Mongolische Delegation von Gianni Infantino am FIFA-Sitz in Zürich (Schweiz) empfangen
FIFA-Präsident mit höchster mongolischer Staatsauszeichnung für ausländische Staatsbürger geehrt
Fortschritte bei der gemeinsamen Fussballförderung im Zentrum der Gespräche
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat am FIFA-Sitz in Zürich (Schweiz) eine hochrangige Delegation des mongolischen Fussballverbands (MFF) empfangen und durfte dabei die Freundschaftsmedaille und damit die höchste Staatsauszeichnung des Landes für ausländische Staatsbürger entgegennehmen.
Die Auszeichnung ist ein Symbol für die tiefe und immer stärkere Verbindung zwischen dem Weltfussballverband und dem mongolischen Fussball. Gianni Infantino bedankte sich bei der Delegation, angeführt von Davaasuren Gerelmaa, Botschafterin der Mongolei in der Schweiz, und MFF-Präsident Anandbazar Tsogt-Ochir, für die rührende Geste.
„Es ist eine grosse Ehre, mit der Freundschaftsmedaille die höchste Staatsauszeichnung der Mongolei für ausländische Staatsbürger zu erhalten“, sagte der FIFA-Präsident. „Gemeinsam unterstützen wir die Mongolei dabei, den Fussball, die Frauen und die Jugend zu fördern, und streben für die kommenden Jahre neue Meilensteine an.“
Während des Treffens erläuterte die Delegation die Wirkung des FIFA-Forward-Programms auf die Infrastruktur der Mongolei. Im nationalen Teamtrainingszentrum wurden insbesondere eine Traglufthalle, neue Kunstrasenfelder und Flutlichtanlagen installiert sowie Spielfelder umweltfreundlich renoviert.
Die Förderung von Frauen im Fussball geniesst nach der Ernennung von Oyunchimeg Surenkhor zur MFF-Generalsekretärin ebenfalls oberste Priorität. Mit ihrer Erfahrung aus dem Bank- und Finanzsektor will sie den Fussball für Mädchen und Frauen noch stärker öffnen.
Sportlich hat sich der MFF das ehrgeizige Ziel gesetzt, unter die Top 100 der FIFA/Coca-Cola-Männerweltrangliste zu kommen. Ein wichtiges Mittel dazu ist das FIFA-Talentförderprogramm, zu dem auch ein Projekt für eine Eliteakademie mit 240 Spielern und 14 AFC-Trainern mit A-Lizenz gehört.
Die Mongolei profitiert auch von Kinderfussballinitiativen wie „FIFA Football for Schools“, die im April 2022 lanciert wurde, sowie den U-13- und U-12-Futsalmeisterschaften, die jüngst in der Hauptstadt Ulaanbaatar durchgeführt wurden.