Grundsatzvereinbarung zwischen der FIFA, dem mongolischen Fussballverband (MFF) und der Regierung sieht den Bau eines neuen Nationalstadions vor
Gianni Infantino: „(Das) Stadion wird ein Juwel (und) der Stolz der Mongolei sein“
Der FIFA-Präsident führte zudem Gespräche mit dem Präsidenten der Mongolei, Khurelsukh Ukhnaa
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist mit dem Präsidenten der Mongolei, Khurelsukh Ukhnaa, zusammengetroffen und hat mit hochrangigen Regierungsvertretern eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, um ein neues Nationalstadion zu errichten, „das der Stolz der Mongolei sein wird“.
Beim Treffen mit dem Präsidenten der Mongolei in der Hauptstadt Ulaanbaatar begleiteten Infantino der Präsident des mongolischen Fussballverbands (MFF), Anandbazar Tsogt-Ochir, sowie Ganbaatar Amgalanbaatar, Vizepräsident der asiatischen Fussballkonföderation und ehemaliger MFF-Präsident.
„Es war mir auch eine grosse Ehre, den Präsidenten der Mongolei, Seine Exzellenz Khurelsukh Ukhnaa, zu treffen und mit ihm über unsere gemeinsame Vision für den Fussball zu sprechen. Mein aufrichtiger Dank gilt dem Präsidenten des mongolischen Fussballverbands, Anandbazar Tsogt-Ochir, dem AFC-Vizepräsidenten und Parlamentsabgeordneten Ganbaatar ‚Ganbi‘ Amgalanbaatar sowie allen, die diesen besonderen Besuch so unvergesslich gemacht haben“, sagte Infantino.
Darüber hinaus sprach der FIFA-Präsident mit Premierminister Uchral Nyam-Osor und Finanzminister Zagdjav Mendsaikhan, als die FIFA und der MFF gemeinsam mit der Regierung eine Grundsatzvereinbarung unterzeichneten, die Infantino als „historisch“ bezeichnete.
„Ein dreiseitiges Abkommen, um das Projekt eines neuen, schönen Nationalstadions voranzubringen. Ein Stadion, das ein Juwel und der Stolz der Mongolei sein wird“, sagte Infantino. „Ein Nationalstadion ist heute viel mehr als ein Ort, an dem Fussball gespielt wird. Es ist das Symbol eines Landes wie die Mongolei, das in seine Jugend, in seine Mädchen und Jungen investieren will, das in seine Zukunft investieren will – und genau dafür steht das Stadion. Es ist sichtbar, es wird überall auf der Welt wahrgenommen, und wir als FIFA sind stolz darauf, dieses ambitionierte Projekt gemeinsam mit der Regierung und dem Verband zu verwirklichen.“
Über das FIFA-Forward Programm hat die FIFA bereits massgeblich dazu beigetragen, die Fussballlandschaft der Mongolei buchstäblich neu zu gestalten – in einem Land, in dem es wegen der rauen Winterbedingungen von November bis März praktisch unmöglich ist, im Freien Fussball zu spielen.
Im April 2023 wurde die innovative Traglufthalle am Nationalen Technischen Zentrum des MFF eröffnet. Beide gehören zu den neun FIFA-Forward-Projekten des FIFA-Mitgliedsverbands, die mit fast 4,66 Millionen US-Dollar gefördert wurden. Infantino besichtigte die Anlage und wurde dort von Spielern der mongolischen U-15-Nationalmannschaft empfangen. Sie bereiten sich auf die Teilnahme an der ersten FIFA U-15-Weltmeisterschaft & -Festival™ in diesem Monat vor.
„Zu sehen, wie diese jungen Sportler auf Plätzen trainieren, die im Rahmen des FIFA-Forward-Programms entstanden sind, zeigt, wie wir mit unseren gezielten Investitionen kontinuierlich wichtige Infrastruktur für die Zukunft des Fussballs aufbauen. Sie kennenzulernen und von ihren Ambitionen zu hören, ist eine schöne Erinnerung daran, warum wir weiterhin Chancen für alle angehenden Fussballerinnen und Fussballer schaffen müssen“, sagte Infantino, der die Mongolei erstmals im Oktober 2019 besucht hatte.
„Mein aufrichtiger Dank gilt allen beim mongolischen Fussballverband, einschliesslich der Mitglieder des Exekutivkomitees, sowie den Vertretern der 21 Provinz-Mitgliedsverbände und 24 Mitgliedsvereine, die heute dabei waren, um diese Jugendlichen auf ihrem Weg auf die Weltbühne zu unterstützen.“
Die FIFA-Delegation, darunter FIFA-Direktor Mitgliedsverbände Elkhan Mammadov, traf ausserdem Kinder an der Schule Nr. 33, wo Infantino und Tsogt-Ochir das erste FIFA-Arena-Minifeld im Land offiziell eröffneten und im Rahmen der FIFA-Initiative „Schuhe für alle“ kostenlose Fussballschuhe verteilten.
Das Mini-Spielfeld – eines von mindestens 1.000, die bis 2031 weltweit entstehen sollen – kommt den mehr als 3.000 Schülerinnen und Schülern der Schule zugute und ergänzt das Programm FIFA Football for Schools, das 2022 in der ganzen Mongolei eingeführt wurde.
„Diese wunderbaren Projekte spiegeln unsere gemeinsame Vision wider, Infrastruktur zu entwickeln und Kindern mit einem Fussballtraum die nötige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, damit sie den Sport, den sie lieben, in einem sicheren und geschützten Umfeld ausüben können“, fügte Infantino hinzu. „Ich habe mich wirklich gefreut, die Begeisterung der Mädchen und Jungen zu sehen, als sie ihre Schuhe bekamen und das Spielfeld betraten.“
„Es war mir auch eine grosse Ehre, den Präsidenten der Mongolei, Seine Exzellenz Khurelsukh Ukhnaa, zu treffen und mit ihm über unsere gemeinsame Vision für den Fussball zu sprechen. Mein aufrichtiger Dank gilt dem Präsidenten des mongolischen Fussballverbands, Anandbazar Tsogt-Ochir, dem AFC-Vizepräsidenten und Parlamentsabgeordneten Ganbaatar ‚Ganbi‘ Amgalanbaatar sowie allen, die diesen besonderen Besuch so unvergesslich gemacht haben“, sagte Infantino.