Mattias Grafström zu Gast auf dem Campus des niederländischen Fussballverbands (KNVB) in Zeist
Männernationalteam der Niederlande zur Vorbereitung auf die bevorstehende FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ vor Ort
Gleichzeitig zehnter Todestag von Johan Cruyff, dem grössten Weltstar des niederländischen Fussballs
Bei seinem ersten Besuch auf dem Campus des niederländischen Fussballverbands (KNVB) konnte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström sich aus nächster Nähe ein Bild von den neuesten Entwicklungen in Zeist machen, denn das niederländische Nationalteam setzte dort gerade seine Vorbereitung für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ fort.
„Der KNVB-Campus ist beeindruckend kompakt und modern. Ein idealer Ort, um Leistung und Innovation zu vereinen – noch dazu mit historischer Bedeutung für den niederländischen Fussball“, so der FIFA-Generalsekretär, der die niederländische und die schwedische Staatsbürgerschaft besitzt.
„Der Besuch in Zeist bot eine gute Gelegenheit, mit KNVB-Präsident Frank Paauw und KNVB-Generalsekretär Gijs de Jong zu sprechen und mir ein besseres Bild davon zu machen, wie fortschrittlich die Organisation lokal in den Niederlanden, aber auch international in Europa und darüber hinaus aufgestellt ist.“
Der Besuch des KNVB-Campus, nationales Zentrum des FIFA-Gründungsmitglieds Niederlande, fiel ausserdem mit dem zehnten Todestag von Johan Cruyff zusammen, dem wohl schillerndsten Star der Oranje, der den Weltfussball mit seinem einzigartigen Talent und seiner Innovationskraft revolutioniert hat.
„Johan Cruyff steht für den niederländischen Fussball und für das Konzept des ‚totalen Fussballs‘, der zu einem Markenzeichen der Niederlande wurde und mit dem das Oranje-Team von Rinus Michels 1974 zum ersten Mal ins Finale einer FIFA-WM eingezogen ist“, erklärte der FIFA-Generalsekretär. „Dieses Team hat weltweit eine ganze Generation geprägt, und Johan Cruyffs Einfluss ist noch immer fest im niederländischen Fussball verankert. Ich bin sicher, dass er von oben zuschaut und hofft, dass auch die aktuelle Generation bei der anstehenden FIFA-WM den Gipfel des Nationalteamfussballs der Männer erklimmen kann. Ich habe die Entwicklung des niederländischen Nationalteams schon in meiner Anfangszeit bei der UEFA persönlich verfolgt. Damals bereitete sich das Team im schweizerischen Nyon auf die WM 1998 vor, und dann erzielte Dennis Bergkamp im Viertelfinale des Turniers gegen Argentinien im Stade Vélodrome in Marseille ein Traumtor. Das sind Erinnerungen, die man nie vergisst.“
„Heute wollte ich sehen, wie die Zukunft der aktuellen Generation niederländischer Fussballtalente aussieht. Es war super, dass ich die Vorbereitung des Männernationalteams auf das grösste Ereignis des Weltfussballs in Zeist hautnah miterleben konnte. Ich freue mich schon darauf, die aktuellen niederländischen Talente im Sommer auf der Weltbühne in Kanada, Mexiko und den USA zu sehen, wo sie bei einem grossartigen Fussballfest gegen die besten Teams der Welt antreten werden.“
FIFA Secretary General visits to the Royal Netherlands Football Association (KNVB)
KNVB-Generalsekretär Gijs de Jong erklärte: „Es war ein Privileg, den FIFA-Generalsekretär auf unserem KNVB-Campus in Zeist begrüssen zu können. Als Gründungsmitglied der FIFA fühlt sich der niederländische Fussballverband eng mit dem internationalen Fussball verbunden. Mitten in unserem Innovationszentrum haben wir über die Zukunft des Fussballs gesprochen und gemeinsam unseren Blick auf den FIFA-Kongress nächstes Jahr im April in Vancouver sowie auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA im Sommer gerichtet. Angesichts der niederländischen Wurzeln des FIFA-Generalsekretärs hatte sein Besuch heute natürlich für uns alle eine besondere Bedeutung.
Die Niederlande starten am 14. Juni 2026 in Dallas gegen Japan in die Gruppenphase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™. Anschliessend treffen sie am 20. Juni in Houston auf den Gewinner der Gruppe B der europäischen Play-offs (Albanien, Polen, Schweden oder Ukraine) und fünf Tage später in Kansas City auf Tunesien.