FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.
6. Tim Howard (37) war im Team der USA an drei FIFA WM-Endrunden in Folge beteiligt: Nachdem er in Deutschland 2006 als Ersatztorwart fungiert hatte, stand er in Südafrika 2010 und in Brasilien 2014 jeweils als Stammtorhüter zwischen den Pfosten. Darüber hinaus vertrat er sein Land sowohl beim FIFA Konföderationen-Pokal 2003 wie auch beim Festival der Meister 2009, wo die USA das Finale erreichten und er als bester Torhüter des Turniers mit dem Goldenen Handschuh von adidas ausgezeichnet wurde. Beim CONCACAF Gold Cup holte er 2007 den kontinentalen Meistertitel und wurde bei der Turnierauflage von 2011 Vizemeister. Als Nachwuchsspieler hütete er bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 1995 ebenso das Tor der U.S.-amerikanischen Auswahl wie bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1999 und bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Howard begann seine Profikarriere bei den North Jersey Imperials, von wo er zu den MetroStars wechselte. Im Trikot von Manchester United holte er dann je ein Mal den FA Cup, den Ligapokal und den Community Shield. Danach wechselte er zum FC Everton, bei dem er inzwischen seit zehn Spielzeiten unter Vertrag steht.
7. Laure Lepailleur (31) nahm mit Frankreich an der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ teil und unterlag dort im Spiel um Platz drei gegen Schweden. Es war das bis dahin beste Abschneiden der Französinnen bei einer FIFA Frauen-WM-Endrunde. Lepailleur kam in Deutschland auf fünf Einsätze. 2009 hatte sie bei den Europameisterschaften der Frauen das Viertelfinale erreicht. Zuvor hatte sie mit der französischen Nachwuchsauswahl bei der U-19-Frauen-Europameisterschaft 2003 die kontinentale Krone gewonnen. Nach dem Start ihrer Vereinskarriere bei CNFE Clairefontaine feierte die Abwehrspielerin mit HSC Montpellier einen Meistertitel und einen Triumph im französischen Pokal der Frauen. Danach folgten zwei weitere Meistertitel im Trikot von Olympique Lyon sowie eine zweite Trophäe im nationalen Pokalwettbewerb der Frauen mit Paris Saint-Germain. Anschließend unterschrieb sie bei FCF Juvisy.
8. Batista (61) war mit Brasilien bei zwei FIFA WM-Endrunden mit von der Partie, nämlich 1978 in Argentinien, wo er mit der Seleção Dritter wurde, und 1982 in Spanien. 1976 vertrat er seine Landesfarben bei den Olympischen Spielen in Montreal. Als Vereinsspieler konnte Batista im Dress von Internacional Porto Alegre drei brasilianische Meistertitel und drei Titel in der Meisterschaft des Bundesstaates Rio Grande do Sul bejubeln. Mit Grêmio Porto Alegre gewann er ein Mal die Meisterkrone im Bundesstaat. Nach einer Zwischenstation bei Palmeiras São Paulo versuchte Batista sein Glück in Italien, wo er nacheinander bei Lazio Rom und US Avellino unter Vertrag stand. Danach wechselte er zum portugiesischen Erstligisten Belenenses Lissabon. Zurück in Brasilien schloss er sich dem FC Avaí an und beendete dort mit dem Gewinn der Meisterschaft im Bundesstaat Santa Catarina seine Karriere.
9. Lucas Neill (38) zählt zu den großen Namen in der Geschichte des australischen Fussballs, denn er trug aktiv dazu bei, dass Australien 2006 in Deutschland nach 30 Jahren wieder bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ am Start war – ein Erfolg, der ihm vier Jahre später in Südafrika 2010 erneut gelang. Danach leistete er auch seinen Beitrag zur WM-Qualifikation seines Landes für Brasilien 2014, wo er selbst allerdings nicht zum australischen Kader gehörte. Im Juniorenalter hatte Neill bereits an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1997 und an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney teilgenommen. 2004 wurde er mit Australien Ozeanien-Meister, bevor er sein Land 2007 und 2011 beim AFC Asien-Pokal vertrat und bei der Auflage von 2011 im Finale gegen Japan unterlag. In seiner Vereinskarriere war Neill für zahlreiche Klubs aktiv, unter anderem für den FC Millwall, mit dem er die zweite englische Liga gewann, und für die Blackburn Rovers, mit denen er einen Triumph im Ligapokal feiern konnte. Es folgten Engagements bei West Ham United, dem FC Everton, dem FC Watford, den Doncaster Rovers, bei Galatasaray Istanbul, dem FC Sydney, bei Omiya Ardija (Japan), bei Al Jazira, wo er ein Mal Pokalsieger der Vereinigten Arabischen Emirate wurde, und bei Al Wasl (ebenfalls Vereinigte Arabischen Emirate).
