FIFA
Dienstag 26 November 2019, 15:19

Akaguma steigert sich dank Trainer Ramos

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  • Takuya Akaguma gehört in Asuncion zu den Schlüsselspielern Japans

  • Cheftrainer Ruy Ramos erläutert Akagumas Stellenwert für das Team

  • Ramos: "Er bewegt sich für das Team"

Japans Cheftrainer Ruy Ramos als leidenschaftlich zu beschreiben, wäre eine deutliche Untertreibung. Am Spielfeldrand auf dem Sand oder auch auf der Tribüne (nachdem er von den Offiziellen dorthin verbannt wurde): Seine laute Stimme ist für alle im *Los Pynandi*-WM-Stadion klar und deutlich zu hören.

Dabei ruft er seinen Spielern nicht einfach nur zum Spaß etwas zu, sondern hat sehr genaue Vorstellungen. Einer der Adressaten ist Takuya Akaguma.

Japans hoch aufgeschossener Pivot aus der Präfektur Fukuoka hat sich seit Beginn des Turniers in Asuncion zum wichtigen Schlüsselspieler Japans gemausert.

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"Er erzielt Tore, so wie ich es ihm gesagt habe. Aber das ist nicht alles ", so Ramos im Gespräch mit FIFA.com, nachdem sich Japan einen Platz im Viertelfinale gesichert hatte. "Ich will, dass mein Pivot nicht nur Tore erzielt, sondern dem Team auch hilft und stets in Bewegung ist. Genau das macht er jetzt."

Als Ramos als Trainer des Teams zurückkehrte, war es um Akagumas Selbstvertrauen nicht besonders gut bestellt.

"Die Japaner sind ziemlich schnell mit dem Erreichten zufrieden", so Ramos. "Sie gewinnen ein, zwei Mal und das reicht ihnen dann auch schon. Aber mir reicht das nicht. Daher habe ich ihm gesagt, 'Wenn du verlierst, dann für dich allein. Aber ich will weiter gewinnen. Ich habe ihn angestachelt und er hat sich enorm verbessert."

Akagumas Stellenwert zeigte sich auf beispielhafte Weise in seinem Beitrag im ersten Spiel in Gruppe A gegen Gastgeber Paraguay. Unmittelbar vor Schluss der regulären Spielzeit löste er sich geschickt von seinem Bewacher und köpfte eine Ecke von Ozu Moreira zum Siegtreffer in die Maschen, als nur noch eine Sekunde zu spielen war. So etwas tut man nicht, wenn das Selbstvertrauen fehlt.

"Ich sage ihm, dass er zuallererst die Tore schießen soll, die das Team braucht. Aber er muss auch mannschaftsdienlich spielen und sich für das Team bewegen", so Ramos weiter. "Ich sage ihm, dass er auf sein Stellungsspiel achten und sich taktisch klug bewegen und dem Team damit helfen soll. Akaguma gibt dem Team damit viel. Er schießt nicht nur Tore sondern sorgt auch für viel Bewegung zum Wohle des Teams."

Akagumas Verbesserung steht stellvertretend für die Steigerung Japans insgesamt. Vor zwei Jahren auf den Bahamas schied Japan nach der Gruppenphase aus. Nun jedoch präsentiert sich das Team von einer völlig anderen Seite - und Ramos hat nicht vor, den Fuß bald wieder vom Gaspedal zu nehmen.

Was steht für Japan als nächstes auf dem Programm? Das Viertelfinalduell gegen Uruguay, das ebenfalls Geschichte schreiben will.

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