20.000 Fussballschuhe für Kinder rund um die Welt in der Pilotphase des FIFA-Projekts
„Viele Kinder in vielen Teilen der Welt können sich keine Schuhe leisten“, so der FIFA-Präsident
Jugendliche aus Pariser Vororten bei Auftaktfeier in Paris erste Empfänger von Fussballschuhen mit FIFA-Logo
FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich hat zum Start der FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ Fussballschuhe verteilt. Diese kommen bedürftigen Kindern auf der ganzen Welt zugute.
Zum Auftakt der Kampagne hat die FIFA 20.000 Paar Fussballschuhe in neun Grössen mit FIFA-Logo gekauft, die für Trainings, Spiele und in der Freizeit genutzt werden können. Während der Pilotphase werden sie an Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 16 Jahren verteilt, die sich solche Schuhe normalerweise nicht leisten können.
„Die Initiative ‚Schuhe für alle‘ bedeutet uns sehr viel. Wir starten heute dieses Pilotprojekt, weil Fussballschuhe nach wie vor der teuerste Teil der Fussballausrüstung sind und sich viele Kinder in vielen Teilen der Welt keine Schuhe leisten können“, sagte Präsident Infantino, der gemeinsam mit FIFA-Legenden während der Auftaktfeier in der französischen Hauptstadt Schuhe an Kinder aus Pariser Vororten verteilte.
Wir sollten diesen Kindern daher nicht nur die Möglichkeit bieten, auf schönen Plätzen Fussball zu spielen, sondern auch mit schönen Schuhen.
In seiner Ansprache bei der Eröffnung eines temporären FIFA-Arena-Minifelds auf der Place de la Concorde im Zentrum von Paris, bei der auch die Initiative „Schuhe für alle“ präsentiert wurde, legte Gianni Infantino zudem dar, wie und wo das Projekt realisiert wird.
„In einer Pilotphase starten wir mit 20.000 Schuhen für 10 bis 15 Länder. Wenn die Ergebnisse gut sind, woran ich nicht zweifle, weil diese Schuhe von hoher Qualität sind, werden wir noch viele weitere produzieren. Dereinst gehen Hunderttausende Schuhe in die ganze Welt, von denen Kinder profitieren.“
Zudem merkte er an: „Wir stellen die Schuhe her und senden sie an unsere Mitgliedsverbände auf der ganzen Welt. Im Zentrum stehen Afrika, Asien, Mittelamerika, Südamerika, die Karibik und Ozeanien, wobei die Länder mit dem grössten Bedarf zuerst unterstützt werden. Unsere Mitgliedsverbände rund um den Globus werden entscheiden, welche Schulen und Kinder von diesen kostenlosen Schuhen profitieren.“
Start der FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ in Paris
Als Nächstes sind Kinder in Mexiko an der Reihe. Sie sollen noch in diesem Monat Schuhe erhalten.
„Ich war noch sehr jung, aber es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. In Afrika mangelt es an vielen Dingen. Ich war damals 14 Jahre alt und träumte von Fussballschuhen. Ich ging deshalb zu meiner Mutter, die mir etwas Geld lieh, damit ich mir auf dem Markt ein Paar Schuhe kaufen konnte“, antwortete FIFA-Legende Emmanuel Adebayor auf die Frage nach seinen ersten Fussballschuhen in seiner Jugend in Togo.
Heute sehe ich, was die FIFA für all diese Kinder macht. Es ist grossartig, unglaublich und einfach fantastisch.
„Heute sehe ich, was die FIFA für all diese Kinder macht. Es ist grossartig, unglaublich und einfach fantastisch. Die FIFA hilft den Kindern, deren Eltern sich keine Fussballschuhe leisten können. Das ist wirklich grossartig. Herzlichen Glückwunsch an die FIFA.“
Der ehemalige argentinische Nationalspieler Javier Pastore, der im Spiel der FIFA-Legenden vor der Auftaktfeier mitspielte, sagte: „Dieses Projekt wird enorm viel bewirken, weil es Kinder gibt, die nicht davon träumen, Fussballer zu werden, da ihnen die Mittel dazu fehlen. Dank dieser Initiative erhalten sie diese Mittel, sprich ein Paar Fussballschuhe, das sie jeden Morgen motivieren wird, mit ihren Freunden zu spielen und gemeinsam Spass zu haben. Das ist wirklich einzigartig. Für mich ist diese Initiative unglaublich wichtig. Sie wird nicht nur für den Fussball und den Sport, sondern auch für das Leben der Kinder, die ein solches Geschenk erhalten, sehr viel bedeuten.“