Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Donnerstag 05 Februar 2026, 14:00

Wintertransferfenster 2026 mit sehr viel Bewegung im Männer- und Frauenfussball

  • Mehr als 5900 Transfers und Klubausgaben von über USD 1,9 Milliarden im Männerprofifussball

  • Rekord im Frauenfussball: Ausgaben von mehr als USD 10 Millionen für Transferentschädigungen – über 85 % mehr als in der Vorjahresperiode

  • Englische Klubs sowohl im Männer- als auch im Frauenfussball mit den höchsten Ausgaben

Im letzten Transferfenster wurden so viele Wechsel im Männerprofifussball verzeichnet wie nie, obwohl die Ausgaben im Vergleich zum Januar 2025 gesunken sind. Im Frauenprofifussball gab es Rekordausgaben, während die Zahl der Transfers verglichen mit der Vorjahresperiode leicht zurückgegangen ist.

Gemäss der FIFA-Transferübersicht für Januar 2026 wurden im Männerprofifussball im Januar 2026 über 5900 internationale Transfers registriert – so viele wie nie zuvor in einem Wintertransferfenster. Gegenüber dem alten Rekord von 2025 entspricht dies einer Zunahme von etwas mehr als 3 %.

Klubs haben für internationale Transfers mehr als USD 1,9 Milliarden ausgegeben. Das sind rund 18 % weniger als im Januar 2025, aber immer noch über 20 % mehr als im Januar 2023.

Auch im Frauenprofifussball wurde ein Rekord erzielt. Erstmals haben Klubs für internationale Transfers in einem Wintertransferfenster mehr als USD 10 Millionen gezahlt. Das sind über 85 % mehr als beim alten Rekord vom Januar 2025.Mehr als 420 internationale Transfers wurden verzeichnet. Verglichen mit Januar 2025 sind dies knapp 6 % weniger.

Im Frauenfussball weisen die englischen Klubs die höchsten Ausgaben auf (>USD 5 Millionen). Bei den eingehenden Transfers liegen sie ebenfalls an der Spitze.

Auch im Männerfussball liegen die englischen Klubs bei den Ausgaben für Transferentschädigungen an der Spitze (>USD 360 Millionen). Dahinter folgen Klubs aus Italien, Brasilien, Deutschland und Frankreich. Bei den Einnahmen aus Transferentschädigungen liegen derweil die französischen Klubs vorn (>215 Millionen), gefolgt von Italien, Brasilien, England und Spanien.

Bei den eingehenden Transfers belegt Brasilien die Spitzenposition. Dahinter folgen Spanien, Argentinien, England und Portugal. Bei den ausgehenden Transfers bilden Argentinien, England, Brasilien, Spanien und die USA die Top Five.

Die gesamte Transferübersicht für Januar 2026 ist HIER zu finden.