Samstag 30 Mai 2026, 12:30

Der brasilianische Fussballverband empfing Vertreter des kapverdischen Fussballverbands zu einer Reihe von fruchtbaren Gesprächen

  • Der CBF und der FCF haben in Rio de Janeiro Gespräche geführt, nur wenige Tage vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • Im Laufe von drei Tagen hatten die FCF-Mitglieder die Gelegenheit, Trainingsanlagen zu besichtigen und Einblicke in professionelle Strukturen zu gewinnen

  • „Dieser Besuch spiegelt die Art von Zusammenarbeit wider, die der Fussball braucht“, sagte Matheus Senna, Entwicklungsdirektor beim CBF

Da die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ bevorsteht, sind Vertreter des kapverdischen Fussballverbands (FCF) nach Rio de Janeiro gereist, um sich mit ihren Kollegen vom brasilianischen Fussballverband (CBF) zu treffen.

Der dreitägige Besuch, der mit Unterstützung der FIFA organisiert wurde, brachte die Vertreter der beiden Verbände zusammen, um durch einen gezielten Wissensaustausch und eine institutionelle Zusammenarbeit diese zu stärken.

Der FCF führte Gespräche mit wichtigen Abteilungen des CBF, darunter den Bereichen Entwicklung, Wettkämpfe und Schiedsrichterwesen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Ermittlung konkreter Bereiche der Zusammenarbeit sowie die Schaffung der Grundlagen für eine mittel- bis langfristige Partnerschaft. Ziel ist es, über einen einmaligen Besuch hinaus einen strukturierten Rahmen für die Zusammenarbeit zu etablieren.

„In den vergangenen Tagen haben unsere Kollegen aus Kap Verde eng mit verschiedenen Abteilungen des CBF zusammengearbeitet, die Trainingsanlagen großer brasilianischer Vereine besucht und die Atmosphäre im Maracanã hautnah erlebt. Doch über das Programm hinaus ist es vor allem der Austausch, der zählt“, fügte er hinzu.

Der CBF, dessen Herrenmannschaft in wenigen Tagen bei ihrer 23. Weltmeisterschaft antritt – als einziges Land, das bisher an jeder Ausgabe teilgenommen hat –, richtet seinen Blick auch auf die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Brasilien 2027™, die erstmals in Südamerika stattfinden wird. Dies macht ihn zu einer wichtigen Wissensquelle für den FCF.

Federal visit to Cape Verde, May 26, 2026

„Der CBF und der kapverdische Fussballverband agieren in sehr unterschiedlichen Realitäten. Genau deshalb sind Momente wie diese so wichtig: Wenn Verbände aus unterschiedlichen Kontexten zusammenkommen, können beide Seiten immer etwas lernen und aus der Erfahrung mitnehmen“, sagte Matheus Senna. „Wir hoffen, dass dieser Besuch nicht nur eine einmalige Veranstaltung ist, sondern der Beginn eines dauerhaften Austauschs, von dem beide Seiten profitieren.“

Nach mehreren Tagen der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs vereinbarten beide Mitgliedsverbände, einen formellen Rahmen für die Zusammenarbeit zu schaffen. Dazu gehört auch eine Absichtserklärung. Gleichzeitig wurden Schwerpunktbereiche identifiziert und ein klarer Fahrplan mit definierten Zielen, Zuständigkeiten und Überwachungsmechanismen erstellt.

Jair Bertoni, Direktor der Abteilung für Mitgliedsverbände (Amerika), sagte zu diesem Thema: „Die weltweite Fussballentwicklung wird gestärkt, wenn Mitgliedsverbände Wissen, Erfahrungen und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen austauschen. Bei der FIFA sind wir fest davon überzeugt, dass einige der wertvollsten Erkenntnisse durch den direkten Austausch zwischen Verbänden gewonnen werden – unabhängig von deren Größe, Standort oder Entwicklungsstand.“

Federal visit to Cape Verde, May 26, 2026

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den brasilianischen und den kapverdischen Fussballverband einander näherzubringen und eine Zusammenarbeit zu fördern, die auf gegenseitigem Lernen, Vertrauen und einer gemeinsamen Zukunftsvision basiert. Wir hoffen, dass dies der Beginn einer dauerhaften Partnerschaft ist, die beide Verbände stärkt, das Wachstum des Fussballs unterstützt und künftigen Generationen mehr Chancen auf und neben dem Platz eröffnet. So tragen wir dazu bei, den Fußball zu einer wahrhaft globalen Sportart zu machen“, schloss er.

Diese Initiative unterstreicht die Rolle der FIFA bei der Zusammenführung von Mitgliedsverbänden und der Förderung maßgeschneiderter Entwicklungswege. In diesem Zusammenhang ist die Zusammenarbeit besonders wertvoll, da Brasilien und Kap Verde starke sprachliche, kulturelle und strukturelle Gemeinsamkeiten aufweisen, die einen sinnvollen und praktischen Wissenstransfer ermöglichen. Die FIFA hat diesen Prozess durch die Abstimmung der Ziele, die Bereitstellung technischer Beratung und die Unterstützung der nächsten Schritte, darunter die Formalisierung der Partnerschaft und die Umsetzung der vereinbarten Aktivitäten, gefördert.