10. Samuel Eto'o (35) gilt im kamerunischen Fussball als Legende. Begründet wird dieser Status durch vier Teilnahmen an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, wo er in acht Begegnungen drei Treffer erzielte. Überdies war er für Kamerun zwei Mal beim FIFA Konföderationen-Pokal im Einsatz und stieß bei der Turnierauflage von 2003 bis ins Finale vor. Im Jahr 2000 gewann er mit der kamerunischen Auswahl bei den Olympischen Spielen in Sydney die Goldmedaille. Im kontinentalen Rahmen war der Ausnahmestürmer bei sechs Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals mit von der Partie und wurde dort zwei Mal Turniersieger und ein Mal Zweiter. Nach dem Start seiner Profikarriere bei einem einheimischen Klub in Douala folgte Eto'o dem Ruf nach Spanien, wo er zunächst für CD Leganés und Real Madrid spielte. Bevor er im Trikot des FC Barcelona mit drei Meistertiteln, einer Trophäe in der Copa del Rey, zwei Siegen im spanischen Supercup und zwei kontinentalen Titeln in der UEFA Champions League seine wohl größten Erfolge feiern konnte, hatte er mit RCD Mallorca ein Mal in der Copa del Rey triumphiert. Im Dress von Inter Mailand gewann er einen Scudetto, zwei Mal den nationalen Pokal sowie je ein Mal den italienischen Supercup, die UEFA Champions League und die FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Danach war Eto'o für Anzhi Makhachkala(Russland), den FC Chelsea, den FC Everton und Sampdoria Genua aktiv. Aktuell steht er bei Antalyaspor (Türkei) unter Vertrag. Beim CAF Afrikanischen-Pokal wurde der Angreifer zwei Mal als bester Torschütze des Turniers geehrt. Hinzu kommt eine Torschützenkrone in der spanischen Liga. Darüber hinaus wurde Eto'o vier Mal zu Afrikas Fussballer des Jahres gewählt.
11. Pirri (71) nahm mit Spanien an den FIFA WM-Endrunden 1966 in England und 1978 in Argentinien teil und steuerte dabei in vier Einsätzen ein Tor bei, nämlich den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 1:1 im Gruppenspiel gegen Argentinien in England 1966. Nach seinem Vereinsdebüt beim FC Granada wechselte er zu Real Madrid, wo er zehn Titelgewinne in der Meisterschaft, vier in der Copa del Rey und einen im Europapokal der Landesmeister bejubeln konnte. Nach insgesamt 16 Jahren beim spanischen Hauptstadtklub beendete Pirri seine Karriere bei CF Puebla (Mexiko).
12. Patrick Battiston (59) wurde 1984 mit den Bleus erstmals Europameister. Überdies nahm er drei Mal in Folge an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teil, nämlich 1978 in Argentinien, 1982 in Spanien, wo Frankreich den vierten Platz belegte, und 1986 in Mexiko, wo er mit der Équipe Tricolore Dritter wurde. 1976 hatte er sein Land zudem bei den Olympischen Spielen in Montreal vertreten. Battiston verbrachte seine gesamte Vereinskarriere in Frankreich. Nach seinem Profidebüt beim FC Metz wurde er mit AS Saint-Étienne ein Mal französischer Meister. Im Dress von Girondins Bordeaux feierte er drei Meistertitel und einen Triumph im französischen Pokal, bevor er mit AS Monaco erneut die Ligue 1 gewinnen konnte.