Schwere Schäden in Sri Lanka nach Naturkatastrophe
Finanzielle Unterstützung durch die FIFA-Stiftung für betroffene Bezirke des Inselstaates
Zusammenarbeitet mit humanitären Partnern bei der Beurteilung der Folgen für Infrastruktur und Gemeinden
Die FIFA-Stiftung leistet über ihren Humanitären Fonds humanitäre Soforthilfe für die vom Wirbelsturm Ditwah betroffenen Gemeinden in Sri Lanka. Im Fokus stehen all jene, deren Leben und Lebensgrundlage beeinträchtigt wurden, darunter junge Spieler, Trainer und Mitglieder der Kinderfussballgemeinschaft.
Südasien wurde Ende November und Anfang Dezember vom Wirbelsturm Ditwah verwüstet. Schwere Regenfälle haben zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Am stärksten getroffen wurde Sri Lanka mit über 600 bestätigten Toten und mehr als 360 Vermissten. Zwischen 800 000 und 1,1 Millionen Menschen waren von der Katastrophe betroffen.
Angesichts der Schäden des Wirbelsturms Ditwah in Sri Lanka leistet die FIFA-Stiftung über einen internationalen humanitären Partner vor Ort finanzielle Unterstützung. Dringende humanitäre Bedürfnisse und Soforthilfe stehen im Fokus, z. B. Notunterkünfte, medizinische Leistungen, Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen.
„Die FIFA-Stiftung unterstützt all jene, die bei Katastrophen dringend auf Hilfe angewiesen sind“, sagte Mauricio Macri, Vorstandsvorsitzender der FIFA-Stiftung. „Zusammen mit spezialisierten Organisationen sorgen wir dafür, dass unsere Unterstützung die Fussballgemeinschaft vor Ort effizient und gerecht erreicht. Wir konzentrieren uns auf dringende humanitäre Bedürfnisse und legen gleichzeitig die Grundlage für eine längerfristige Unterstützung des lokalen Fussballs.“
Jaswar Umar, Präsident des sri-lankischen Fussballverbands, erklärte: „Der Wirbelsturm Ditwah hat unser Land schwer getroffen und das Leben unserer jungen Spieler sowie die Netzwerke unseres Sports beeinträchtigt. Wir sind der FIFA-Stiftung sehr dankbar, dass sie für unsere Fussballfamilie in dieser unglaublich schwierigen Zeit wichtige Hilfe leistet.“
Bezirke mit Jugendakademien und kommunalen Fussballinitiativen wurden von der Katastrophe schwer getroffen. Trainingsanlagen und Schulplätze wurden beschädigt. Viele Schulen, in denen Sport- und Jugendaktivitäten stattfinden, wurden zudem zu Notunterkünften umfunktioniert. Der Spielbetrieb in den betroffenen Gebieten kam zum Erliegen, sodass junge Spieler nicht mehr mit ihren Klubs spielen können und die ehrenamtlichen Helfer, die den Sport vor Ort am Laufen halten, ihre Arbeit einstellen mussten.
Während der Wiederaufbau andauert, klären FIFA-Vertreter vor Ort die Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Fussballgemeinschaft ab. Auf dieser Grundlage wird über weitere Unterstützung zur Wiederaufnahme der Fussballtätigkeiten sowie zum Wiederaufbau der beschädigten Einrichtungen entschieden, sobald die dringendsten humanitären Bedürfnisse gedeckt sind.
Über ihren Humanitären Fonds bietet die FIFA-Stiftung nach Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen weltweit lebensrettende Soforthilfe. Mit dem Fonds kann die FIFA-Stiftung schnell und angemessen reagieren, indem sie mit Organisationen vor Ort zusammenarbeitet und schutzbedürftige Gemeinschaften erreicht, die dringend auf Hilfe angewiesen und vor Ort nur über begrenzte Kapazitäten verfügen.
Der Fonds hat bereits Nothilfemassnahmen in zahlreichen Krisensituationen unterstützt und nach Katastrophen wie Erdbeben und Konflikten sofort Ressourcen für die betroffene Bevölkerung sowie den Wiederaufbau bereitgestellt. Mit der völkerverbindenden Kraft des Fussballs soll der Fonds nicht nur die Entwicklung und der soziale Wandel fördern, sondern nach Katastrophen auch lebenswichtige humanitäre Hilfe leisten.
Nach den verheerenden Auswirkungen des Hurrikans Melissa in Jamaika, der am 28. Oktober 2025 auf Land getroffen war, gab die FIFA Anfang dieser Woche bekannt, dass die FIFA-Stiftung über ihren Humanitären Fonds wichtige Soforthilfe leistet.