Gianni Infantino sprach vor dem 76. CONMEBOL-Kongress in Paraguay
Der FIFA-Präsident gratulierte in seiner Rede Argentinien und gedachte Pelé
Er betonte die Investitionen und Verteilung von Ressourcen in der CONMEBOL
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat dem südamerikanischen Fussball in seiner Rede vor dem 76. CONMEBOL-Kongress in Luque, einem Vorort der paraguayischen Hauptstadt Asuncíon, zu den Erfolgen auf und abseits des Feldes gratuliert.
Der FIFA-Präsident lobte zudem die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit der CONMEBOL bei der Organisation von Wettbewerben, die zu gesteigerten Einnahmen geführt hat.
Infantino begann seine Rede mit Glückwünschen an Argentinien zum Gewinn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ und mit einem Gedenken an Pelé, der am 29. Dezember 2022 im Alter von 82 Jahren verstorben war. "Er mag nicht mehr unter uns sein, doch O Rei ist unsterblich. Er wird immer in unseren Herzen sein, denn ihm ist etwas gelungen, was nur sehr Wenige geschafft haben: Er hat viele, viele Menschen dazu gebracht, sich in den Fussball zu verlieben", so Infantino.
Es folgte viel Lob für die Arbeit der CONMEBOL. "Wir haben in der Rede von (CONMEBOL-Präsident) Alejandro Domínguez gehört, dass die CONMEBOL in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit geleistet hat. Wichtige Investitionen wurden vorgenommen, Ressourcen verteilt und Wettbewerbe organisiert", sagte er. "Ich gratuliere Ihnen zu all dieser Arbeit, die Ergebnisse zeigt, und zwar nicht nur im sportlichen Bereich mit dem Titelgewinn Argentiniens bei der Weltmeisterschaft, sondern auch mit Entwicklung und Wachstum, die wir brauchen."
Gianni Infantino erinnerte daran, dass seit seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2016 die Mittel, die die FIFA ihren Mitgliedsverbänden im Rahmen von FIFA Forward zur Entwicklung des Fussballs zur Verfügung stellt, um das Siebenfache gestiegen sind. "Wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen. "Dieses Geld muss investiert werden, um unseren Nachwuchsspielern, jungen Frauen und jungen Männern, Chancen zu eröffnen."
Anschließend sprach Infantino über die Reformen des Transfersystems, die im November in Kraft getreten sind, mit neuen Regeln für Spielervermittler und die Einrichtung der FIFA-Clearingstelle. Dies wird unter anderem dazu beitragen, dass Klubs, die junge Spieler ausbilden, die dann ins Ausland wechseln, die ihnen zustehende Ausbildungsentschädigung erhalten.
Bereits in den ersten Monaten seit Einführung der neuen Regeln hätten südamerikanische Klubs erheblich mehr an Ausbildungsentschädigung erhalten, so Infantino. "Dies sind nur die ersten Schritte auf dem Weg zu einem System, das uns mehr Transparenz und mehr Geld einbringen soll, für Investitionen in den Nachwuchs und die Entwicklung von Spielern", sagte der FIFA-Präsident.
Er schloss seinen Vortrag mit den Worten: "Unsere Rolle und Aufgabe als Präsidenten und Leiter besteht darin, zu vereinen, zu führen und zusammenzuarbeiten, zum Wohle des Fussballs in Südamerika und der ganzen Welt."