Dienstag 31 März 2026, 21:30

An einem historischen Tag für den schwedischen Fussball kehrt Mattias Grafström nach Schweden zurück

  • FIFA-Generalsekretär zu Besuch am Hauptsitz des schwedischen Fussballverbands (SvFF) und Zeuge des Sieges der Schweden gegen Polen im Qualifikationsspiel zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • Mattias Grafström zu Gesprächen mit SvFF-Präsident Simon Åström über die Zusammenarbeit mit der FIFA und den möglichen Bau eines nationalen Trainingszentrums

  • Schwedischer Staatsbürger Grafström begann seine Karriere in der Branche beim SvFF

An einem für den schwedischen Fussball historischen Tag besuchte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström den Sitz des schwedischen Fussballverbands (SvFF), wo er sich mit Präsident Simon Åström und Generalsekretär Niclas Carlnén traf, bevor er am Abend in Solna das entscheidende Play-off-Spiel um die Teilnahme an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zwischen Schweden und Polen besuchte, das das Heimteam mit 3:2 gewann.

Für Grafström war es ein ebenso produktiver wie emotionaler Besuch, da er einen Teil seiner Kindheit in Uppsala, nördlich der Hauptstadt Stockholm, verbrachte und als Praktikant beim SvFF erste Erfahrungen in der Branche sammelte.

„Es ist für mich immer etwas ganz Besonderes, zum schwedischen Fussballverband zurückzukehren, wo ich 1998 meine ersten Schritte in der Fussballverwaltung machte. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie sehr die Organisation seitdem gewachsen ist“, so Grafström.

Während seines Aufenthalts besuchte der FIFA-Generalsekretär verschiedene Abteilungen des Verbandes und sprach über die langjährige Zusammenarbeit der FIFA mit einem ihrer Gründungsmitgliederverbände. Zu den wichtigsten Themen gehörte das Projekt des SvFF zur Entwicklung eines neuen nationalen Trainingszentrums, das durch das FIFA-Forward-Programm unterstützt werden könnte. Dieses Vorhaben wäre ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Fussballs im ganzen Land.

„Es war mir eine Freude, Mattias wieder beim schwedischen Fussballverband willkommen zu heissen. Seine Besuche sind immer etwas Besonderes, und wir schätzen unsere enge Beziehung zur FIFA sehr. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen, um den Fussball nicht nur in Schweden, sondern auch in Europa und dem Rest der Welt weiterzuentwickeln“, so SvFF-Präsident Åström.

„Schweden ist nach wie vor ein Vorbild bei der Förderung talentierter Spielerinnen, Spieler und Mannschaften. All dies erfolgt, indem starke Werte, Professionalität und Leidenschaft für den Sport miteinander kombiniert werden“, fuhr Grafström fort. „Die Verbandsarbeit auf allen Ebenen stärkt nicht nur den schwedischen Fussball, sondern trägt auch zur Entwicklung des Sports in ganz Europa bei.“

Im Anschluss galt die Aufmerksamkeit dem entscheidenden Qualifikationsspiel am Abend in der Nationalarenan, bei dem Schweden die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ in Kanada, Mexiko und den USA sichern wollte. Die Nordeuropäer, die 2018 das Viertelfinale erreichten und 1994 sensationell den dritten Platz belegten, wollten auf die Weltbühne zurückkehren.

Am Ende des Abends gab es Grund zum Feiern, denn Schweden gewann mit 3:2 in einem dramatischen Spiel gegen Polen. Nach einer spannenden Partie, in der Polen zweimal ausgleichen konnte, erzielte Victor Gyökeres in der 88. Minute den entscheidenden Treffer und bescherte Schweden damit die Teilnahme an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™.

„Herzlichen Glückwunsch an Schweden zur WM-Qualifikation. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der langjährigen, engagierten Arbeit des Verbandes und des hervorragenden Teamgeistes der Spieler“, so Grafström. „Es wird spannend sein, Schweden wieder auf der Weltbühne zu sehen, insbesondere angesichts der erfolgreichen Geschichte des Landes bei diesem Turnier.“

Grafströms Besuch steht im Zeichen seines anhaltenden Engagements für den schwedischen und nordischen Fussball, nachdem er im August 2025 an einer Konferenz der nordischen FIFA-Mitgliedsverbände in Island teilgenommen und sich kürzlich in Miami (USA) mit Åström getroffen hatte.