Mehr als 1.000 junge Spielerinnen und Spieler aus Houston, Texas, nahmen am Road to the Cup-Turnier teil
Die Finalspiele aller Altersklassen wurden in der Aramco Arena ausgetragen – einem eigens im FIFA Fan Festival™ errichteten 7-gegen-7-Spielfeld
Das Projekt soll als Vermächtnis der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ den Fussball in Houston nachhaltig stärken
Für die meisten Fussballerinnen und Fussballer beginnt der Weg zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ auf einem Bolzplatz, einem Trainingsfeld oder bei einem Jugendturnier. Für Hunderte Kinder und Jugendliche aus dem Grossraum Houston führte dieser Weg in den vergangenen Monaten bis auf eine Bühne mitten im FIFA Fan Festival™.
Mit den Finalspielen am vergangenen Wochenende ging das Road to the Cup-Turnier zu Ende. Was im Frühjahr mit Qualifikationsrunden auf Sportplätzen in der gesamten Region begann, fand seinen Höhepunkt in der Aramco Arena – einem eigens für das FIFA Fan Festival™ errichteten 7-gegen-7-Spielfeld. Dort, umgeben von Fans und der Atmosphäre der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™, wurden die letzten Titel vergeben.
Das Turnier war als 7-gegen-7-Wettbewerb für Jungen und Mädchen der Altersklassen U-11 bis U-18/-19 konzipiert. Insgesamt nahmen 125 Teams aus dem Grossraum Houston und Südtexas teil. Die Vorrunden wurden auf verschiedenen Sportanlagen in der Region ausgetragen, bevor die besten Mannschaften ihren Weg zur Aramco Arena fanden.
Für Charles Rotramel, Vorsitzender des Grow the Game Committee des Houston Host Committee, war genau das die Idee hinter dem Projekt.
„Ich wollte sicherstellen, dass sich die Jugendfussball-Community in Houston mit der Weltmeisterschaft verbunden fühlt“, sagt Rotramel. „Diese Kinder spielen selbst Fussball. Sie wissen, was es bedeutet, an einem Turnier teilzunehmen. Ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Finalspiele beim FIFA Fan Festival zu bestreiten, schafft Erinnerungen, die sie nie vergessen werden.“
Road to the Cup in Houston
Auch das Format war bewusst gewählt
„7 gegen 7 wird im Jugendfussball in Texas nicht oft gespielt“, erklärt Rotramel. „Das Spiel ist schnell, intensiv und macht unglaublich viel Spass. Genau deshalb wollten wir den Wettbewerb in diesem Format austragen.“
Für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bereits das Umfeld ein besonderes Erlebnis. Statt auf den gewohnten Vereinsplätzen spielten sie im Herzen des FIFA Fan Festival™ und damit direkt im Umfeld der grössten Sportveranstaltung der Welt.
„Es ist ein riesiges Event“, sagt Marcus Kars von Cedar Stars. „Hier treffen Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen aufeinander. Es ist cool zu sehen, wie alle miteinander in Kontakt kommen.“
Auch sein Teamkollege Alejandro Gomez genoss die Atmosphäre. „Hier sind so viele Menschen und so viele unterschiedliche Kulturen. Das macht das Ganze besonders“, sagt der Stürmer.
Die Spieler liefen dabei nicht in ihren gewohnten Vereinstrikots auf. Dank der Sponsoren erhielten alle Teams eigens für das Turnier gestaltete Erinnerungs-Trikots – unabhängig vom sportlichen Erfolg ein besonderes Andenken an ihr persönliches WM-Erlebnis.
Ein Vermächtnis für die nächste Generation
Für die Organisatoren war Road to the Cup jedoch mehr als nur ein Turnier. Von Beginn an stand die Frage im Mittelpunkt, wie die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ langfristige Spuren in Houston hinterlassen kann.
„Road to the Cup ist mehr als ein Wettbewerb“, sagte Chris Canetti, Präsident des FIFA World Cup 2026™ Houston Host Committee, bereits zum Start des Projekts. „Wir wollen jungen Spielerinnen und Spielern Erlebnisse ermöglichen, die sie ihr Leben lang begleiten werden.“
Diese Idee scheint aufgegangen zu sein. Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche nahmen während des Turniers am Spielbetrieb teil. Zahlreiche Mannschaften kamen aus sozial benachteiligten Stadtteilen und erhielten dieselbe Chance, Teil des WM-Erlebnisses zu werden, wie Teams aus wohlhabenderen Gegenden.
Für Rotramel ist das jedoch erst der Anfang
„Wir versuchen bereits herauszufinden, wie wir diese Tradition fortsetzen können“, sagt er. „Vielleicht kann daraus ein dauerhaftes Vermächtnis der Weltmeisterschaft werden.“
Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden. In Houston spielen rund 75.000 Kinder und Jugendliche organisiert Fussball, verteilt auf mehr als 100 Vereine. Das Interesse am Turnier war entsprechend gross: Insgesamt nahmen 125 Teams an den Qualifikationsrunden teil, ehe die besten Mannschaften den Sprung ins FIFA Fan Festival™ schafften.
Als am Wochenende die letzten Medaillen vergeben wurden, war für Rotramel deshalb vor allem eines sichtbar: die Begeisterung in den Gesichtern der Kinder.
„Man sieht sofort, wie stolz sie sind, hier spielen zu dürfen“, sagt er. „Das Fan Festival hat sich in der Fussball-Community bereits einen Namen gemacht. Viele Menschen kommen hierher, aber nur wenige dürfen tatsächlich auf diesem Platz spielen. Genau darum ging es bei Road to the Cup.“
Für einen Moment standen sie dort, wo sonst die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gefeiert wird – und fühlten sich selbst wie Weltmeister.