Schiedsrichter aus Asien, Afrika und Ozeanien bereiten sich weiter auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ vor
Dies war das zweite einer Reihe von intensiven Schiedsrichterseminaren, die von der FIFA organisiert wurden
Der Fokus auf Professionalität und Details ist entscheidend, um hohe Standards im Schiedsrichterwesen zu gewährleisten
Schiedsrichter aus Asien, Afrika und Ozeanien haben sich mit der Teilnahme am zweiten einer Reihe intensiver Schiedsrichterseminare, die vom Weltfussballverband organisiert wurden, weiter auf ihre Aufgabe bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ vorbereitet.
Um sicherzustellen, dass die Schiedsrichter vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ in Topform sind, veranstaltet die FIFA weltweit eine Reihe von Seminaren. Die jüngste Ausgabe fand in Doha, Katar, statt.
Da die Weltmeisterschaft 2026 die größte und inklusivste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft aller Zeiten werden soll, spielen diese Seminare eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der Schiedsrichter auf das Turnier. Dieser Prozess begann vor fast vier Jahren, unmittelbar nach dem Ende der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™. Teilnehmer des Seminars in Doha waren Schiedsrichter der AFC, CAF und OFC, nachdem bereits im Januar Schiedsrichter der Concacaf und CONMEBOL am ersten Seminar in Rio de Janeiro, Brasilien, teilgenommen hatten.
„Wir haben uns fast vier Jahre lang auf diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft vorbereitet. Gleich nachdem wir in Katar fertig waren, haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Genau das ist der Unterschied in unserer Philosophie“, meinte FIFA-Schiedsrichterdirektor Massimo Busacca.
Neben Fitness- und medizinischen Checks nahmen die Schiedsrichter an praktischen und theoretischen Schulungen teil. Diese zielten darauf ab, realistische Spielsituationen nachzustellen, wichtige Ereignisse hervorzuheben und das Spielverständnis sowie die Entscheidungsfindung zu verbessern.
Professionalität und Detailgenauigkeit waren zwei Schwerpunkte des Seminars. Die FIFA strebt dabei das gleiche Niveau der Turniervorbereitung an, das auch die Spieler durchlaufen.
„Zwischen einem Schiedsrichter und einem Spieler gibt es keinen großen Unterschied. Die Spieler bereiten sich auf das Spiel vor, die Schiedsrichter machen das Gleiche“, sagte Busacca. „Ein Schiedsrichter muss Fussball verstehen, Fussball leben, wissen, wie er sich bewegen und wo er in wichtigen Situationen stehen muss, um eine Entscheidung zu treffen.
Genauso wie ein Spieler ein Tor schießen oder ein Verteidiger den Angreifer stoppen will, ist es auch bei einem Schiedsrichter. Wir schießen keine Tore, aber unser Ziel ist es, zu verstehen, was im Spiel passiert. Das hängt nicht nur von der Persönlichkeit des Schiedsrichters ab, sondern vor allem davon, wie gut er sich vorbereitet hat.“
FIFA-Schiedsrichterseminar in Doha
Der somalische Schiedsrichter Omar Abdulkhadir Artan, der als erster aus seinem Land bei einem Turnier des Weltfussballverbandes FIFA gepfiffen hat, meinte, dass eine gute Vorbereitung wichtig sei, um auf der Weltbühne erfolgreich zu sein. „Wir arbeiten jeden Tag daran, uns vorzubereiten und beim Turnier unser Bestes zu geben, damit die Teams davon profitieren und gute Entscheidungen von den Schiedsrichtern erhalten. Deshalb bereiten wir uns darauf vor.“ Artan fügte hinzu, dass das Seminar ein wichtiger Teil sowohl der Vorbereitung auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft als auch seiner persönlichen Entwicklung als Schiedsrichter sei.
„Wir haben viele Ausbilder, die versuchen, uns die neuesten Ideen zu vermitteln, damit wir bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Bestform sind. Unsere Ziele in Bezug auf Fitness, technische Entscheidungen und das Verständnis der Spielregeln sind es, den Teams zu helfen, bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft ihre beste Leistung zu zeigen.“ Nach den Seminaren wird die FIFA-Schiedsrichterkommission die Liste der für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ausgewählten Spieloffiziellen bekannt geben.