Das Olympiastadion Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erbaut im Jahr 1936 wurde es bei den Olympischen Spielen am 1. August 1936 eingeweiht. In seiner Form erinnert es an antike Sportstätten und kann mit seiner äußeren Laufbahn auch als Leichtathletikstadion genutzt werden. Seit dem Jahr 1985 findet hier das DFB-Pokalfinale statt.
Kennzeichen des Stadions sind die Olympischen Ringe, die den Haupteingang zieren. Im Jahr 1974 wurde das Stadion für die FIFA Weltmeisterschaft teilüberdacht und zur FIFA WM 2006 nochmals umgebaut und modernisiert. Seit der Modernisierung umfasst das Dach alle Ränge und ist mit einer durchgehenden Flutlichtbeleuchtung ausgestattet. Die Tartanbahn ist auf Wunsch des Heimatvereins, Hertha BSC, in Blau gehalten. Hauptnutzer des Stadions ist Hertha BSC, der seine Heimspiele seit der Gründung der Bundesliga 1963 dort austrägt.
Mit einer Kapazität von 73.680 Plätzen (während der FIFA Frauen-WM 2011) ist es das größte der neun WM-Stadien und wird Austragungsort des Eröffnungsspiels am 26. Juni 2011 sein. Das Endspiel der FIFA WM 2006 fand im Berliner Olympiastadion statt.