damit der Fussball dank der fortwährenden Unterstützung der FIFA-Stiftung noch mehr bewirken kann

  • Vernetzung von Fussballklubs mit Strafvollzugsanstalten zur Verbesserung der Gesundheit und der Perspektiven von Häftlingen

  • Twinning Project nach den Erfolgen in Grossbritannien, den USA, Italien und Südafrika ab diesem Jahr auch in Australien, Brasilien, Neuseeland, Singapur und Uruguay tätig

  • Gelder der FIFA-Stiftung als Grundlage für den Ausbau der Initiative, die mithilfe des Fussballs, von Fitness, Bildung und Selbstbestimmung die Rehabilitation und Wiedereingliederung fördert

Nach der Gründung in Grossbritannien und der erfolgreichen Lancierung in Südafrika, den USA und Italien weitet das Twinning Project seine Tätigkeit dieses Jahr auf mindestens fünf weitere Länder weltweit aus, um mithilfe des Fussballs sowie dank der Unterstützung der FIFA-Stiftung das Leben von Gefängnisinsassen zu verbessern.

Das Twinning Project startete 2018 zusammen mit dem britischen Justizvollzugs- und Bewährungsdienst, um jedem Gefängnis in England und Wales einen lokalen Profifussballklub zur Seite zu stellen. Jährlich rund 50 Häftlinge in 117 Strafvollzugsanstalten sollten so an fussballbasierten Programmen teilnehmen, um ihre körperliche und psychische Gesundheit zu stärken sowie durch Weiterbildung ihre Aussichten nach der Entlassung zu verbessern.

Getreu ihrem Ziel, sich mithilfe des Fussballs für globale Anliegen einzusetzen und den positiven Wandel zu fördern, unterstützt die FIFA-Stiftung das Twinning Project seit 2024 mit finanziellen Beiträgen. 2024 wurde das Programm auf Italien, Südafrika und die USA ausgeweitet.

2026 kann das Twinning Project dank zusätzlichen Geldern der FIFA-Stiftung auch in Australien, Brasilien, Neuseeland, Singapur und Uruguay tätig werden. Zudem laufen Gespräche über die Ausdehnung der Initiative auf weitere Länder.

„Wir sind stolz, das Twinning Project zu unterstützen. Es ist eine nachhaltige Plattform, eine Brücke zurück ins Leben“, sagte Mauricio Macri, Vorstandsvorsitzender der FIFA-Stiftung, als die beiden Organisationen ihre Partnerschaft starteten. „Es eröffnet eine bessere Zukunft, indem es das Leben ganzer Familien und Gemeinden positiv beeinflusst. Der Fussball ist ein universeller Sport mit globaler Reichweite. Wir müssen dieses Programm ausdehnen.“

Hilton Freund, globaler Geschäftsführer des Twinning Project, erklärte: „Ich danke der FIFA von ganzem Herzen für den Glauben an das Twinning Project und die wesentliche Unterstützung der FIFA-Stiftung bei der Ausdehnung der Initiative auf neue Gebiete. Der Fussball ist ein globaler Sport, der Menschen zusammenbringen, Hoffnung spenden und über alle Grenzen, Kulturen und Umstände hinweg etwas bewirken kann. Mit dieser Partnerschaft kann der Fussball die Gesellschaft noch besser stärken, Vertrauen schaffen und weltweit zur Sicherheit beitragen. Dank dem Engagement der FIFA-Stiftung können wir uns weltweit noch stärker engagieren und dafür sorgen, dass der Fussball dort, wo es dringend nötig ist, noch mehr bewirken kann.“

Bereits bestätigte Partnervereine für die diesjährige Ausweitung sind Melbourne City (Australien), Bahia (Brasilien), der FC Auckland (Neuseeland), die Young Lions (Singapur) und Montevideo City Torque (Uruguay).

Das Twinning Project basiert auf dem Prinzip „Sieh niemals auf jemanden herab, es sei denn, du willst ihm aufhelfen.“. Gemäss Studien kann die Zahl von Rückfällen durch den Zugang zu strukturierten Bildungs- und Beschäftigungsangeboten wesentlich gesenkt werden. Der Fussball fördert die Disziplin, die Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl als entscheidende Faktoren für die Rehabilitation und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Trainer und Betreuer der teilnehmenden Klubs unterstützen Häftlinge mithilfe des Fussballs in Bereichen wie physischer und mentaler Gesundheit, Kommunikation, Selbstreflexion, Planung, Eigenverantwortung und Konfliktlösung. Das Programm des Twinning Project erstreckt sich über drei Monate. Danach erhalten die Teilnehmenden ein Diplom und werden ermutigt, das Gelernte anzuwenden.