FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.
21. Richard Morales (41) nahm mit Uruguay an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2002™ teil und steuerte dort in zwei Begegnungen einen Treffer bei. Darüber hinaus vertrat er sein Land auch bei der Copa América 2001 und 2004, wo er mit seinem Nationalteam Dritter wurde. Nachdem er mit Nacional Montevideo drei Mal uruguayischer Meister geworden war, war er für CA Osasuna, den FC Malaga, LDU Quito (Ecuador), Grêmio Porto Alegro und Fénix (Uruguay) aktiv.
22. Juninho (43) wurde 2002 mit Brasilien Weltmeister. Zuvor hatte er 1997 den FIFA Konföderationen-Pokal gewonnen und 1995 im Finale der Copa América gestanden. Hinzu kommt eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Als Vereinsspieler gewann Juninho mit dem FC São Paulo je ein Mal die Copa Libertadores, den südamerikanischen Supercup, den Interkontinental-Pokal und die Recopa Sudamericana. Im Trikot von Vasco da Gama triumphierte er ein Mal in der brasilianischen Meisterschaft. Im Dress des FC Middlesbrough holte er eine Trophäe im englischen Ligapokal. Überdies stand Juninho bei Atlético Madrid, Celtic Glasgow und dem FC Sydney unter Vertrag. In Brasilien spiele er für Flamengo Rio de Janeiro und Palmeiras São Paulo.
23. Pedro Monzón (54) gehörte 1990 in Italien zur argentinischen Nationalmannschaft, die unter der Führung von Diego Maradona bis ins WM-Finale vorstieß. Dabei brachte er es auf vier Einsätze und einen Treffer. Im Endspiel gegen die DFB-Auswahl kassierte er allerdings die Rote Karte. 1988 hatte er seine Landesfarben bei den Olympischen Spielen in Seoul vertreten. Nach zwei Titelgewinnen in der argentinischen Meisterschaft sowie je einer Trophäe in der Copa Libertadores und im Interkontinental-Pokal mit Independiente Avellaneda spielte Monzón für CA Huracán, Quilmes AC und Atlético Tucumán. Im Ausland war der frühere Außenverteidiger für Barcelona Guayaquil (Ecuador), Alianza Lima und die Santiago Wanderers in Chile aktiv. Nachdem er seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt hatte, arbeitete er als Trainer von Independiente Avellaneda, Chacarita Juniors, San Martin de Tucumán und CD Veracruz (Mexiko).
24. Rafael Gordillo (59) war für Spanien bei den FIFA WM-Endrunden 1982 und 1986 ebenso im Einsatz wie bei den Europameisterschaften 1980, 1984 und 1988. Beim kontinentalen Turnier von 1984 erreichten er und seine Mannschaft das Finale. Nach dem Gewinn der Copa del Rey mit Betis Sevilla feierte Gordillo im Vereinstrikot von Real Madrid mit fünf Meistertiteln, einem Triumph in der Copa del Rey, drei Siegen im spanischen Supercup und einer Trophäe im UEFA-Pokal seine mit Abstand größten Erfolge. Nach einem zweiten Engagement bei Betis Sevilla beendete er seine Karriere bei Écija Balompié. Gordillo wurde ein Mal zu Spaniens Fussballer des Jahres gewählt.
25. Morten Wieghorst (45) gewann 1995 mit Dänemark den FIFA Konföderationen-Pokal. Dabei stand er in zwei Partien auf dem Platz und steuerte im Vorrundenspiel gegen Saudiarabien einen Treffer bei. Sein zweiter Einsatz erfolgte im Finale gegen Argentinien. 1998 erreichte er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Frankreich das Viertelfinale, in dem die Dänen an Brasilien scheiterten. In seiner Vereinskarriere spielte Wieghorst zunächst für Lyngby BK, wo er ein Mal dänischer Meister wurde, und für Brøndby IF, wo er neben einem weiteren Meistertitel zwei Mal den dänischen Pokal holte. Im Ausland hatte der frühere Mittelfeldspieler erfolgreiche Engagements bei den schottischen Klubs FC Dundee und Celtic Glasgow. Im Celtic-Dress gewann er je ein Mal die schottische Meisterkrone und den Ligapokal. In seiner dänischen Heimat wurde Wieghorst ein Mal zum Fussballer des Jahres gewählt. Als Trainer betreute er die U-21-Auswahl seines Landes und den FC Nordsjælland, mit dem er zwei Mal dänischer Pokalsieger wurde. Nach einer Saison als Assistenzcoach beim walisischen Klub Swansea City kehrte Wieghorst 2014 nach Dänemark zurück, um das Training von Aarhus GF zu übernehmen.
26. Ole Gunnar Solskjær (43) hat sich im norwegischen Fussball bleibende Verdienste erworben. Davon zeugen seine Teilnahme am vorerst letzten Auftritt Norwegens bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ - in Frankreich 1998 stieß er mit seinem Nationalteam bis ins Viertelfinale vor - ebenso wie sein Einsatz bei der UEFA EURO 2000, der bislang einzigen EM-Teilnahme seines Landes. Nach seinem Vereinsdebüt bei Clausenengen FK und einem zweijährigen Engagement bei Molde FK erhielt seine Karriere nach dem Wechsel zu Manchester United eine neue Dimension. Denn im Trikot der Red Devils feierte er nicht weniger als sechs Meistertitel, zwei Trophäen im FA Cup und drei Siege im Community Shield sowie je einen Triumph in der UEFA Champions League und im Interkontinental-Pokal. Hinzu kommt die Teilnahme an der ersten Auflage der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im Jahr 2000. In Norwegen wurde der auch als Edel-Joker bekannte Stürmer ein Mal zum Fussballer des Jahres gewählt. In seiner zweiten Laufbahn als Trainer betreute er zunächst das B-Team von Manchester United, mit dem er zahlreiche Titel holte. Danach wurde er mit Molde FK zwei Mal Meister und ein Mal norwegischer Pokalsieger. Nach einer kurzen Zwischenstation bei Cardiff City kehrte er 2015 zu Molde FK zurück.
27. Lotta Schelin (32) hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einer der prominentesten Spielerinnen im Frauenfussball entwickelt. Für ihr Heimatland Schweden war sie bei drei Auflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ im Einsatz, nämlich 2007 in der VR China, 2011 in Deutschland, wo sie und ihre Mannschaft Dritte wurden, und 2015 in Kanada. Zudem vertrat sie ihr Land auch bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, 2008 in Peking und 2012 in London. Im kontinentalen Rahmen nahm Schelin 2005, 2009 und 2013 an der UEFA Frauen-Europameisterschaft teil und wurde bei der jüngsten Turnierauflage mit fünf Treffern Torschützenkönigin. In sieben Spielzeiten beim FC Göteborg holte sie zwei Mal die Torschützenkrone der schwedischen Liga, bevor sie 2008 zu Olympique Lyon wechselte. Mit dem französischen Traditionsklub gewann die groß gewachsene Angreiferin nicht weniger als sieben Mal die nationale Meisterschaft, vier Mal den französischen Pokal und zwei Mal die UEFA Champions League der Frauen. Darüber hinaus sicherte sich die Stürmerin zwei Mal die Torschützenkrone der französischen Liga.