FIFA
Samstag 08 August 2026, 21:15

Stellungnahme der FIFA

Im Einklang mit den jüngsten Stellungnahmen der CONMEBOL und der CAF sowie vor dem Hintergrund der Gespräche mit FIFA-Mitgliedsverbänden und Konföderationen weltweit stellt die FIFA unmissverständlich klar, dass sie keinerlei Verfahren im Zusammenhang mit der Wahl des FIFA-Präsidenten unterstützen, ermöglichen oder dulden wird, das den FIFA-Statuten, den demokratischen Verfahren oder dem geltenden Governance-Rahmen der FIFA widerspricht. Der FIFA-Präsident wurde von den FIFA-Mitgliedsverbänden demokratisch gewählt und übt sein Amt weiterhin auf Grundlage des ihm von ihnen erteilten Mandats aus. Es wird zunehmend deutlich, dass von bestimmten Seiten gezielte und fortgesetzte Bestrebungen unternommen werden, die FIFA und ihren Präsidenten zu diskreditieren und zu untergraben. Wer nicht über die Unterstützung der FIFA-Mitgliedsverbände verfügt, sollte nicht versuchen, durch Anschuldigungen, Andeutungen oder die Verbreitung von Falschinformationen das zu erreichen, was im Rahmen der festgelegten demokratischen Verfahren der FIFA nicht erreicht werden kann. Die jüngste Berichterstattung enthielt unbelegte Behauptungen und nachweislich falsche Darstellungen in Bezug auf die FIFA und ihren Präsidenten. Spekulationen und Andeutungen dürfen nicht als Tatsachen ausgegeben werden. Auch durch wiederholte Verbreitung wird eine unbelegte Behauptung nicht wahr. Der FIFA-Präsident hat mehr als 30 Jahre seines Berufslebens dem europäischen und internationalen Fussball gewidmet und massgeblich zu bedeutenden Veränderungen innerhalb des Sports beigetragen. Dies gilt insbesondere für die Erweiterung des Zugangs zu Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten im weltweiten Fussball. Veränderungen berühren zwangsläufig bestehende Interessen. Unterschiedliche Auffassungen über solche Veränderungen rechtfertigen jedoch weder Versuche, das demokratische Mandat des FIFA-Präsidenten infrage zu stellen, noch Bestrebungen, die Institution zu untergraben, zu deren Führung er gewählt wurde. Die FIFA begrüsst legitime und sachlich fundierte Kontrolle. Eine solche Kontrolle berechtigt jedoch nicht dazu, Tatsachen zu verzerren, unbelegte Anschuldigungen weiterzutragen oder gezielt Ablenkungsmanöver zu erzeugen, die darauf ausgerichtet sind, erzielte Fortschritte zu untergraben. Gegen unzutreffende oder irreführende Berichterstattung wird die FIFA unmittelbar und mit aller gebotenen Entschiedenheit vorgehen. Die FIFA trägt Verantwortung gegenüber ihren 211 Mitgliedsverbänden und gegenüber dem Fussball weltweit. Wir werden uns nicht davon abbringen lassen, die Organisation weiter zu stärken, unsere Mitgliedsverbände zu unterstützen und unsere Arbeit fortzusetzen, den Fussball zu einer wahrhaft globalen Sportart zu machen. Unter der Führung des FIFA-Präsidenten und mit Unterstützung der FIFA-Administration bleibt unser Fokus fest auf diese Aufgabe gerichtet. Wir sind entschlossener denn je, sie zu erfüllen.