FIFA
Dienstag 25 August 2026, 21:00

Burundischer Verbandspräsident Alexandre Muyenge dankt der FIFA bei Besuch in Zürich für die erfolgreiche Zusammenarbeit

  • Alexandre Muyenge, Präsident des burundischen Fussballverbands, erstmals zu Besuch am FIFA-Sitz

  • Renovierung des Intwari-Stadions in Bujumbura dank Geldern aus dem FIFA-Forward-Programm

  • Austragung internationaler Spiele in Burundi nun wieder möglich

Der Präsident des burundischen Fussballverbands (FFB), Alexandre Muyenge, hat sich bei der FIFA für die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ bedankt. Dies geschah anlässlich eines Besuchs im FIFA-Hauptquartier in Zürich, Schweiz, wo er verschiedene Gespräche führte, unter anderem mit den Abteilungen für Technik und Frauenfussball.

„Es ist mein erster Besuch am FIFA-Sitz. Dieser Moment erfüllt mich daher mit Freude und Zufriedenheit“, sagte Alexandre Muyenge, der seit Dezember 2021 FFB-Präsident ist.

Er betonte ausserdem die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der FIFA und seinem Verband in den letzten Jahren. „Dies zeigt sich an der Realisierung von Projekten. Der FFB hat FIFA-Präsident Gianni Infantino dabei geholfen, seine Visionen in die Realität umzusetzen“, erklärte er.

Burundian Football Association President Evariste Ndayishimiye Visit toHome of FIFA

Eines der wichtigsten Projekte ist die Renovierung des Intwari-Stadions (Stadion der Helden) in Bujumbura dank FIFA-Forward-Beiträgen. Dank dem neuen Kunstrasenplatz und der Flutlichtanlage können im Stadion nun wieder Länderspiele der Nationalteams der Frauen und Männer ausgetragen werden.

Seine internationale Premiere feierte das frisch renovierte Stadion im September 2025 im Rahmen von Qualifikationsspielen für die FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft™, gefolgt von einem Qualifikationsspiel für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ gegen Kenia im darauffolgenden Monat. Zuvor musste Burundi seine Heimspiele in Tansania oder Marokko bestreiten. Das Intwari-Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Landesregierung, angeführt von Präsident Évariste Ndayishimiye, realisiert. „Die FIFA hat einen grossen Beitrag zu diesem Projekt geleistet. Wir sind stolz darauf, wieder zu Hause zu spielen, weil wir unsere Spiele in verschiedenen Wettbewerben während mindestens fünf Jahren anderswo austragen mussten“, sagte der FFB-Präsident.

„Jeder und jede ist stolz auf dieses Stadion, von den Beamten bis zu den Menschen auf der Strasse, weil es eine solche Atmosphäre erzeugt und auch die Fans dazu beitragen. Die Fans sind wie der zwölfte Mann, wie wir immer sagen.“

Burundian Football Association President Evariste Ndayishimiye Visit toHome of FIFA

Der FFB profitiert auch vom FIFA-Talentförderprogramm, das die FIFA-Mitgliedsverbände (MVs) dabei unterstützt, Talente zu fördern, damit diese ihr Potenzial ausschöpfen können. Der FFB ist einer von insgesamt 58 FIFA-Mitgliedsverbänden weltweit und einer von 18 in Afrika, die über einen aktiven Talenttrainer und eine FIFA-Talentakademie verfügen. Diese befindet sich im nationalen technischen Zentrum in Ngagara, das ebenfalls vom FIFA-Forward-Programm unterstützt wurde. „In ein paar Jahren werden unsere Nationalteams an einem ganz anderen Punkt stehen“, prophezeite Alexandre Muyenge.

Dabei helfen soll auch das „Football for Schools“-Programm der FIFA, das Burundi als 100. Land eingeführt hat. Dies wurde im Oktober 2023 im Urunani-Stadion in Buganda ausserhalb Bujumburas im Beisein von FIFA-Präsident Infantino und FFB-Präsident Muyenge gebührend gefeiert.