Würdigung des Engagements der FIFA zur Förderung des afrikanischen Fussballs durch den Präsidenten des südafrikanischen Fussballverbands (SAFA), Danny Jordaan
Erstmaliger Einzug Südafrikas in die K.-o.-Phase einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ im Jahr 2026
„Wenn Afrika die Chance erhält, sich zu entfalten, bringt der Kontinent kontinuierlich einige der Besten der Welt hervor. Jedes Programm, das dies ermöglicht, wird immer auf unsere Unterstützung zählen können“, so Jordaan
Noch immer getragen von der Euphorie über Südafrikas historischen Vorstoss in die K.-o.-Phase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™, dankte Danny Jordaan, Präsident des südafrikanischen Fussballverbands (SAFA), der FIFA sowie Präsident Gianni Infantino und FIFA-Vizepräsident Patrice Motsepe dafür, dass sie dem afrikanischen Fussball neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet haben. „Afrika hat unter ihrer Führung enorm profitiert“, erklärte Jordaan, der erst im vergangenen Monat für eine vierte Amtszeit an der Spitze der SAFA bestätigt worden war.
„Der Fussball bewegt sich in Vierjahreszyklen. Der Zyklus 2022–2026 endete mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Mit 48 Nationen war es die bislang grösste WM, wobei mehrere Teams erstmals die K.-o.-Phase erreichten“, sagte Jordaan. „Afrika hat gezeigt, weshalb der Kontinent eine stärkere Vertretung verdient hat – angefangen bei Ägypten und der Elfenbeinküste bis hin zu Kap Verde, das die Herzen auf der ganzen Welt erobert hat, und natürlich unserer Bafana Bafana.“
Als Mitglied der FIFA-Kommission für Wettbewerbe für Männernationalteams betonte Jordaan, dass Afrikas Kontingent an WM-Startplätzen 1994, bei der letzten Austragung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Nordamerika, auf lediglich drei erhöht worden sei. Inzwischen hat sich diese Zahl auf neun Startplätze verdreifacht. Hinzu kommt ein weiterer Platz über die Play-offs. Bei der diesjährigen FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ waren zehn afrikanische Nationen vertreten, von denen beeindruckende neun die K.-o.-Phase erreichten. Laut Jordaan hat die FIFA dem afrikanischen Fussball mit ihrem Einsatz zur Verringerung des seit Langem bestehenden globalen Ungleichgewichts im Fussball eine Bühne und einen Entwicklungsweg eröffnet, um sein enormes Potenzial auszuschöpfen.
„Im Fussball wie darüber hinaus gilt nach wie vor: Wenn Afrika die Chance erhält, sich zu entfalten, bringt der Kontinent kontinuierlich einige der Besten der Welt hervor. Jedes Programm, das dies ermöglicht, wird immer auf unsere Unterstützung zählen können“, so Jordaan.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das FIFA-Forward-Programm, über das seit dem Amtsantritt von Gianni Infantino vor zehn Jahren mehr als USD 5,1 Milliarden an Einnahmen an nationale und regionale Verbände ausgeschüttet wurden. Im Rahmen der Phase 3.0 erhielt jeder FIFA-Mitgliedsverband Fördermittel von bis zu USD 8 Millionen – siebenmal so viel wie noch zu Beginn des Jahres 2016. Richtig eingesetzt können diese Fördermittel die Fussballlandschaft eines Landes nachhaltig verändern und vielen talentierten Spielern Zugang zu Ressourcen, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten verschaffen.
Die Leistungen der Bafana Bafana bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ waren laut Jordaan kein Zufallserfolg.
„Sie zeigen, dass die Entwicklungsstrukturen funktionieren.“
Die Fortschritte sind auf sämtlichen Stufen sichtbar. Nachdem Südafrika bei seinen ersten sechs Versuchen die Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ verpasst hatte, sicherte sich das Team 2019 und 2023 einen Startplatz, erreichte bei der jüngsten Ausgabe gar das Achtelfinale und hat über die interkontinentalen Play-offs weiterhin die Chance, sich für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™ zu qualifizieren. Die Banyana Banyana sind gemäss der neuesten FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste das zweitbestplatzierte Team Afrikas. Die U-20-Auswahl der Männer gewann erstmals den kontinentalen Titel und erreichte bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Chile 2025™ das Achtelfinale, während sich das U-17-Nationalteam im vergangenen Jahr zum zweiten Mal für die FIFA U-17-Weltmeisterschaft™ qualifizierte. Zudem vertritt eine U-15-Auswahl Südafrika bei der ersten FIFA U-15-Weltmeisterschaft & -Festival™, die in diesem Monat in Aserbaidschan stattfindet.
Auf Klubebene sorgte der Mamelodi Sundowns FC mit einem Sieg bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™, dem zweiten Gewinn der CAF Champions League und einem Erfolg gegen Al Ahli aus Saudiarabien beim FIFA-Afrika-Asien-Pazifik-Pokal™ im vergangenen Monat für weitere Höhepunkte. Damit ist der Verein aus Pretoria nur noch einen Sieg vom Einzug in das Finale des FIFA-Interkontinental-Pokals™ entfernt. Derweil peilt Mamelodis Frauenteam noch in diesem Jahr seinen dritten Titel in der CAF Women’s Champions League sowie die Qualifikation für den FIFA-Meisterpokal der Frauen 2027™ an.
Der SAFA verfügt inzwischen über zwölf Nationalteams und hat in den vergangenen vier Jahren mehr als 3000 Trainer ausgebildet. Wachstum, Zugangsmöglichkeiten, Fortschritte und Erfolge sind das Ergebnis von Engagement und Investitionen. Der SAFA hat die Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm gezielt eingesetzt, um die Grundlagen des Fussballs auf sämtlichen Ebenen im Land zu stärken.
Ein wichtiger Schwerpunkt der SAFA-Strategie liegt auf dem Frauenfussball, wobei insbesondere die Förderwege für Spielerinnen und Trainerinnen ausgebaut werden sollen. So wurden beispielsweise USD 1,4 Millionen aus dem FIFA-Forward-Programm 3.0 für die Einrichtung der SAFA Girls Academy im Hochleistungszentrum der University of Pretoria und an der Clapham High School eingesetzt, wo derzeit 25 Spielerinnen von einem Eliteförderprogramm profitieren. Im Kinderfussball hat der SAFA im Rahmen der FIFA-Frauenfussballkampagne für Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren Veranstaltungen in mehreren Provinzen organisiert. Im Rahmen des FIFA-Trainerstipendienprogramms lancierte der SAFA zudem einen CAF-B-Lizenzkurs für Trainerinnen. Ferner richtete er im September den ersten FIFA-Ausbildungsweg für Trainerausbilderinnen auf dem afrikanischen Kontinent aus.
„Neben der Entwicklung unserer Nationalteams haben wir mit grossem Einsatz am weiteren Ausbau des gesamten Fussballökosystems gearbeitet“, erklärte Jordaan.