Freitag 22 September 2023, 16:00

Gianni Infantino und Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen diskutieren die soziale Rolle des Fussballs

  • Empfang des FIFA-Präsidenten beim Präsidenten der UNO-Vollversammlung, Dennis Francis, in New York

  • Weitere Formen der Zusammenarbeit zentrales Diskussionsthema

  • Langjähriges soziales Engagement der FIFA und der UNO mithilfe des Fussballs

FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde in New York von Dennis Francis, dem Präsidenten der Generalversammlung der Vereinten Nationen, empfangen. Gemeinsam erörterten sie, wie der Fussball eine positive Rolle in der Gesellschaft und im Bildungswesen einnehmen kann und wie die institutionellen Beziehungen zwischen den beiden Organisationen gestärkt werden können.

Der Präsident der UNO-Vollversammlung wies auf die komplexen Probleme in der Welt hin und betonte, dass alle zu deren Lösung beitragen müssten. Er dankte Gianni Infantino dafür, mit dem Fussball die Menschen zusammenzubringen und ihnen bei FIFA-Veranstaltungen Freude und Hoffnung zu spenden, wobei er – wie der FIFA-Präsident – die positive Kraft des Fussballs hervorhob.

„Es ist grossartig, mit Präsident Dennis Francis hier in New York über die Rolle des Fussballs in der Gesellschaft und der Bildung zu sprechen“, sagte der FIFA-Präsident. „Wir leben in schwierigen Zeiten, weshalb wir Gelegenheiten wie diese zur Einigung nutzen müssen. In der UNO-Charta geht es um Menschen, und wir alle haben die Verantwortung, ihnen Hoffnung und Kraft zu spenden. Die FIFA will all die Arbeit der Vereinten Nationen mit ihren eigenen Plattformen noch stärker unterstützen. Unsere Turniere werden von Milliarden von Zuschauern verfolgt. Da die FIFA noch mehr Mitglieder zählt als die UNO, sollen unsere 211 Mitgliedsverbände Botschafter dieses Wandels sein.“

Seit einigen Jahren arbeitet die FIFA mit mehreren UNO-Organisationen zusammen, um sich mit sozialen Kampagnen für die Menschheit und den positiven Wandel zu engagieren. Das laufende FIFA-Programm „Football for Schools“ war ein zentrales Diskussionsthema, insbesondere der Erfolg des Projekts sowie eine mögliche Zusammenarbeit.

Das von der FIFA gemeinsam mit der UNESCO betriebene Programm „Football for Schools“ unterstützt weltweit die Ausbildung, Entwicklung und Förderung von Millionen von Kindern, indem es den Sport zusammen mit den zuständigen Behörden und Interessengruppen ins Bildungssystem einbindet. Das Programm ist darauf ausgelegt, durch den Fussball gezielt Lebenskompetenzen zu vermitteln und einen Beitrag zu den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung und weiteren vorrangigen Zielen zu leisten.