K wie Kgalagadi Transfrontier Park
Mit seinen typischen roten Sanddünen, der kargen Vegetation und den umherziehenden Herden von Gems-Antilopen, Springböcken, Elen-Antilopen und Streifengnus ist der Kgalagadi Transfrontier National Park ein Muss für jeden Naturfreund.
Dieses früher als Kalahari Gemsbok National Park bekannte Naturreservat erstreckt sich über die Grenzregion von Südafrika, Botswana und Namibia. Der Park wurde 1931 eröffnet mit dem Ziel, die umherziehenden Wildherden, und vor allem die Gemsantilope (Gemsbok), zu schützen. Zusammen mit dem angrenzenden Gemsbok National Park in Botsuana nimmt der Kgalagadi Transfrontier Park eine Gesamtfläche von über 3,6 Millionen Hektar ein und zählt damit zu den größten Naturreservaten der Erde.
Die unwirtliche Landschaft und die trockenen Flussbette des Nossob und Auob bieten den Besuchern die einzigartige Möglichkeit, Antilopenherden und Raubtiere in freier Wildbahn zu beobachten. Darüber hinaus ist der Park auch für Vogelbeobachter interessant, vor allem für Freunde von Greifvögeln.
Im Kgalagadi Transfrontier Park gibt es sechs Camps, die sich in Größe, Ausstattung und Preis deutlich voneinander unterscheiden. Auf der südafrikanischen Seite des Parks liegen drei "traditionelle" Camps, in denen man die grundlegendsten Dinge einkaufen und Benzin tanken kann. Zusätzlich bietet der Park jedoch - als erstes Naturreservat überhaupt - drei nicht umzäunte Camps mitten in der Wildnis, in denen man die Ruhe und Stille der Kalahari so unmittelbar erleben kann wie nirgendwo sonst.
Die Löwen der Kalahari besitzen einzigartige, auffällige schwarze Mähnen.