FIFA
Freitag 24 Mai 2019, 13:04

Auf den Spuren von 2013

  • Gewinner des Turniers in der Türkei 2013 als Inspiration

  • Pogba, Thauvin, Areola und Umtiti wurden Weltmeister 2018

  • "Zeigt den Weg, den wir gehen müssen"

Frankreichs Nachwuchs startet am Samstag, 25. Mai, gegen Saudiarabien in die FIFA U-20-Weltmeisterschaft. An erfolgreichen Vorbildern unter ihren Vorgängern mangelt es den Spielern dabei nicht. Hier in Polen dürfte diesbezüglich die Generation besonders hoch im Kurs stehen, die 2013 in der Türkei die FIFA U-20-WM gewann.

Die "Generation 2013" stellte viele Weltmeister von 2018

Paul Pogba, Florian Thauvin, Alphonse Areola, Samuel Umtiti: Sie alle sind inzwischen fester Bestandteil der französischen Nationalmannschaft und gehören zu den wenigen Spielern, die erst die FIFA U-20-Weltmeisterschaft und dann die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft gewinnen konnten. Auch Kurt Zouma und Lucas Digne, die 2018 im WM-Kader standen, zählten zu den Titelträgern in der Türkei.

Als Alphonse Areola erfuhr, dass Moussa Diaby, sein Mannschaftskamerad bei Paris Saint-Germain, mit zur WM nach Polen fährt, wurden sofort Erinnerungen wach. "Alphonse hat mich zur Seite genommen und mir erzählt, dass es ein tolles Turnier ist, welches zu gewinnen eine wertvolle Erfahrung ist, die ihm in der Folge oft geholfen hat", berichtet der Stürmer von Frankreichs Bleuets bei FIFA.com.

"Paul Pogba und Florian Thauvin haben sensationelle Karrieren gemacht. Es gibt sechs oder sieben Spieler aus dieser Generation, die heute in der A-Nationalmannschaft spielen", zählt Diaby auf, wobei er auch Kurt Zouma und Lucas Digne einrechnet, die 2018 im WM-Kader von Didier Deschamps standen, jedoch ohne Einsatz blieben. "Dieser Umstand motiviert uns natürlich zusätzlich. Es zeigt den Weg, den wir gehen müssen."

In Marseille spielt Boubakar Kamara mit besagtem Thauvin zusammen, und dieser hat ihm in der Kabine ebenfalls den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg gegeben. "Er hat mir geraten, es zu genießen, da man solche Turniere in der Regel nur einmal im Leben spielt. Ich soll das Beste daraus machen. Aber am Wichtigstem war ihm, dass ich nicht überheblich werde und immer geerdet bleibe, weil es bei einer WM keine schwachen Gegner gibt", betont der Verteidiger.

Nachwuchstrainer Bernard Diomède hat die aktuelle Generation der Bleuets schon seit der Altersklasse U-17 unter seinen Fittichen. Der Weltmeister von 1998 weiß, mit welcher Einstellung man nach ganz oben kommt. Er arbeitet daran, dass sein vor individueller Klasse nur so strotzender Kader auch die nötige mannschaftliche Geschlossenheit an den Tag legt, "um dem blauen Trikot Ehre zu machen".

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