„Man spürt die unglaubliche Leidenschaft für den Sport schon bei der Ankunft“, so der FIFA-Präsident in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka
Bei seinem zweiten Besuch in dem südasiatischen Land wurde Infantino vom Präsidenten des Fussballverbands von Bangladesch (BFF), Tabith Awal, und einer BFF-Delegation empfangen
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit zwischen der FIFA und dem BFF zur Weiterentwicklung des Fussballs
Gianni Infantino sagte, er habe die „unglaubliche Leidenschaft“ für den Fussball schon bei seiner Ankunft in Bangladesch gespürt, und lobte die Arbeit des BFF, als er dessen Präsidenten Tabith Awal in der Hauptstadt Dhaka traf.
Der FIFA-Präsident wurde von Awal und den BFF-Vizepräsidenten Md. Nasser Shahrear Zahedee, Md. Wahid Uddin Chowdhury, Sabbir Ahmed Arif und Fahad Karim sowie vom BFF-Generalsekretär Emran Hossain Tushar nach seiner Landung am internationalen Flughafen Hazrat Shahjalal in Dhaka begrüsst.
„Es war mir eine grosse Freude, den Präsidenten des Fussballverbands von Bangladesch, Tabith Awal, in Dhaka zu treffen. Man spürt die unglaubliche Leidenschaft für den Sport schon in dem Moment, in dem man in diesem wahrhaft fussballbegeisterten Land ankommt“, so Infantino, der Bangladesch erstmals im Oktober 2019 besucht hatte.
„Vom historischen Sieg gegen San Marino bis hin zur bedeutenden Teilnahme am ersten FIFA ASEAN Cup 2026™ hat der BFF auf der internationalen Bühne bemerkenswerte Entschlossenheit bewiesen und Fortschritte erzielt. Die FIFA setzt sich weiterhin mit aller Kraft dafür ein, das Wachstum des Fussballs in ganz Bangladesch zu fördern und Millionen begeisterter junger Fans und Spieler auf Jahre hinaus zu inspirieren.“
Infantino hob die lokale und globale Bedeutung des Sieges der A-Nationalmannschaft der Männer im Juni dieses Jahres in San Marino hervor – der erste Triumph auf europäischem Boden vor einem beeindruckenden Publikum, das überwiegend aus bangladeschischen Fans bestand.
„Bangladesch gewann mit 2:1 gegen San Marino, und es war ein wirklich riesiges Fest in San Marino und im benachbarten Italien – für die Fans, für die Spieler und für alle Beteiligten“, sagte der FIFA-Präsident. „Das zeigt, wie sehr der Fussball die Welt vereint. Es beweist auch, wie gross der Einfluss dieses Sports überall ist. Und ich bin allen hier in Bangladesch sehr dankbar für die fantastische Arbeit, die geleistet wird – und es wird noch mehr folgen.“
Seit seiner Wahl zum BFF-Präsidenten im Oktober 2024 hat Awal den Aufwärtstrend des bangladeschischen Fussballs mit beeindruckenden Ergebnissen vorangetrieben. Die Frauen-Nationalmannschaft qualifizierte sich für den Asien-Pokal der Frauen 2026 der AFC und nahm damit zum ersten Mal überhaupt an diesem Turnier teil, während die Männer-Nationalmannschaft beim ersten FIFA ASEAN Cup im Länderspielfenster von September bis Oktober 2026 wertvolle internationale Wettkampferfahrung sammelte.
Die U-17-Männermannschaft stand in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2006 kurz davor, sich für das kontinentale Top-Turnier ihrer Altersklasse zu qualifizieren – ein weiterer Schub für die Nachwuchsstrategie des BFF, die seit einigen Jahren den Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit der FIFA bildet.
Der BFF hat einen erheblichen Teil der bisher im Rahmen des FIFA-Forward-Programms erhaltenen 1,73 Millionen US-Dollar in Projekte investiert, die darauf abzielen, die Zukunft des Fussballs in allen 64 Distrikten Bangladeschs zu gestalten.
Zudem wird Bangladesch unter den FIFA-Mitgliedsverbänden vertreten sein, die in diesem Monat an der ersten Ausgabe der FIFA U-15-Weltmeisterschaft und -Festival™ teilnehmen.
Die Arbeit des BFF wurde von der asiatischen Fussballkonföderation (AFC) gewürdigt, die die Organisation im April 2026 im Rahmen ihres Programms „AFC Grassroots Charter“ vom Bronze- auf den Silber-Status hochstufte. Der BFF wurde ausserdem in der Kategorie „Rubin“ für die Auszeichnung „AFC-Mitgliedsverband des Jahres“ und in der Kategorie „Silber“ für den „AFC-Präsidentenpreis für den Breitensport“ bei den AFC Awards 2026 nominiert, die nächsten Monat im thailändischen Bangkok stattfinden werden.
„Da derzeit spannende Pläne für Jugendakademien, Infrastrukturmassnahmen und Schulprogramme umgesetzt werden, sieht die Zukunft des Fussballs in dieser leidenschaftlichen Nation rosiger aus denn je“, so Infantino. „Ich freue mich darauf, bald nach Bangladesch zurückzukehren, um zu sehen, wie diese Projekte Gestalt annehmen.“