FIFA
Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Mittwoch 05 August 2026, 20:00

Konstruktive und positive Gespräche der FIFA-Führung in Rabat (Marokko)

  • Sitzung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino, FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström und weiteren Mitgliedern der FIFA-Geschäftsleitung

  • Verbesserung der Verfahren nach Rückzug des Vorschlags zur Gründung der FIFA Forward Enterprise im Zentrum der Gespräche

  • Bekräftigung seitens der FIFA, keine Angriffe auf ihre Integrität zu tolerieren und ihren Ruf mit allen notwendigen Mitteln zu verteidigen

Nach einem Treffen in Rabat (Marokko) bekräftigten der FIFA-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der FIFA-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino als einzigen von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählten Amtsträger. Im Gegenzug versicherte der FIFA-Präsident dem FIFA-Generalsekretär und der FIFA-Geschäftsleitung erneut seine volle Unterstützung für ihre unverzichtbare und hervorragende Arbeit bei der Umsetzung seiner Vision. Die Sitzungsteilnehmer haben vereinbart, dass die Abläufe, die Kommunikation und der Austausch zwischen dem FIFA-Präsidenten, dem FIFA-Generalsekretär und der FIFA-Geschäftsleitung, die die Umsetzung dieser Vision unterstützen, hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz stets weiter verbessert werden können und sollten. Des Weiteren wurde die hervorragende Arbeit der FIFA-Administration als Grundlage für eine erfolgreiche Durchführung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ gewürdigt. Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen, wenn der FIFA-Präsident, der FIFA-Generalsekretär und die FIFA-Administration nicht mit einer Stimme sprechen und an einem Strang ziehen würden. In diesem Zusammenhang ist die Leitung des Weltfussballverbands fest davon überzeugt, dass die Ergebnisse der heutigen Sitzung die Führungsstruktur der FIFA stärken, das Vertrauen in die Organisation wiederherstellen und die Basis dafür legen, geschlossen und transparent die bevorstehenden Grossveranstaltungen und Herausforderungen anzugehen und gleichzeitig den Fussball weiterhin weltweit zu fördern. Bei der Sitzung wurde auch der Vorschlag zur Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE) angesprochen, wobei Fehler eingeräumt wurden. Man war sich einig, dass es nicht die Absicht war, den FIFA-Rat und die FIFA-Mitgliedsverbände vom Verfahren auszuschliessen, und das Verfahren anders hätte gestaltet werden sollen. Zudem wurde eingeräumt, dass auch nach dem Bekanntwerden des Vorschlags in den Medien Fehler gemacht wurden. In einem separaten Schreiben an den FIFA-Rat und die FIFA-Mitgliedsverbände wurde für diese Fehler um Entschuldigung gebeten und zugesichert, dass so etwas nicht wieder vorkommen werde. Es soll nun eine Überprüfung stattfinden, deren Ergebnis dem FIFA-Rat bei seiner nächsten planmässigen Sitzung vorgelegt werden soll. Wie bereits mitgeteilt, ist die vorgeschlagene Gründung der FFE, die nur mit der Zustimmung der FIFA-Mitgliedsverbände und des FIFA-Rats möglich gewesen wäre, nun vom Tisch. Nach der Rücknahme des Projekts wurde vereinbart, dass die FIFA keine Angriffe mehr auf ihre Integrität, ihre gute Führung und ihre ordnungsgemässen Verfahren dulden und alle notwendigen Massnahmen ergreifen werde, um ihren Namen und ihren Ruf zu schützen und zu wahren. Es gibt immer Lehren. Der Weltfussballverband wird seine Abläufe unter Berücksichtigung dieser Erfahrung weiter optimieren. Dabei ist zu betonen, dass zwar Fehler gemacht wurden, das FIFA-Regelwerk aber jederzeit eingehalten wurde. Die FIFA wird in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Interessengruppen prüfen, wie sie den Fussball mit ihrem Forward-Programm zum Wohle der 211 FIFA-Mitgliedsverbände, der Konföderationen und der Regionalverbände weiter fördern kann.